Angenehme 24° und Regen

Nachdem es bei uns gestern gerade mal 11°C hatte (HALLO! Wir haben August!) und geregnet hat, war es wieder an der Zeit für angenehme 24° Wassertemperatur im Freibad. Die meiste Zeit war ich der einzige Gast im Bad…
Hat schon was, wenn man kommt und das Wasser spiegelglatt vor einem liegt (hat erst danach mit Regnen. angefangen).

Zwar nur 1500m, aber dafür das ganze technische Gerümpel…
(Brett, Paddles, Flossen, Buoyancy Shorts und sogar den HF-Gurt hatte ich dabei, aber an meiner Spartan war der Modus leider nicht aktiv. Schade! Dann eben nächstes Mal die HF ausprobieren).

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technisches Geraffel…

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Buoyancy Shorts

Ich musste mal an meiner Technik (v.a. Beinarbeit) arbeiten. Witzigerweise ist der Beinschlag (mit Flossen) gar nicht so schlecht, aber ohne Flossen ist das nur ein unregelmäßiges rumgezapple… Ich bekomme das irgendwie nicht richtig koordiniert.

Heiligenberg Trail

Regenwetter? Egal!
Heute stand Laufen auf dem Plan – und man will seinen „Streak“ ja. nicht unterbrechen. Darum die Regenjacke an, die wollte ich sowieso testen und auf meinen Lieblingstrail.IMG_2599IMG_2581IMG_2554IMG_2553IMG_2545

7,5km, gute 200hm, dazu ein traumhafter Singletrail der ständig leicht ondulierend am Hang entlang läuft. Herz was willst du mehr?

Es läuft – ähm… schwimmt!

Gerade läuft es besser, nachdem ich in der vergangenen Woche eigentlich jeden Tag Laufen bzw. Speedhiken war, sollte heute mal wieder der Oberkörper ran.
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1600m, aber natürlich nicht im abgebildeten Pool, sondern dem 50m Becken unseres Freibades. Heute waren es sogar 600m Kraul am Stück (insgesamt 1100m Kraul und 500m Brust). So langsam könnte ich das Freiwasser wagen!

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Läuft!

 

Kleine sportliche Fortschritte…

Manchmal muss man schon mit wenig zufrieden sein. Das kann die neue Bestleistung auf der Heimrunde sein, eine neuer längster langer Lauf oder ein erstmalig absolvierter technischer Abschnitt auf dem MTB . Bei mir stand heute wenigstens ein kleines  Erfolgserlebnis an, meine ersten 400m Kraul am Stück.

IMG_2292Nachdem Laufen ja gerade eher schwierig ist, war ich heute beim „Frühschwimmen“ um 6:45 im Freibad. Überraschend voll, wobei es sich ab 7:15 schon wieder leert – muss ich mir für die Zukunft merken.
Nun ja, zumindest 1100m geschwommen, davon zwischendurch meine ersten 400m Freistil am Stück. Yeah!

Außerdem diesmal keine nahenden Krämpfe (im letzten Jahr habe ich immer zwischen 800 und 1000m Wadenkrämpfe bekommen).

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Türchen 14: Gesehen werden…

Um 16:00 ist es schon dunkel. Aber natürlich gehen wir trotzdem laufen. Nachdem uns der Weg zum Trail über die Straße führt ist das aber nicht ganz ungefährlich.
Daher ein „Low-Price“ Tipp:
Ich nutze hier meist keine speziellen Laufreflektoren, sondern die billigen Hosenbänder (mit LED) zum Radfahren. Die funktionieren problemlos und sind beim Discounter für €2,99 das Paar öfters mal zu haben.
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Da habe ich früher für eine der verbauten Li-Zellen mehr gezahlt…

Das Blinken ist jetzt nicht superhell, aber die Hauptfunktion ist ja sowieso die Reflexfunktion und die ist hier sehr gut.

Ein Tipp für Hundehalter: Die Bänder Weiterlesen

Türchen 11: Genaue Pace!

Ein Problem der Garmin Fenix 3 – und vieler anderer Uhren – ist die etwas ungenaue Pace unter manchen Umständen – z.B. auf der Bahn (Radien!) oder im Wald oder zwischen Häuserschluchten – oder auch echten Schluchten.

Hier kann ein altmodischer „Footpod“ helfen, der an den Schnürbändeln befestigt wird.

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In meinem Fall ein älteres Modell von Suunto. Die früheren Ambits haben ja noch ANT+ gesprochen, die verstehen sich mit der Fenix 3. Die neueren Suunto-Modell nicht mehr, die nutzen ja bekanntlich Bluetooth.

Natürlich kann man auch einen Garmin-Sensor nutzen. Der sieht aber so identisch aus, dass ich hier mal von einem Hersteller ausgehe. Wahoo hat z.B. auch welche im Angebot.

Die bessere Genauigkeit sollte einem aber ca. €30-40 wert sein, dazu sollte er auch noch mit der Uhr geeicht werden. Die Fenix 3 kann das auch automatisch.

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Bei der Fenix 3 kann man auch nur die Pace nutzen und die Distanz vom GPS bestimmen lassen (so nutze ich es).

Do’s und Dont’s auf dem Trail…

Nach dem Gespräch mit Christian im Trailgierig Podcast Nr. 19 (TGP019) hier mal eine Liste mit Do’s und Dont’s auf dem Trail (zumindest sehe ich das so).

  1. Be polite:

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    Zu eng für zwei…

    Bei der Begegnung mit Wandern auf einem Trail: Wenn ihr von hinten ankommt, dann macht euch bemerkbar, aber bitte nicht durch ein lautes „Platz da!“, das geht auch netter. Und auch nicht einfach ohne Ankündigung vorbeibrettern, das kommt auch nicht so gut an.

    Nett grüßen, sich fürs vorbeilassen bedanken.
    Wenn dir eine ganze Gruppe entgegenkommt, dann lasst diese eben  vorbei, oder zumindest immer ein paar durch und dann wieder weiter vorarbeiten.

  2. Toleranz
    Auch wenn ich Förster und Jäger nicht unbedingt immer verstehe, sie haben (zumindest die Jäger) eine Menge Geld bezahlt um ihre „Jagd“ zu pachten, Sie haben dadurch tatsächlich auch einige Rechte im Wald erworben.
    Ich glaube ich wäre auch nicht begeistert, wenn mir ein paar „durchs Unterholz hüpfende Wilde“ das Wild vertreiben oder irgendwo in meine Schußbahn rennen.
    Andererseits erwarte ich die Toleranz aber auch von der Gegenseite, wenn ich mal auf einem Rückeweg unterwegs bin oder Nachts auf einem landwirtschaftlichen Weg laufe.
  3. Stirnlampe
    Auch wenn die Lampe noch so teuer war. Nachts quer offroad durch den Wald muss nicht sein (das muss nicht mal tagsüber sein!).
    Und wenn euch auf der Straße / Weg jemand entgegen kommt, dann blendet doch nach möglichkeit ab oder schaut zumindest etwas zur Seite. Das gilt auch für entgegenkommende Autos…
  4. Hilfe
    Wenn jemand auf dem Trail Hilfe braucht, dann hat das absoluten Vorrang, auch vor dem Trainingsplan und der PB! Das sollte eigentlich auch für Rennen gelten, wenn jemand offensichtlich ein größeres Problem hat. Sprecht die Person zumindest mal kurz an.
  5. Strecken & Anfänger
    Wir alle haben mal klein angefangen und für jeden war sein erster 5K Lauf eine Herausforderung. So gesehen gibt es keine „popeligen“ Strecken.
    Und: Ich glaube noch nie hat jemand Usain Bolt kritisiert, weil er ja „nur“ popelige 100 und 200m läuft und nicht die Marathondistanz…
    Auch ein Trail – HM ist ein „echtes“ Rennen und nicht ein „nur die kurze Distanz“ rennen – für den Großteil der deutschen Bevölkerung wären 20km mit 1000hm außerhalb jeglicher Vorstellungskraft!
  6. Müll
    Müll gehört nicht auf den Trail. Was Müll ist, ist natürlich eine Ansichtssache. Dass ein Gelpäckchen wieder mit Heim bzw. zum nächsten Mülleimer sollte ist klar (auch wenn es klebrig ist, darum nutze ich Gel Drops). Was organischen Abfall angeht, so ist ein Apfelbutzen im Flachland nicht unbedingt ein Umweltproblem, allerdings dauert es im Hochgebirge unter Umständen sehr lange bis er verrottet ist.
    Sprich: Nichts wegwerfen, was dort nicht auch natürlich vorkommen könnte.
    Kaugummis verrotten auch nur sehr langsam.

    Filthy Habit by SillyPuttyEnemies

    Quelle: Wikipedia CC

    Extrem ist es bei Zigarettenkippen, eine einzige Kippe kann nicht nur bis zu 60l Trinkwasser verunreinigen (im Versuch reicht eine Kippe pro Liter um Fische zu töten), sondern sie verrottet auch praktisch nicht.
    Zigarettenfilter sind nämlich meist aus Zelluloseacetat, aus dem Zeug macht man z.B. auch Kunstseiden-Krawatten. Würdest du die in den Wald werfen, weil sie „ja verrottet“? Eben.
    Eine Zigarettenkippe verrottet erst nach ca. 10-15 Jahren (im Hochgebirge vermutlich erst deutlich später).

  7. Essen & Trinken
    Mindestens eine Stunde vor dem Lauf nichts mehr essen, vor allem vor intensiven Läufen und Rennen. So gesund ein Vollkornbrot oder Müsli auch sein mag, vor einem Rennen sollten es doch eher schnell verdauliche Kohlenhydrate sein (z.B. Toast mit Honig).
    Fangt bei einem langen Lauf bald an zu Essen und zu Trinken, auch wenn ihr seltsam angeschaut werdet, wenn ihr nach 5km schon ein Gel zu euch nehmt. So kann der Körper seine Reserven länger halten.
    Ähnliches beim Trinken, wenn ihr Durst bekommt, dann ist es eigentlich schon zu spät – der Körper hat da schon einige Prozent seiner Leistungsfähigkeit verloren.Kohlensäurehaltige Getränke sind auch nicht unbedingt zu empfehlen, auch wenn eine „ausgeschüttelte“ Cola nicht wirklich schmeckt. Ebenso mit Nebenwirkungen verbunden sind diverse Speisen, wie Leberwurst, Döner oder andere kräftige Speisen.Fallen euch weiter Do’s und Dont’s ein?