Meine Highlights der Outdoor 2017 – Elektronik, Stirnlampen und Laufwesten

Dieses Jahr war ich an 2 Tagen auf der Messe und habe es auch (fast) zu allen Ständen geschafft, die mich interessiert haben. Aber wie immer kamen mir ein paar kleinere, bisher unbekannte Marken dazwischen. DSC02066
Aber das ist auch gut so, ich finde gerade hier schlummern die wahren Trends und spannenden Neuerungen!
Hier der erste Teil, Elektronik und Laufwesten.

Elektronik

Leider waren weder Garmin noch Suunto auf der Messe vertreten, so gab es wenige Neuerungen im Technikbereich. Hier sind mir eher ein paar Firmen mit Powerbanks und Solarmodulen aufgefallen. Bei Tex:Energy gab es hier wasserdichte und faltbare (!) Powerbanks zu sehen, dazu einen Griff mit integriertem Akku für die Actioncam.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Stirnlampen

Was Stirnlampen angeht, so ist mir die neue Lampe von LedLenser, die MH10 Weiterlesen

Tutorial: GPX to Fenix 5 mit routeCourse

Tatsächlich kannte ich die App: routeCourse bis zum Tipp von Clemens noch nicht, aber der Tipp war wirklich Gold wert!

Was ist routeCourse?

routeCourse ist eine Garmin App von dynamicWatch / mappicus für die Fenix 5 / 5s / 5x sowie Edge, Oregon und Forerunner 935 die drahtlos Routen auf die Uhr befördert.
Grundidee: Die Strecken werden auf der Website von dynamic.watch hochgeladen/ erstellt / importiert, was auch mobil geschehen kann. Beim Start der App synchronisiert sich die Fenix 5 mit der Seite und die betreffenden Strecken können auf die Uhr gespielt werden. Sie sind dann auch in der „normalen“ Navigation unter „Strecken“ zu finden.
Genau sowas habe ich gesucht und eigentlich von Garmin erwartet.

Was benötigst du?

Die passende Uhr, die passende App aus dem Garminstore und ein aktives dynamic.watch Konto. Auf letzterem werden die Strecken gesammelt die auf die Uhr übertragen werden.

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App

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Homepage von Dynamic.watch

Die Homepage gibt es auch in einer sehr gut nutzbaren mobilen Version

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Die Grundversionen der App sind gratis, eine Premiumversion für (faire) $9,99 pro Jahr ist verfügbar. Um Strecken auf die Uhr zu bekommen reicht die freie Version. In der Premiumversion sind aber ein paar nette Features -z.B. Waypoints- dabei, ich denke ich werde sie mir zulegen.

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Unterschied Free- Premium

Wie benutzt du die App?

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Running with Power: Garmin Fenix 5X in Kombination mit dem Stryd-Sensor

Inzwischen habe ich die Fenix 5 auch mal mit meinem Stryd-Laufsensor getestet. Hierbei handelt es sich allerdings noch um die alte Version im HF-Gurt (Stryd Pioneer) und nicht die Neue (Schuhsensor= Stryd FootPod). Dafür bietet die alte einen sehr universellen HF-Sensor mit BT 4.0 und ANT+ Übertragung.

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Was macht der Sensor? Eigentlich auch nichts anderes als der HRM-Run Sensor von Garmin, allerdings mit intelligenterer (?) Software. Aus der Kombination aus HF und Bewegungssensor im Sensor wird die Laufleistung in Watt errechnet.
Vorteil gegenüber der HF: Die Leistung kann sich deutlich schneller ändern als die Herzfrequenz und ist nicht -wie die Pace- von Steigungen abhängig.

Leider verfügt die Fenix 5X immer noch nicht über ein eigenes Datenfeld für Leistung bei Laufaktivitäten (wie z.B. die Suuntos seit der ersten oder zweiten Ambit…).

Man kann zwar eine neue Sportart (Grundtyp: Radfahren) definieren, aber das ist alles andere als elegant.
Aber für sowas gibt es ja die iQ-Apps und Datenfelder!
Stryd bietet im Store Weiterlesen

Tutorial: GPX-Tracks auf die Fenix 5X / 5/ 5S bringen

[Update 24.6.2017: Möglichkeit 8 hinzugefügt – und die ist wirklich gut!]

Das ist eine Neuauflage eines ca. 2 Jahre alten Artikels. In der Zwischenzeit hat sich ein wenig was geändert, leider nicht nur zum Guten…

Im Internet (z.B. GPSies, Komoot, Tourist-Info) aber auch bei einigen Wanderführern (z.B. die vom Rother-Verlag) findet sich eine endlose Menge an vorgefertigten Tracks (GPX).

Wie bekommt man die GPS-Tracks denn nun auf die Fenix 5 X?

Das ist im Falle der Fenix 3/ 5/ 5S/ 5X leider nicht ganz einfach. Darum hier ein kurzes, bebildertes Tutorial.

Es gibt diverse Möglichkeiten, wenn man Netz und zumindest sein Laptop zur Verfügung hat. Will man allerdings im Urlaub nur vom iPhone – ohne sinnvolle Datenverbindung- eine Track übertragen, so gibt es auch hierfür eine Lösung.

Aber zuerst zum normalen Vorgehen.

Möglichkeit 1: Garmin Basecamp

Bildschirmfoto 2016-03-06 um 15.28.29Base Camp ist eine frei verfügbare Software von Garmin. Alle die ein Edge oder Etrex haben, kennen sie sicher. Sie ist für OSX im (Mac-)App-Store zu beziehen. Für Windows bei Garmin auf der Downloadseite (hier ist auch die OSX – Version zusätzlich verfügbar).

Schließt man die Fenix 3/5 als Massenspeicher via USB an den Rechner an, so erscheint sie in Basecamp in der Geräteübersicht.

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Base Camp

Dann kann man einen GPX-Track, den man entweder in Base Camp selbst oder in einer anderen App erstellt (komoot, Maps 3D, Trailrunner Touch, Trailrunner,…) oder heruntergeladen hat (komoot, GPSies, Fremdenverkehrszentrale,…) einfach aus „Meine Sammlung“ auf die Uhr ziehen. Nach dem Trennen („auswerfen!“): Fertig!
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Hier lassen sich übrigens auch Waypoints erstellen und auf die Uhr laden (zur Groborientierung auf der Karte).

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Waypoints auf die Uhr bekommen

So sieht das dann auf der „Karte“ der Fenix 3 aus:

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Karte mit Waypoints

auf der Fenix 5 ist das natürlich unnötig. Hier sind alle Daten ja in der Karte hinterlegt. Die gerade aufgespielte Route kann man sich auch gleich auf der Karte anzeigen lassen:

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Fenix 5X mit GPS-Track

Dazu auch das Höhenprofil
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Geheimtipp:
In der normalen Kartenansicht während einer Aktivität oder der Navigierens kann man ja nicht Zoomen oder Verschieben. Doch!
Drückt man lange auf die „Up“ Taste, dann erscheint „Zoomen/Verschieben“. Wird das angewählt, so kann man entweder mit Up/Down Zoomen oder hoch-runter bzw. links-rechts verschieben. Zum Wechel zwischen Zoomen und Verschieben auf „Start“ drücken, um den Modus zu verlassen auf „Back“.

Es gibt (genauer: gab) zwar mal ein Base Camp für iOS, das hat aber leider nie mit der Fenix 3 / 5/ Epix  zusammengearbeitet.

Möglichkeit 2: Garmin Connect

In den früheren Versionen von Garmin Connect (Web) gab es noch die Möglichkeit eine Strecke als Aktivität manuell hochzuladen. Das geht leider nicht mehr. Schade!
Doch es geht noch, allerdings nicht mehr so offensichtlich wie bisher!

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Früher

Jetzt muss man auf das „+“ rechts oben im Eck (damit wurde bisher nur ein neues Dashboard hinzugefügt), jetzt versteckt sich dort auch die Importfunktion.

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Importfeld

Dann einfach die Aktivität anzeigen, als Strecke speichern und

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dann an das Gerät senden.Bildschirmfoto 2016-03-06 um 14.51.01

Das ist leider ziemlich frustrierend. Warum Garmin hier keinen Import als Strecke zulässt ist mir schleierhaft!
Ideal wäre natürlich eine Integration in Garmin Express.
Wer eine Möglichkeit findet, eine Aktivität in GC zu bekommen (z.B. über diverse Syncapps wie z.B. Tapiriik) der kann einen Track evtl. in Movescount oder Strava importieren und ihn dann als Aktivität an GC senden.
Wahlweise kann auch eine Strecke manuell zusammengeclickt werden.

Möglichkeit 3: Via USB

Wenn die Uhr als Massenspeicher am Rechner via USB angeschlossen ist, dann kann ein GPX-File per „Drag-and-Drop“ direkt auf die Uhr gezogen werden.
Dafür sollte man aber „unsichtbare“ Ordner sehen können, sprich „versteckte Systemdateien“ sichtbar machen.
Das GPX-File wird dann in den Ordner Garmin/Newfiles geworfen. Nach Auswerfen der Uhr wandelt die Fenix diesen in eine Strecke um. Bildschirmfoto 2016-03-06 um 15.39.04

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versteckter Systemordner „Newfiles“

Die via USB bzw. Base Camp übertragenen Strecken werden zumindest bei mir nicht als Strecke in Garmin Connect oder GC Mobile angezeigt.
Damit kann man diese leider nicht an- und abschalten (z.B. um auf der Fenix einen besseren Überblick über die Strecken zu bekommen).

Trotzdem, für mich die bevorzugte Methode um GPX-Tracks auf die Uhr zu bekommen!

Möglichkeit 4: Offline von Unterwegs

Ich suche schon länger eine Möglichkeit ohne Laptop im Urlaub einen Track übertragen zu können. Einige iPad-Apps können offline GPX-Tracks erstellen (sofern die notwendigen Kartenabschnitte gespeichert/ gepuffert sind).

Szenario: Ich sitze Abends bei einem Glas Rotwein in der Provence, beobachte den Sonnenuntergang und denke mir: „Mensch, die kleine Kapelle da oben am Berg, das wäre doch ein tolles Ziel. Leider sind hier die Wege immer so verschlungen und schlecht erkennbar. Ich sollte mir das vorab als Track speichern!“

Ja, das geht. Ist allerdings technisch relativ aufwendig und benötigt Hardware…

Die Lösung ist nämlich ein WLAN-Kartenleser, evtl. auch eine Netzwerkfestplatte für iOS.
Ich habe einen von Kingston, den MobileLite wireless G2 (inzwischen gibt es den G3), daneben gibt es auch den FileHub von Rav Power und auch Geräte von Sandisk & Co. Preislich ist man bei €30 – 60 mit dabei.

Es muss hierbei keine Version mit integriertem Speicher oder Speicherkarte sein (aber wenn, dann kann man da gleich noch die Urlaubsbilder vom Smartphone sichern). Es muss allerdings ein USB-Anschluß dran sein.
Diese Hubs haben netterweise auch eingebaute Akkus die die Uhr gleich noch mitladen.
Gedacht sind sie eigentlich um Bilder zwischen Speicherkarte und Smartphone auszutauschen.
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Dieser mobile Kartenleser kann ein eigenes (auch geschütztes) WLAN aufspannen.

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Die Fenix 3 wird per Standard-Ladehub angeschlossen (oder mit dem von mir hier vorgestellten „Reisehub“ und als Massenspeicher erkannt („Ja“ auswählen nicht vergessen!).
Auf dem Smartphone (oder Pad) kann man nun das aufgespannte WLAN auswählen und dort auf die Uhr zugreifen. Das geschieht entweder über die Weboberfläche (192.168.200.254 oder ähnlich, je nach Anbieter), oder über eine App wie „GoodReader“ oder „Documents“ – beide sehr empfehlenswert und so eine Art „Schweizer Taschenmesser“ fürs iPhone.

Doch zuerst muss erst mal der GPX-Track auf das Smartphone. Das geht z.B. mit TrailRunner Touch, oder -wie ich finde empfehlenswerter, da vielseitiger einsetzbar und mit wesentlich mehr Features ausgerüstet- Maps 3D Pro.
Der erstellte Track kann dann ich dann entweder in iCloud speichern, oder -hier vielleicht praktischer – direkt an „Documents“ oder „GoodReader“ geschickt werden.

So geht man hier vor:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Die weitere Vorgehensweise ist wie bei Möglichkeit 3 – siehe untere Diashow.
Prinzip: Datei in Garmin/Newfiles (bzw. dann USB/Garmin/Newfiles) ablegen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Das Auswerfen habe ich nicht hinbekommen, aber ich habe zumindest etwas gewartet.
Der GPX-Track erscheint dann unter „Navigation- Strecken“ auf der Uhr.

Möglichkeit 5: Garmin Training Center

Über das Garmin Training Center (GTC) – die Vorgängerversion von Garmin Connect soll man auch GPX auf die Uhr bekommen können. Das GTC ist aber nicht mehr so einfach zu bekommen und die Methode auch nicht eleganter als über Base Camp. Darum weiter im Text…

Möglichkeit 6: OTG

Diese Möglichkeit ist nur für Androidnutzer möglich. Hier kann die Uhr über den Ladehub mittels einem OTG-Adapter ans Smartphone angeschlossen werden. Diese Kabel sind bei Amazon für teilweise unter €3 zu bekommen.
Prinzipiell funktioniert das dann so ähnlich wie Möglichkeit 4, nur eben direkt über das Kabel, statt über WLAN. Ich bin mir auch nicht sicher ob alle Androiden Massenmedien an OTG unterstützen, die Samsung Galaxy ab S 3 tun dies zumindest.

Nun ist ein Motorola Moto G (3.Gen) eingetrudelt das ebenso OTG unterstützt.
Hiermit kann man entweder GPX-Routen selbst erstellen (z.B. mit Oruxmaps, Locus Map o.A.), oder aber eben aus Portalen wie GPSies herunterladen.
Für diese Methode benötigt man ein OTG fähiges Smartphone, ein OTG-Kabel und die Ladeschale. Softwareseitig eine Kartensoftware (optional) und einen Filebrowser (z.B. „FX“ oder „Dateimanager“).

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F3 als Massenspeicher

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die F3 wird auch gleich mit aufgeladen

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Zugriff auf die F3 ist möglich

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Hier mit dem FX-Filebrowser

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Track erstellen und exportieren

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Export auf sdcard (oder internen Speicher)

Vermutlich gibt es auch die Möglichkeit die GPX-Datei direkt auf die gemountete Uhr in „Newfiles“ zu exportieren, aber zumindest bei mir wird die Uhr als Laufwerk nicht in den Exportoptionen angeboten (oder ich finde den Pfad nicht, evtl. gibt es da auch Methoden, aber mein Gerät ist nicht gerooted und ich bin in Android nicht so fit).
Ich exportiere daher über einen Zwischenschritt. Also zuerst mal auf die Speicherkarte.

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Datei wählen

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kopieren

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Datei in der Zwischenablage

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im „Newfiles“ Ordner der Uhr einfügen

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Datei erscheint unter „Strecken“

Ich habe mir den „Garmin“-Ordner und den Ordner auf der SD-Karte (Zwischenspeicher) als Favoriten angelegt. Damit geht es schneller.

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Favoriten

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Noch schneller: Split View in FX

Hier noch die Reiseversion mit unter 20g. (OTG Kabel Micro auf Micro + CrustPro Adapter). Auch hier wird die Uhr vom Smartphoneakku geladen. Wenn man das Smartphone sowieso dabei hat, spart man sich so den Powerpack. Die Uhr selbst sollte nicht wahnsinnig viel Strom ziehen – bei komplett leerer Uhr habe ich mal 388mAh gemessen. Bei einem 2000mAH Akku im Phone ist das noch verkraftbar.

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Es gibt auch noch einen Micro USB – Mini USB- Adapter, damit kann man dann vom Phone auf Edge oder Etrex übertragen.
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Möglichkeit 7: Garmin Connect Mobile

Einfach die GPX-Datei von Maps 3D Pro oder der Internetquelle an andere Apps „teilen“, Garmin Connect Mobile wählen und auf die Uhr senden. Fertig!

Das Problem:
Leider gibt es diese Möglichkeit (noch?) nicht. Dabei könnte das ganze doch so einfach sein. An jede einigermaßen brauchbare Naviapp kann man GPX „teilen“, nicht so an Garmin Connect Mobile.
Nachdem Base Camp Mobile im Jan 2016 eingestellt wurde und einige (?) Features anscheinend in GC Mobile Einzug finden sollen, besteht hier vielleicht noch Hoffnung.
Allerdings habe ich diese Zeilen schon vor über einem Jahr geschrieben, bisher ist noch nichts dahingehendes passiert.

Bis dahin bleibt nur die Möglichkeiten 1-6….

Neu: Möglichkeit 8: RouteCourse

Heureka, es gibt doch eine elegantere Lösung um unterwegs GPX-Tracks auf die Uhr zu bekommen. Die Lösung heißt „routeCurse“, eine Garmin App die mit der Webplattform dynamic.watch zusammenarbeitet. Einzige Einschränkung: Für die Übertragung benötigt man eine Datenverbindung.
Alles dazu findest du in diesem Tutorial!

Tutorial: OSM Karten auf der Garmin Fenix 5x installieren

Nachdem die Frage an mich herangetragen worden ist, hier ein kurzes Tutorial: „Wie bekomme ich zusätzliche Karten auf die Garmin Fenix 5x?“. Das ist eigentlich sehr einfach und benötigt weder Basecamp noch sonst eine Extrasoftware. Nicht mal Garmin Express.
Wichtig: Nein, Karten können nicht auf der Fenix 5 oder 5s installiert werden, das geht ausschließlich bei der 5x (und der alten Epix). Diese Frage kommt sonst ganz sicher…

Welche Karte?

Ich nutze gerne die OSM-Karten von Openfietsmap.nl (wer andere Empfehlungen hat: nur her damit!), da hier auch Höhenlinien abgebildet und die Karten routbar sind. Außerdem mag ich die Darstellung. Von den eingezeichneten Wegen sind eigentlich alle frei verfügbaren Karten ziemlich identisch, da sie alle auf Daten Openstreetmaps basieren und nur anders gerendert sind.

Step-by-Step- Anleitung

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Garmin Fenix 5x – Zwischenfazit nach einer Woche

Inzwischen hat die Fenix 5x mehr als eine Tour hinter sich, Zeit für ein kleines Zwischenfazit.

Bisher bin ich recht zufrieden, ein paar neue Features habe ich doch glatt übersehen.

Roundtrip

So z.B. die Erstellung von „Round-Trips“, also von Rundtouren. Man gibt eine gewünschte Distanz, eine Sportart (leider aktuell nur Laufen und Radfahren, noch kein Trailrunning) und eine ungefähre Himmelsrichtung an. Die Uhr ermittelt dann drei Rundtouren (die in manchen Fällen aber auch identisch waren).

Vielleicht nicht gerade etwas für die Hausroute, aber in unbekanntem Gebiet sicher ein sinnvolles Hilfsmittel. In meinem Beispielfall liefen die „Laufstrecken“ aber über normale (schmale) Nebenstraßen (ohne Gehweg etc.). Arg viel anderes an Wegen gibt es hier in der Gegend aber auch nicht – insofern verzeihbar.

Around Me

Dann gibt es noch die Option „Around Me“. Die Uhr zeigt den aktuellen Standpunkt an, dann kann man in (ca. 30°)-Segmenten die Himmelsrichtungen durchsuchen. Symbole markieren die „Points of interrest“. Wählt man ein Segment an, so werden einem alle POI in dieser Richtung nach Abstand sortiert angezeigt. Diese POI’s können ausgewählt werden. Die Uhr erstellt dann eine (Straßen-)Route zum gewünschten Punkt.

Vergleiche

und wie schlägt sich die 5X gegen die „andere“ Garmin mit Kartendarstellung, der Epix? Weiterlesen