Die letzten TGP-Folgen…

Weil ja nicht alle Leser auch Hörer sind, hier noch mal ein kurzes Cross-Promoting zu meinen letzten Podcastfolgen des Trailgierig-Podcasts:

In Folge 26 geht es um die Garmin Fenix 5 und ob sich ein Upgrade lohnt…
TGP026

In Folge 25 ging es um die richtige Kamera für Trailläufer und allgemein Outdoorsportler.
Die Folge ging aber sehr ins Detail…
TGP025

Folge 23 und 24 waren ein Interview mit Rob vom Vitaminberge Podcast / Blog. Auch hier über Photographie, Video aber auch über Rob und seine Pläne.
TGP023

Türchen 12: Endlich gute Videos!

Was ist das wichtigste an einem guten Video?

Klar! Die Kamera  

Nein! Es ist die Idee! Ein kleiner Augenöffner für mich war dieses kleine Büchlein.
Andererseits auch etwas ernüchternd, da bekommt man erst mal mit, wie viel Arbeit hinter einem kurzen Clip steckt (bzw. stecken sollte).

Von Drehbuch, Idee bis hin zu Umsetzung, Ton, Schnitt und Nachbearbeitung ist hier alles gut erklärt, oder zumindest angeteasert. Auch wenn es „Systemkameras“ heißt, so treffen die meisten Dinge genauso für die Actioncam oder das Smartphonevideo zu.
Insofern nicht vom Titel abschrecken lassen!

Eine spannende und lehrreiche Lektüre für die kalten und dunklen Winterabende!
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Das Buch heißt „Filmen mit Systemkameras“ und ist von Hendrik Roggemann,

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Ein Gerät sie zu laden… – Bilora Universal Li-Ion Charger

Nein, nicht ein Ring sie zu knechten, aber ihr kennt vielleicht das Problem. Man hat Kameras verschiedener Hersteller und jeder hat so seinen eigenen Akku. Im Urlaub hat man dann 3 verschiedene Ladegeräte dabei und wenn man Pech hat, dann hat im im Eifer des Gefechtes sogar die Falschen eingepackt…

Bei mir sieht das dann so aus:
img_0210_charger

Ok, davon ist nicht immer jeder mit dabei…
Teilweise sind das auch schon leichte USB-Ladegeräte aus dem Zubehör.

Jetzt habe ich den Universal Li-Ion Charger der Photomarke „Bilora“ entdeckt.

img_0205_charger

Bilora Universal Li-Ion Charger

Das Ladegerät hat verstellbare Kontakte und Weiterlesen

Vergleich Stirnlampen 2016 – Teil 2 Leuchtdauer

Für die Leuchtdauer habe ich wieder das selbe Setup wie letztes Jahr gewählt, alle Lampen waren auf dem Balkon am Geländer montiert. Die Temperatur lag bei ca. 10°C, die Lampen wurden also gut gekühlt – im Unterschied zum Laufen gab es ja keinen Fahrtwind.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Die Lampen wurden für eine bessere Vergleichbarkeit alle mit Leuchtstärken zwischen 400 und 660lm genutzt. Das ist ein Bereich der sich aus eigener Erfahrung auch für technische Trails gut eignet. Der manchmal anzutreffende „Turbo-„Modus ist meist sowieso auf wenige Minuten begrenzt.

*Armytek Wizard 420lm (in warm eher 390lm) – Empfehlung des letzten Tests (Panasonic -3400mAh Akku)
*Fenix HP 12 – 400lm – Empfehlung des letzten Tests (Panasonic -3400mAh Akku)
Fenix HP25R – 2600mAh Akku (mitgeliefert)
Fenix HL60R – 400lm – 2600mAh Akku (mitgeliefert)
*Lupine Piko RX4 – 500lm – 3300mAh Akku (Smartcore)
Nextorch Mystar – 550lm – 3000mAh Akku (gemessen, fest eingebaut)
Nitecore HC30 – 400lm – (Panasonic -3400mAh Akku)
Nitecore HC60 – 420lm – 3400 mAh Akku (mitgeliefert)
Silva Trail Speed Elite – 660lm (die anderen Stufen sind deutlich schwächer) – 3300mAh Akku (mitgeliefert)
* Diese Lampen waren bereits im letzten Test dabei und sozusagen die Standards, an denen sich die neuen Lampen messen müssen. Alle 3 habe ich damals empfohlen.

Zum Test habe ich die Timelapse-Funktion der Garmin Virb Ultra 30 genutzt. 1 Stunde wird so in 12s wiedergegeben. Man sieht dabei sehr schön wann welche Lampe ab-bzw. herunterregelt.

Die Magicshine MJ886 kam leider etwas verspätet an, so dass sie hier nicht mehr direkt teilnehmen konnte. Beim Nachtest lieferte sie aber sehr gute 3h30 bei voller (550lm) Leuchtstärke. Bei allen anderen Tests (Leuchtweite, Ausleuchtung) ist sie mit dabei.

Bei diesem Test zeigt sich folgendes:

  • nach 3 h zeigt die Nitecore HC60 als erste durch blinken ihr baldiges Ende an, die Fenix HL60R regelt deutlich herunter
  • bei 3h30 regelt die Fenix HP12 etwas, die Nitecore HC30 sehr deutlich runter
  • bei 4h regeln Wizard und HP12 weiter runter
  • 4h30: Piko schaltet ab, lässt sich aber wieder einschalten (früher Schutzmodus), die HP25R schaltet von Spot auf Flutlicht um
  • bei 5h10 schaltet die Silva aus, kurz vorher die Piko (endgültig)
  • nach 5h30 sind noch 4 Lampen an und liefern auch noch genügend Licht um sicher nach Hause zu kommen: Fenix HP12, Fenix HP25R und, etwas schwächer, die Fenix HL60R und die Nextorch Mystar

Weiterlesen

Garmin Virb Ultra 30 oder „Gimbal-Light“?

Die Garmin Virb Ultra 30 besitzt (wie auch die neue GoPro Hero 5) eine Bildstabilisierungsfunktion. Das könnte doch ein Aspekt für uns Trailrunner sein, immerhin kostet ein günstiges Gimbal auch mindestens €200.

Was die Stabilisierung leisten kann, habe ich hier mal im Video aufgezeigt.
Auf einem netten Trail bin ich mit zwei Cams in den Händen gerannt, einmal der Virb Ultra 30 und einmal der GoPro Hero 4 Session. Beide in 1080p60. Die Garmin mit Stabilisierung, die GoPro besitzt diese Funktion nicht. Die Videos sind nicht nachbearbeitet (auch hier gibt es eine solche Funktion, einmal in iMovie und auch in Youtube ist dies möglich.

Ich denke das Ergebnis spricht für sich. Das Bild der Virb ist deutlich ruhiger und besser verwendbar, allerdings noch nicht auf dem Niveau eines Gimbal.

Garmin Virb Ultra 30 – Klappe, die Zweite…

Ok, nun schon ein paar Tage länger in Benutzung und mein erster Eindruck hat sich teils gefestigt, teils revidiert….

Vielleicht am Wichtigsten: Seither hatte ich keine Softwareprobleme mehr, evtl. kamen die Probleme die ich hatte auch von einer nicht idealen Speicherkarte. Wobei die Sandisk Ultra 128GB die ich genutzt habe eigentlich allen Spezifikationen entspricht, aber eben von Garmin nicht explizit empfohlen ist. Mit der gebräuchlichen Samsung Evo hat ja gar nichts getan…
Jetzt habe ich eine (von Garmin empfohlene) 32GB Lexar 633x UHS-1, da gab es (bisher) keine Probleme.

Die Bedienung finde ich  immer noch sehr gut gelöst, der extra Photoauslöser, der Videohebel und auch die Touchbenutzung begeistern noch immer.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Kamera habe ich am Wochenende auf einem schönen Lauf im Donautal mitgeführt. Schön, wenn man nichts umstellen muss (wie bei GoPro) sondern wahlweise Bild oder Video machen kann.

Inzwischen habe ich aber auch noch etwas mehr ausprobiert und noch ein paar weitere Pluspunkte gefunden:

  • Die Stabilisierung bringt wirklich einiges. Zwar kein Gimbal, aber doch deutlich ruhigere Videos
  • Die Kamera reagiert (auch ohne Gehäuse) weniger empfindlich auf Windgeräusche. Der Ton war deutlich besser zu verstehen, als bei einer Hero 4 Black die synchron mitlief
  • Die Kamera macht wirklich sehr gute Photos (siehe Beispielbilder), in Bewegung allerdings meist eher unscharf.

DCIM102_VIRBVIRB0077.DCIM102_VIRBVIRB0098. Weiterlesen

Erster Eindruck der Garmin Virb Ultra 30

Vorgestern kam ein Karton an, auf den ich mich schon lange gefreut habe, ein Testmuster der Garmin Virb Ultra 30. Jetzt habe ich 30 Tage Zeit die Kamera gründlich zu testen. Trotzdem wollte ich euch meine ersten Eindrücke schildern – denn der erste Eindruck zählt!

Keine Sorge, kein Unboxingvideo.
Zuerst einmal fällt auf, dass Garmin die Virb zum dritten Mal komplett überarbeitet hat (nach der Virb + Virb Elite, sowie der Virb XE). Die Virb Ultra 30 könnte man fast mit einer GoPro Hero 4 Black verwechseln, die Proportionen stimmen fast genau überein.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Garmin Virb Ultra 30 und GoPro Hero 4 Black

Aber hier gibt es doch einige Unterschiede die mir gut gefallen:

  • rote Seite, die sieht man vielleicht eher mal, falls die Kamera irgendwo verloren geht
  • Akku sitzt unter einer Klappe mit solider Verriegelung
  • extra Photoauslöser
  • Video wird durch Hebel gestartet (da weiß man auch blind dass es läuft)
  • guter und brillianter Touchscreen der auch bei Licht gut ablesbar ist
  • wasserdichtes Case hat den Bügel ebenfalls durch einen zusätzlichen Schieber verriegelt
  • Sprachsteuerung funktioniert gut („OK Garmin, take photo“)
  • wieder GPS, Barometer, Gyrometer usw. eingebaut, das GPS misst sogar 10x pro Sekunde (ich bin mal auf die Tracks gespannt!)

aber auch einige Dinge die mir weniger gefallen haben.

  • Mini-USB statt Micro-USB (oder aber gleich USB-C), ich möchte nicht so viele verschiedene Kabel mitschleppen…
  • Speicherkarte sitzt im Batteriefach, nicht außen wie bei der Hero 4 Black
  • der Anschluss nach Außen ist zwar der gleiche wie bei der GoPro, aber statt den bekannten „Schnallen“ gibt es jetzt einen eigenen Lockmechanismus. Das ist zwar vermutlich vibrationsfrei, aber eben nicht ganz kompatibel (aber natürlich kann man die GoPro-Schnallenbefestigung nutzen). Ein Stativadapter ist leider wieder nicht dabei.

deutlich stärker haben mich aber die folgenden Punkte gestört…

  • der Touchscreen ist in der wasserdichten Hülle extrem schlecht zu bedienen, man muss stark drücken und am Rand reagiert er manchmal gar nicht. Allerdings kann man fast alles auch über die beiden Pfeiltasten auf der Kamera steuern.
  • die erste eingesetzte Speicherkarte hat nach einem Bild gleich einen Fehler gemeldet und wurde danach gar nicht mehr erkannt. Eine andere Karte gleichen Typs wurde erst gar nicht erkannt. (Von anderen Kameras durchaus!). Auch ein Formatieren hat nichts gebracht (extern, in der Virb war das gar nicht möglich). Das war die beliebte Samsung Evo 32GB (UHS-1). OK, die steht auch nicht auf der Seite mit empfohlenen Karten. Seltsamerweise hat eine alte 4GB Karte (Class 4) funktioniert…
  • Die Koppelung mit der Fenix 3 HR und / oder der Epix funktioniert nicht (finden sich nicht), witzigerweise nur kurz, wenn ich auf „Sensor  suchen“ an der Virb gehe, aber die Verbindung ist sofort wieder getrennt.
  • Koppelung mit einer Virb Elite klappt auch nicht
  • ein paar mal hat sich die Kamera im Photomodus aufgehängt und statt Einzelbild wilde Serien von über 40 Bildern aufgenommen.Durch ausschalten aber zu beheben.
  • Zumindest die F3HR wird teilweise nicht als HF-Sensor gefunden (im Broadcast Mode), ein HRM-Run Sensor wird erkannt, lässt sich aber nicht umbenennen (heißt HF-142299..) das stört, wenn man mehrere Sensoren nutzt.
  • Es gibt nur 2 Photoformate, beide mit 15mm Objektivbrennweite (KB-Äq.), einmal 8MP und einmal 12MP, die Bildqualität ist aber dafür recht gut. Man kann sich auch diverse „Leitlinien“ einblenden lassen (z.B. goldener Schnitt)

Hoffentlich bekommt Garmin die Probleme mit der Software in den Griff. Die Virb Ultra 30 macht sonst einen sehr soliden und durchdachten Eindruck und ist auch gut und intuitiv zu bedienen.