Endlich Freiwasser!

Heute ging es zum Freiwasserschwimmen, knapp 1200m im Baggersee.

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Eigentlich hatte ich mir den Umstieg von den  Freibadbahnen schwieriger vorgestellt. Kein Abstoßen nach 50m, keine kurzen Pausen am Beckenrand,…

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Am Ende standen dann aber doch über 1100m (die Suunto war bei knapp 1200m) auf der Uhr. Im Prinzip fast komplett Kraul – denn bei Brust misst die Uhr ja nicht…

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Der Track scheint übrigens auch den realen Verlauf wiederzugeben (2 „Bahnen“ entlang der Begrenzungsbojen), da bin ich von meinen alten Uhren schlechteres bei Freiwasser gewohnt.

Es gab zwar ein paar Bojen zur Begrenzung des Schwimmerbereiches, aber keine Begrenzungsleine an der man sich hätte festhalten können, darum war ich sehr froh dass ich mein Restube umgeschnallt hatte. Ich hatte jetzt zwar schon länger keine Krämpfe mehr beim Schwimmen, aber so fühle ich mich einfach sicherer.

Angenehme 24° und Regen

Nachdem es bei uns gestern gerade mal 11°C hatte (HALLO! Wir haben August!) und geregnet hat, war es wieder an der Zeit für angenehme 24° Wassertemperatur im Freibad. Die meiste Zeit war ich der einzige Gast im Bad…
Hat schon was, wenn man kommt und das Wasser spiegelglatt vor einem liegt (hat erst danach mit Regnen. angefangen).

Zwar nur 1500m, aber dafür das ganze technische Gerümpel…
(Brett, Paddles, Flossen, Buoyancy Shorts und sogar den HF-Gurt hatte ich dabei, aber an meiner Spartan war der Modus leider nicht aktiv. Schade! Dann eben nächstes Mal die HF ausprobieren).

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technisches Geraffel…

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Buoyancy Shorts

Ich musste mal an meiner Technik (v.a. Beinarbeit) arbeiten. Witzigerweise ist der Beinschlag (mit Flossen) gar nicht so schlecht, aber ohne Flossen ist das nur ein unregelmäßiges rumgezapple… Ich bekomme das irgendwie nicht richtig koordiniert.

Es läuft – ähm… schwimmt!

Gerade läuft es besser, nachdem ich in der vergangenen Woche eigentlich jeden Tag Laufen bzw. Speedhiken war, sollte heute mal wieder der Oberkörper ran.
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1600m, aber natürlich nicht im abgebildeten Pool, sondern dem 50m Becken unseres Freibades. Heute waren es sogar 600m Kraul am Stück (insgesamt 1100m Kraul und 500m Brust). So langsam könnte ich das Freiwasser wagen!

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Läuft!

 

Meine 2,5 Mio Liter Wasser…

Eigentlich sagt dieses Bild ja schon alles…

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Freibad Pfullendorf

Ich bin ja ein bekennender Schlechtwetterschwimmer. Bei gutem Wetter ist es mir meist zu voll. Heute hatte ich das Becken für mich alleine. 50 m x 25m x 2m, sprich 2,5 Mio Liter…

Nach den ganzen schönen Bildern vom Freiwasserschwimmen bei Olympia (10 km, Triathlon) habe ich das schlechte Wetter heute für eine Schwimmeinheit genutzt. Nass wird man ja sowieso…

Gesamt:
1100m, 4 Brust, 4 Kraul, 4 Brust, 8 Kraul und 2 Brust zum ausschwimmen.
400m Kraul am Stück hatte ich schon lange nicht mehr geschafft, diesmal auch kein Krampf im Bein.

Seit ein paar Wochen schwimme ich die Roka – Shorts aus Neopren, die verbessern meine Wasserlage deutlich (ich habe eine saumäßige Fusstechnik, ich bekomme das nicht richtig koordiniert).

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Roka Sim Pro Neoprenshorts

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Roka Sim Pro Short

 

 

Meine Überraschungen der Outdoor 2016

Die Outdoor 2016

Klein aber fein…

Nachdem ich gestern hier ja bereits meine „Produkthighlights“ der Outdoor 2016 in Friedrichshafen vorgestellt habe, nun auch noch die Firmen, die mich überrascht haben, mit ihrem Portfolio, netten Details, ihrer Philosophie oder weil ich sie bisher schlichtweg überhaupt nicht auf dem Schirm hatte!

OMM

Was zuerst klingt wie ein Hersteller von Yogamatten, wird deutlich spannender, wenn man sich die Bedeutung von „OMM“ anschaut: „Original Mountain Marathon“, hierbei handelt es sich zuerst mal um ein bekanntes Rennen in UK, das sich deutlich von Rennen hierzulande unterscheidet. Ich würde es einmal als Mischung aus Orientierungslauf und Stage-Trailrennen mit deutlicher taktischer Komponente bezeichnen.

Prinzip:
Über ein großes Areal von 400km^2 verteilt befinden sich (vorher bekannte und eingezeichnete) Checkpoints, die unterschiedliche Punkte ergeben.
Innerhalb von 2 Tagen muss ein Zweierteam möglichst viele Punkte erzielen, hat also die Wahl zwischen nahe beieinander liegenden Checkpoints die weniger Punkte ergeben, oder eben doch weiter entfernten hoch bepunkteten. Abends muss im Camp eine Ruhezeit eingehalten werden. Verpflegung und eine üppige Pflichtausrüstung muss dabei sein (inkl. Schlafsack, Zelt und Kocher).
Ein solches Rennen soll 2017 auch in Deutschland, im Bayrischen Wald stattfinden (ca. August).

Hier kommt jetzt die Firma OMM ins Spiel (www.theomm.com), diese stellt Ausrüstung her, die für diese Bedingungen angepasst ist. z.B. große Rucksäcke die modular erweiterbar und so je nach Bedürfnis anpassbar sind, dennoch sehr robust und gut am Körper anliegend.
Aber auch ohne spezielle Rückenkonstruktion, wie fast alle anderen Firmen („Man schwitzt am Rücken sowieso…“).
Daneben sehr leichte Schlafsäcke (380g) und Bekleidung die zwar leicht und wasserdicht ist, aber eben doch viele praktische Details aufweist.

OMM Ava Jacket / OMM Aether Jacket - Kapuze

OMM Ava Jacket / OMM Aether Jacket – Verstellbare Kapuze

Aber auch ultraleichtes Material wie eine superkleine Windjacke mit 60g, oder eine wasserdichte Jacke mit 95g.
Hier im Bild das Aether Jacket mit 205g (Smock: 195g), das mit extrem atmunsaktiver eVent Membran, verstellbarer Kapuze verstellbaren Bündchen (mit Daumenloch) und 2 großen Außentaschen aufwarten kann.

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RunSwimRun, Podcast #5 und neues zur Spartan Ultra

Gestern habe ich es in neuer Bestzeit (zwangsweise) noch ins Freibad geschafft.
Zwar eigentlich eine Minute nach Einlaßschluß, aber der nette Bademeister hat mich doch noch reingelassen. Dann gerade mal 400m schwimmen bis zum Badeschluss und wieder rein in die Laufklamotten und die 4km heimgelaufen.
Immerhin war nur noch extrem wenig los und ich konnte immerhin meine neue Neoprenshort ausprobieren.
Nachdem ich sonst die Wasserlage einer lecken Gummiente habe, durchaus ein merkbarer Unterschied…

Was gibt es sonst neues? Decathlon hat gerade Sale und die ohnehin günstige Bekleidung ist nochmals reduziert. Ich habe mich mit 2 Kalenji Cardio Shirts eingedeckt.

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Eröffnung der Badesaison

 

IMG_8144Heute die erste Schwimmeinheit der Saison. Um mich etwas unter Druck zu setzen habe ich mir wieder die Saisonkarte gekauft. Jetzt sollte ich mindestens einmal, besser zweimal pro Woche ins Freibad gehen, damit sich die Karte lohnt.

Heute 24 Bahnen, sprich 1200m. Für den Anfang ganz ok. Mal sehen ob es dieses Jahr vielleicht doch noch zu einem „Swim-Run“ reicht…

Fazit 1 des heutigen Uhrentests: Garmin hat es versäumt den integrierten HF-Sensor auch fürs Schwimmen freizugeben. Nachdem der Sensor ja direkt auf der Haut sitzt, sollte das doch eigentlich technisch möglich sein!

Fazit 2: Ich habe das Gefühl, dass Garmin mit einem der letzten Updates die Bahnerkennung deutlich verbessert hat. Sogar bei meinen Brust / Kraulbahnen im Wechsel mit Randpausen war die Erkennung gut.

Fazit 3: Polar macht es mit der V800 sogar noch etwas besser, da bekomme ich am Ende auch eine Prozentverteilung der Lagen und die durchschnittlichen Zeiten der Lagen.
Immerhin, Kraul ist sogar bei mir (etwas) schneller als Brust, aber mein Stil ist leider saumäßig…