Türchen 9: Berghaus VapourLight HyperTherm Race Smock

Warm, klein und leicht… So sollte eine Gipfeljacke aussehen.
Sprich: Ein möglichst kleines Päckchen, das im Rucksack kaum Platz wegnimmt und dennoch am Berg recht warm ist.
Ich hatte hier immer Daunen- bzw. Kunstfaserjacken (Decathlon bzw. CMP), aber die haben doch noch ein verhältnismäßig großes Packvolumen.
Hier kommt das Berghaus Vapourlight HyperTherm Race Jacket (bzw. der Smock, also der Schlupfpulli) ins Spiel.

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Die Jacke ist mit 40 g  Berghaus Hydroloft Elite-Isolation gefüllt und wiegt lächerliche 156g  (Herstellerangabe) in L. Ich habe sie (inkl. Packsack) mit knapp 161g (in M) gewogen.
Laut Berghaus das „leichteste synthetische Midlayer der Welt“. Kann ich natürlich nicht überprüfen…
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Sie hat ein weihnachtliches Packvolumen: ungefähr eine große Orange.

Als Besonderheit ist die Jacke wandbar, die eine Seite soll vor Wind schützen, während die andere kühlt und besonders atmungsaktiv sein soll.

Daneben hat die Jacke nur extrem wenig Features:
Bündchen mit Gummizug an Armen und am Rumpf, einen halb-RV mit beidseitiger Bedienung und einen mitgelieferten Packsack. Ach ja, ein Reflexlogo und eine Aufhängeschlaufe auch noch…

Taschen sucht man hier vergebens. D.h. das ist auch wieder nicht so ganz wahr. Im Bundbereich gibt es eine kleine offene Tasche, die zum Verstauen des Packbeutels gedacht ist.

Preislich ist man hier bei um die €100 dabei. Ich habe bei SportPursuit knapp über €80 bezahlt – aber dafür recht lange darauf gewartet.

Funktioniert das Konzept?

Nun ja, das mit der „kühlenden Seite“ hat bei mir nicht so ganz funktioniert. Ich habe trotzdem ordentlich geschwitzt. Zum Laufen wohl wirklich nur bei ganz geringer Intensität geeignet (oder nicht für Starkschwitzer wie mich!).
Die Jacke hat danach auch so kräftig gerochen, dass ich sie gleich nach der zweiten Nutzung in die Waschmaschine geworfen habe…

Die „warme“ Seite funktioniert aber gut. Evtl. tatsächlich als Midlayer unter eine leichte Regenjacke.

Fazit

Als ultraleichte Jacke für den Berg, das Gipfelbild oder vielleicht auch die kühlere Nacht mit 160g vermutlich unschlagbar. Zum Trainingslauf eher weniger sinnvoll…

Test des Aclima Lightwool Shirt Crew Neck

Nachdem ich schon das Coolnet Crew Neck von Aclima vorgestellt habe, hatte ich nun auch Gelegenheit eines der Merino-Sommershirts von Aclima zu testen. Ich war sehr gespannt, denn schließlich ist Aclima vor allem für ihre Merinounterwäsche bekannt.

Wem die Firma Aclima noch nichts sagt, sie ist ein seit 1939 existierendes Familienunternehmen aus Norwegen, das sich vor allem auf Sportunterwäsche aus Merinowolle spezialisiert hat. Besonders gefällt mir an der Firma, dass sie ihren Fokus auch auf Nachhaltigkeit, Resourcenschonung, artgerechte Tierhaltung und faire Arbeitsverhältnisse legt. Mehr über die Firma findet ihr auf der Firmenhomepage:
http://aclima.no/

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Product Line

Wie oben ersichtlich sieht Aclima für warme Temperaturen zwei Produkte vor, einmal die Coolnet-Serie – für stark schweißtreibende Aktivitäten und aus Kunstfasergewebe und einmal die Lightwool-Serie aus sehr dünner Merinowolle (17,5 Micron und 140g/m²).

Ein Wollshirt zum Laufen? Im Sommer?? und dazu noch langärmlig???

Kurz gesagt ich war etwas skeptisch. Allerdings füllt sich der Markt gerade mit extrem vielen Shirts aus Merinowolle für Sportler von verschiedensten Marken, so dass an dem Trend vielleicht ja doch etwas dran ist. Weiterlesen

Türchen 6: therm-ic Schuhwärmer

Wenn ihr heute Nacht eure Schuhe vor der Tür hattet, dann sind sie heute, am Nikolaustag, vielleicht gefüllt – aber auch kalt und naß!

Da kommt das heutige Türchen gerade recht. Ein Schuhwärmer und Trockner für die Steckdose.

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Der weiße Teil ist 15cm lang und 2cm hoch, dahinter noch ein 5cm langer, dünnerer Fortsatz.

Die Trockener liefern 8 Watt, damit werden die Trailschuhe nach einem feuchten Herbstrun schnell Weiterlesen