Türchen 17: Berghaus Vapour T-Shirt

Der nächste Sommer kommt bestimmt vielleicht…
Hier schon mal ein nettes Sommershirt für die heißen Tage, das Vapour T-Shirt von Berghaus.

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Das Shirt ist sehr dünn und atmungsaktiv, als Besonderheit besitzt es eine antimikrobielle Argentium Ausstattung, eine elastische Schulterpartie, Achselmesh und einen Halb-RV am Kragen. Durch letzteren bekommt das Shirt wie ich finde einen netten „Casual“-Look, der gerade beim Wandern oder der Rast auf der Hütte nicht unbedingt nach „Laufshirt“ aussieht. Gegen Sonne schützt das Gewebe mit einem UPF von 30+ .

Mit 123g ist das Shirt sehr leicht, preislich ist man mit €30 bis 40 dabei.

Ich habe meines in einer Aktion von SportPursuit (GB) erstanden, da war es noch mal etwas günstiger, aber dafür mit sehr langer Lieferzeit (Aktionsprinzip, verschickt wird erst, wenn die Aktion ausgelaufen ist…). Trotzdem ein durchaus empfehlenswerter Shop.

Türchen 9: Berghaus VapourLight HyperTherm Race Smock

Warm, klein und leicht… So sollte eine Gipfeljacke aussehen.
Sprich: Ein möglichst kleines Päckchen, das im Rucksack kaum Platz wegnimmt und dennoch am Berg recht warm ist.
Ich hatte hier immer Daunen- bzw. Kunstfaserjacken (Decathlon bzw. CMP), aber die haben doch noch ein verhältnismäßig großes Packvolumen.
Hier kommt das Berghaus Vapourlight HyperTherm Race Jacket (bzw. der Smock, also der Schlupfpulli) ins Spiel.

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Die Jacke ist mit 40 g  Berghaus Hydroloft Elite-Isolation gefüllt und wiegt lächerliche 156g  (Herstellerangabe) in L. Ich habe sie (inkl. Packsack) mit knapp 161g (in M) gewogen.
Laut Berghaus das „leichteste synthetische Midlayer der Welt“. Kann ich natürlich nicht überprüfen…
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Sie hat ein weihnachtliches Packvolumen: ungefähr eine große Orange.

Als Besonderheit ist die Jacke wandbar, die eine Seite soll vor Wind schützen, während die andere kühlt und besonders atmungsaktiv sein soll.

Daneben hat die Jacke nur extrem wenig Features:
Bündchen mit Gummizug an Armen und am Rumpf, einen halb-RV mit beidseitiger Bedienung und einen mitgelieferten Packsack. Ach ja, ein Reflexlogo und eine Aufhängeschlaufe auch noch…

Taschen sucht man hier vergebens. D.h. das ist auch wieder nicht so ganz wahr. Im Bundbereich gibt es eine kleine offene Tasche, die zum Verstauen des Packbeutels gedacht ist.

Preislich ist man hier bei um die €100 dabei. Ich habe bei SportPursuit knapp über €80 bezahlt – aber dafür recht lange darauf gewartet.

Funktioniert das Konzept?

Nun ja, das mit der „kühlenden Seite“ hat bei mir nicht so ganz funktioniert. Ich habe trotzdem ordentlich geschwitzt. Zum Laufen wohl wirklich nur bei ganz geringer Intensität geeignet (oder nicht für Starkschwitzer wie mich!).
Die Jacke hat danach auch so kräftig gerochen, dass ich sie gleich nach der zweiten Nutzung in die Waschmaschine geworfen habe…

Die „warme“ Seite funktioniert aber gut. Evtl. tatsächlich als Midlayer unter eine leichte Regenjacke.

Fazit

Als ultraleichte Jacke für den Berg, das Gipfelbild oder vielleicht auch die kühlere Nacht mit 160g vermutlich unschlagbar. Zum Trainingslauf eher weniger sinnvoll…

Neues von der Eurobike 2016 – Gore Shakedry- Technologie

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Jürgen Kurapkat

Gore hat auf der Messe Jacken mit der „Shakedry“ Technologie vorgestellt. Im Fokus standen natürlich die Radjacken, aber ich hatte auch die Chance die Laufjacke zu begutachten und anzuziehen. Daneben habe ich mit Jürgen Kurapkat von Gore Running Wear bzw. Gore Bike Wear auch ein kurzes Interview führen können (siehe TGP016- Trailgierig Podcast 16).

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Das neue Material trägt die Membran aussen und ist so superatmungsaktiv. Dazu kann die Membran kein Wasser aufsaugen. Eine Imprägnierung wie bei den sonst verwendeten Oberstoffen erübrigt sich somit. Einmal schütteln – trocken. Eben „Shake Dry“! Weiterlesen

Review des Viking Medvind

Der Medvind der norwegischen Firma Viking steht ziemlich im Schatten seines cooleren Bruders, des Apex Boa II GTX.

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Im Unterschied zu diesem hat er aber eine normale Schnürung und kein Boa-System, außerdem besitzt er keine Goretex Membran. Aber zu den Fakten…

Fakten

  • Modell Viking Medvind
  • Sprengung 8mm
  • Gewicht 275 g (in 43)
  • mittlere Dämpfung
  • Protektion eher gering (leichte Zehenkappe)
  • Preis €129,95 (im Netz um die €100) -ich habe mein Exemplar für diesen Test kostenfrei von Viking zur Verfügung gestellt bekommen.
  • Nutzungsdauer: 70km in 3 Monaten, 7 Läufe

Details

Erster Eindruck: Hübsches Design! Das Material ist ein durchscheinendes Mesh mit Untermaterial.

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Zweiter Eindruck: Mann sind die groß! Weiterlesen

Brillen für Trailrunner

Hier möchte ich dir ein paar Brillen für Trailrunner vorstellen.

Grundsätzliches

Nachdem eine Brille nicht nur vor Sonne, sondern auch vor Zugluft und Mücken schützt, bevorzuge ich möglichst helle photochrome (selbsttönende) Gläser.

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Die „Abdunklung“ wird in Kategorien eingeteilt. Cat 0 sind ungetönt und auch bei Cat 1 erkennt man nur eine minimale Tönung. Diese beiden Kategorien sind auch in der Dämmerung noch gut zu nutzen.

Cat 3 ist der Standard normaler Sonnenbrillen, für einen sonnigen Tag prima, aber z.B. im Wald schon etwas dunkel.

Cat 4 ist sehr dunkel und im Straßenverkehr schon nicht mehr zugelassen. Für extreme Helligkeit und UV-Belastung, z.B. als Gletscherbrille.

Die Modelle

Julbo Race Zebra

Die Race der französische Firma Julbo ist meine Lieblingsbrille, nicht nur zum Laufen, auch zum Biken und für sonstige Outdooraktivitäten.
Sie sitzt komfortabel, drückt nicht und sitzt sicher. Der Zugluftschutz ist gut, beim Rennradfahren könnte die Brille aufgrund der gebeugten Sitzposition aber oben abgeschlossener sein.

Das Glas ist ein Zebra mit Cat 2 – 4. Weiterlesen