Meine Highlights der Outdoor 2017 – Elektronik, Stirnlampen und Laufwesten

Dieses Jahr war ich an 2 Tagen auf der Messe und habe es auch (fast) zu allen Ständen geschafft, die mich interessiert haben. Aber wie immer kamen mir ein paar kleinere, bisher unbekannte Marken dazwischen. DSC02066
Aber das ist auch gut so, ich finde gerade hier schlummern die wahren Trends und spannenden Neuerungen!
Hier der erste Teil, Elektronik und Laufwesten.

Elektronik

Leider waren weder Garmin noch Suunto auf der Messe vertreten, so gab es wenige Neuerungen im Technikbereich. Hier sind mir eher ein paar Firmen mit Powerbanks und Solarmodulen aufgefallen. Bei Tex:Energy gab es hier wasserdichte und faltbare (!) Powerbanks zu sehen, dazu einen Griff mit integriertem Akku für die Actioncam.

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Stirnlampen

Was Stirnlampen angeht, so ist mir die neue Lampe von LedLenser, die MH10 Weiterlesen

Türchen 24: Der moderne Sack…

Heute Abend werden wieder viele Weihnachtsmänner die Einkaufszentren bevölkern, aber wenige werden so praktische Säcke haben, wie diesen hier:
Die Camelbak Ultra 10 Vest 2017 !
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Ok, „Sack“ trifft es jetzt nicht wirklich. Laut Camelbak ist es ja eine „Vest“ – aber eine „echte Weste“ wie z.B. die von Salomon ist es auch wieder nicht – aber eben auch kein typischer Rucksack. Aber der Reihe nach…
Eine Laufweste besteht üblicherweise aus einem Stück, bei einem Rucksack gibt es es getrennt regelbare Gurte. Hier gibt es eine Art „Passformregulierung“ die beides vereinen soll.

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Fakten

  • Laufweste/ -Rucksack mit 10l Volumen (bzw. 8l + 2l Trinkblase)
  • Gewicht 280g (Herstellerangaben, mein Muster hatte knapp 300g) – ohne Blase
  • 2l Trinkblase der neuesten Generation dabei (besserer Durchfluss)
  • Solides Material, dickes Mesh an der Rückseite
  • Pfeife an der Brusttasche (abnehmbar)
  • Taschen für Softflasks
  • Brusttasche mit RV für Smartphone
  • separates Fach für die Trinkblase
  • großes (RV-) Hauptfach mit zweiwege RV(!), darin Extrafach mit RV (klein, inkl. Schlüsselkarabiner) sowie 2 offenen Meshtaschen
  • kleines RV-Außenfach
  • 2 große Mesh-Außentaschen (für Flaschen?) und ein weiteres offenes Außenfach
  • Stockbefestigung (oben, unten werden sollten die Stöcke im Meshfach gehalten werden)
  • div. kleine und kleinste Geltaschen auf den Schultergurten
  • UVP 139,95 (inkl. Trinkblase)

Details

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Neues von der Eurobike 2016 – Camelbak Ultra Pro Vest, Ultra Handheld Chill und dieQuick Stow Flasks

IMG_1804Zugegeben, die Produkte waren bereits auf der Outdoor 2016 zu sehen, sind aber immer noch ziemlich neu und auch erst ab 2017 auf dem Markt.

Im Rahmen der Eurobike 2016 habe ich auch mit Dirk Ostertag von Camelbak ein längeres Interview führen können. Hier die passenden Produkte aus dem Interview!
Das Interview findest du im Trailgierig Podcast TGP016

 

Camelbak Ultra Pro Vest

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Camelbak Ultra Pro Vest

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Raidlight – Doppelkammer – Trinkblase

Wer die Podcastfolge über Trinkblasen (TGP012) gehört hat, der weiß, dass ich kein besonderer Freund von Isogetränk in Wasserblasen bin. Eigentlich.

Aber ausprobieren kann man das natürlich auch mal. Vor allem wenn es die Blase gerade im Ausverkauf gibt (Tipp: Raidlight Schlussverkauf, auch 5-Finger Socken für €3 oder Gürteltasche für €7,50). Ähnliche Blasen gibt es auch von Source (Divide Widepack, 2l, 2 getrennte Schläuche, €40), Nathan (3l, ähnlicher Regler, anderer Blasenverschluss, €50) und Camtoa (2,25l, ähnlicher Regler, anderer Blasenverschluss, €21). Das zumindest die mir bekannten.

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Fakten

  • Trinkblase mit 2 Kompartimenten
  • insgesamt 3l Volumen
  • Gewicht 280g
  • Drehregler für Wasser/ Iso oder Gemisch
  • €40 (im Schlussverkauf für €14 erstanden)
  • 40 x 20 cm
  • BPA-Frei
  • Auslaufmodell (ökonomisch, nicht physikalisch!)

Details

Die Fächer sind voneinander abhängig, d.h. es können die 3l relativ variabel zwischen Iso und Wasser aufgeteilt werden. Also auch 2,5l Iso und 0,5l Wasser sollten funktionieren.
Der Isoschlauch (den ich auf den Bildern noch falsch montiert hatte, so kommt da nämlich das Wasser), ist antimikrobiell beschichtet.

Der Drehregler kann Wasser/ Iso/ Mix und Nix, er ist aber recht voluminös und passt so kaum durch die Schlauchdurchführung des Raidlight Trail XP6. Aber natürlich könnte man auch die Schläuche an der Blase abnehmen (aufgesteckt und per Überwurfmutter gesichert).

Das Mundstück ist frei drehbar und zur Reinigung abnehmbar.
Die Blase wird durch einen großen Schieber verschlossen. Zusaätzlich besitzt jedes „Tütenkompartiment“ noch einen eigenen zusammenclippbaren Verschluss (wie bei wiederverschließbaren Tüten). Bisher hält alles dicht.

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gefüllt mit 600ml Iso und ca. 2l Wasser

Am Griff ist kann die Blase in einigen Rucksäcken fixiert werden.

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Blase am Raidlight Trail XP6

Der Regler kann mit seinem Clip gut an Brustgurten befestigt werden.

In der Praxis…

Füllen lässt sich die Blase genauso gut oder schlecht, wie jede andere Blase mit Schieberegler, man muss allerdings auf jeder Seite einzeln die Luft rausdrücken, damit das Getränk nicht „schwabbelt“. Den Isodrink sollte man unbedingt im Vorfeld anmischen (ich mische das in einer 1l Nalgeneflasche mit Skalierung).

Der Schlauch ist um einiges schwerer als ein „normaler“ Trinkblasenschlauch, das merkt man beim laufen. Der Regler ist recht schwergänig, man braucht hier teilweise 2 Hände. Dabei löst sich der Befestigungsclip dann auch häufig vom Brustgurt.

Das Ventil ist ein Beissventil. Der Flüssigkeitsfluss ist ok bei Wasser und Iso. Bei Mix muss man extrem ziehen. Geschmacklich habe ich keinen unangenehmen Plastikgeschmack bemerkt. BPA frei ist das Material natürlich auch.

Zum Reinigen sollte man die Schläuche und das Mundstück abnehmen. Durch die 2 Kompartimente kann man die Blase aber nur schwer (oder nacheinander) zum trocknen aufspannen. Immerhin kann man zum reinigen in beide Hälften problemlos reingreifen.

Fazit

Wer viel Iso mitnehmen will und auf zwischen den Getränken tauschen will, für den ist so eine „doppelte“ Blase geeignet. Ob das Gewicht hier aber geringer ist als bei 2 einzelnen Blasen parallel (was auch einige machen), sei einmal dahingestellt.

Die Reinigung der Blase ist mühsam, zumal wenn man Iso verwendet.
Ich werde weiterhin die Kombi aus Trinkblase mit Wasser und einer Softflask mit Iso bevorzugen. Das ist einfacher und leichter zu füllen und reinigen.

Review der Katadyn BeFree Softflask

Ich habe eigentlich genügend Softflasks. Dennoch war ich gespannt wie ein Flitzebogen, als ich das Paket aufmachen durfte, das mir Katadyn geschickt hat. Es ist zwar eine (550ml) Softflasche, aber die Besonderheit liegt im Deckel, denn der enthält einen 0,1 Mikron Hohlfaserfilter. Die Flasche selbst ist eine (gewohnt gute) Hydrapak Weithalsflasche.
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Fakten

  • Katadyn BeFree Softflask
  • UVP € 44,95 (ich habe meine als Testexemplar gratis von Katadyn erhalten, herzlichen Dank nochmals!)
  • passt auf alle (42mm) Weithalssoftflasks von Hydrapak
  • PVC und BPA-frei
  • Hohlfaserfilter mit 0,1 Mikron
  • filtert einen Großteil der Bakterien und Einzeller heraus (keine Viren oder Chemikalien)
  • Kapazität des Filters: Bis zu 1000l
  • Gewicht: 63,5g (selbst gewogen, aber leicht feucht, Katadyn selbst gibt 58g an)
  • die Softflask hat 550ml, aber der Filter verbraucht davon ca. 50ml
  • Füllmengenaufdruck

Details

Das Prinzip des Deckels unterscheidet sich deutlich von dem der anderen Softflasks die ich kenne. Hier gibt es keinen „Nuckel“, den man mit Lippen oder Zähnen zudrückt, sondern das Mundstück ist immer offen. Dafür gibt es aber eine Kappe die das Mundstück verschließt und so auch vor Verschmutzung schützt.

Das gesamte Mundstück ist auch abschraubbar und wer will kann einen „festen“ Deckel draufmachen. Ich habe das mal mit dem Deckel einer 0,5l PET probiert. Passt!
Hier könnte man vermutlich auch Deckel mit „Nuckel“ verbauen, z.B. von „Powerade“ Einweg-Flaschen (noch nicht probiert, sollte aber passen).

Verwendung

Wo passt die Flasche?

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Größenvergleich

Kein Problem die Flasche in einer Salomon Laufweste unterzubringen. Die Raidlight 600ml aus obigem Bild machen da mehr Schwierigkeiten. Im Vergleich zur Original Salomon 500ml ist die Flasche aber etwas dicker.

Wenn man schon Weithalsflaschen von Hydrapak hat, so können diese ebenfalls verwendet werden.

Spannend hierbei: Die Weithalsflaschen von Hydrapak gibt es bis 750ml, die größeren (1l) haben soweit ich weiss einen anderen Anschluß.

Allerdings würde ich hier nicht so viel die Flasche wechseln, da man dann nach Benutzung immer eine „verunreinigte“ Flasche hat. Vor der nächsten Verwendung mit dem „normalen“ (=nicht BeFree) Mundstück sollte man die Flasche daher desinfizieren. Wenn man die BeFree oder eine andere Hydrapak-Flasche ausschließlich mit dem BeFree nutzt, dann muss das natürlich nicht sein. Nur Hin-und Herwechseln würde ich da eben nicht empfehlen!

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Auch in Kombination mit der Marmot Kompressor Zip Handhalterung (und der Marmot Flasche!) zu nutzen.

Gewichtsnachteil

Der Gewichtsnachteil hält sich in Grenzen:

gerade mal 18g (bzw. vermutlich weniger, da die BeFree hier noch etwas feucht war – mit Katadyn-Angaben gerade mal 12g) Mehrgewicht.

Wenn man bedenkt, dass man sich hier mit unter 20g Mehrgewicht ein vielfaches an Mehrgewicht sparen kann, indem man auf mehrer zusätzliche Wasserflaschen verzichtet, ein absolutes „Ultralight“-Produkt!

Funktion

Dreht man die Flasche um, so fließt das Wasser selbstständig durch das Mundstück. Presst man auf die Flasche, so erhöht sich der Wasserdurchfluss deutlich. Man kann so das gefilterte Wasser auch problemlos in weitere Flaschen umfüllen und so auch leicht eine komplette Trinkblase mit Hilfe der Flasche füllen.

Katadyn gibt an, dass bis zu 1000l mit dem Filter gereinigt werden können. Hierzu muss der Filter aber auch durchgespült werden (das Schwenken beim Laufen reicht hier völlig). Vor längerer Lagerung wird eine Desinfektion mit Micropur oder ähnlichem vor dem Trocknen empfohlen.
Ein direktes Abspülen unter fließendem Wasser wird explizit nicht empfohlen.

Einen Test zum Zustand des BeFree gibt es auch. Kann man Luft in die Flasche pusten, so ist der Filter defekt und muss ersetzt werden.

Im Einsatz

Am Wochenende habe ich die Flasche selbstlos auf einer Wanderung im Kleinwalsertal (Fidererpasshütte) getestet…

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Viehtränke 1

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Leicht zu füllen

nachdem der erste Test, bis auf einen kleinen Kunststoffgeschmack ok war (ich hätte die Flasche vielleicht auch vorher mal ausspülen sollen…), habe ich gleich noch an einer der nächsten Viehtränken aufgetankt…

Diesmal Aufgrund mangelnden Wasserflusses an der Tränke direkt herausgeschöpft…

Resultat? Alles ok! Auch ein Tag später weder eine Magenverstimmung noch Durchfall oder sonstiges!

Nachteile

Durch das Mundstück kann die Flaschen allerdings nicht wirklich einhändig bedient werden. Wenn die Flasche in der Laufweste steckt kann man auch nicht gut direkt daraus trinken, wie es bei den Flaschen mit „Nuckeln“ möglich ist. Hier muss die Flasche aus der Tasche genommen – und vor allem wieder reingestopft- werden.

Die „Nuckel“ der normalen Hydrapak (& Salomon) Enghalsflaschen passen zwar statt des Mundstückes drauf, dichten aber nicht ab.

Man kann aber problemlos das Wasser in der Flasche filtern und damit anders füllen.
Auch Blasen können schnell gefüllt werden, da muss man die BeFree aber natürlich „nachtanken“.
Darum: Eine BeFree reicht aus, wenn man mehrere Flaschen mitnehmen will, so können das ruhig „normale“ Flaschen sein, oder auch eine Trinkblase.

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Füllen ist in ein paar Sekunden erledigt

Fazit zur BeFree

Mich hat das Konzept voll überzeugt. Die Flasche ermöglicht es auf (Berg-)Touren auf Wasserstellen zuzugreifen, die man normalerweise meiden, oder zumindest sehr kritisch betrachten würde. Für eine Mehrtagestour in jedem Fall extrem sinnvoll, aber auch bei kürzeren Touren von Nutzen.

Für Touren in den Bergen eine tolle Möglichkeit um risikolos mehr Wasserquellen zu erschließen und so Gewicht zu sparen. Leider vom Mundstück her nicht ideal für die Laufweste, dafür kann das Wasser problemlos in andere Flaschen umgefüllt werden.

 

 

 

Erste Hilfe Kits für Trailrunner

IMG_1161Etwas mitzunehmen nur damit man es nie braucht ist zwar seltsam, aber bei Erste-Hilfe- Kits  durchaus empfehlenswert. Erst neulich habe ich mich sehr gefreut, dass ich nach dem Umknicken beim Bergwandern eine elastische Binde dabei hatte!

Es gibt hier auf dem Markt natürlich jede Menge Versionen, ich will dir hier zwei vorstellen.

Das wäre einmal ein älterer wasserdichter Pack von Ortlieb (von dem es inzwischen diverse Nachfolger gibt) und den Mountaineering Pack von Salewa (identisch mit Salewa Climb).

Salewa Mountaineering/ Climb

Was ist drin…

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Inhalt des Salewa Mountaineering

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