Frohe Weihnachten – und ein paar Tipps

Noch ein paar Worte zu den kommenden Tagen…

Vergesst eure (guten) Gewohnheiten nicht und trainiert auch mal in diesen Tagen. Wenn ihr wenig Zeit habt, würde ich einfach ein paar Sätze Kniebeugen, Liegestützen und Lunges, dazu noch tiefer Stand, Plank und v.a. Wall-Sits als isometrische Übungen empfehlen. Da habt ihr in einer Viertelstunde schon viel geschafft!
Wer es dynamischer mag, dem kann ich das TNF „For square drill workout“ ans Herz legen. TNF – 4 square drill workout bei Youtube

Auch die anderen Wirkout-Videos von The North Face sind sehr interessant.

Wem weniger nach Training ist, dem kann ich das „Best Trail Running Instructional Video“ empfehlen. Der Name ist hier tatsächlich Programm…
Trail Running Instructional Video bei Youtube

Trailgierig.com wünscht euch schöne Weihnachten und besinnliche Festtage!

IMG_4516

Türchen 24: Hoka One One Clifton 2 vs Salomon Sense Propulse 

Heute geht das letzte Türchen des trailgierig-Adventskalenders auf.

Und worüber freut sich ein Läufer mehr als über Schuhe? Eben. Über zwei Paar Schuhe! Darum heute eine Vorstellung bzw. ein Vergleich zwischen zwei ähnlichen und doch grundverschiedenen Schuhen.

Den Hoka One One Clifton 2 und den Salomon Sense Propulse.

IMG_4347

Beides sind ohne Frage etwas „spezielle“ Schuhe, wobei ich andererseits auch überrascht war, wie „normal“ sie sind. Aber eines nach dem Anderen…

Von Salomon wird der Sense Propulse als „Citytrail“ Schuh vermarktet, will heißen dass er sowohl auf Asphalt wie auch auf leichten Trails sein Revier findet. Andere „Citytrail“ Schuhe von Salomon sind z.B. der (von mir geliebte) Sense Pro und der X-Scream. Beides gute Schuhe für Feld- und Waldwege.
Im Straßenbereich bietet Salomon leider kein ähnliches Modell wie den Clifton an, aber er ist definitiv asphalttauglich.

Hoka vermarktet den Clifton als Trainingsschuh für die Straße. Aber er macht auf geschotterten Feldwegen eine ebenso gute Figur. Im Trailbereich gibt es natürlich von Hoka deutlich mehr (der Stinson wäre z.B. direkt vergleichbar- aber den hab ich eben nicht!).
Ich denke es ist trotzdem kein Äpfel mit Birnen -Vergleich.

Maße:
Salomon: 30mm (Ferse) 24mm (Vorderfuß), damit 6mm Sprengung
Hoka: 29mm (Ferse) 24mm (Vorderfuß), also 5mm Sprengung

Auf den ersten Blick daher ziemlich ähnliche Maße. Beides sind Schuhe mit extrem dicker Sohle. Dazu besitzen beide eine „Rocker-Geometrie“, also eine „gerundete“ Sohle die einen schnell auf den Mittelfuß befördert.

Beides sind Neutralschuhe.

IMG_4338

ähnliche Bauweise

Die Sohle ist beim Salomon etwas traillastiger ausgelegt, aber zumindest optisch kein wahnsinniger Unterschied.
IMG_4332

Deutlich größer ist der Unterschied auf der Waage…

1oog Unterschied pro Schuh auf der Waage (selbe Größe) sind schon eine ganze Menge. 246g zu 346g. Da bewegt jeder Fuß während eines HM eine ganze Tonne mehr Gewicht.

Dazu besitzen beide eine etwas unterschiedliche Charakteristik.
Die Clifton 2 sind gut gedämpft, aber bei weitem nicht so stark wie man es dem Aussehen nach erwartet. Ich habe sie ungefähr auf dem Niveau von Asics GT2000-3 oder Asics Gel Kayano 21 empfunden. Beides zwar stark gedämpfte Schuhe, aber der Clifton geht nicht darüber hinaus.
Allerdings muss man sagen, dass der Kayano 21 auch 357g auf die Waage bringt (ok, ist auch ein Stabilschuh mit starker Pronationsstütze).

Die Salomon Sense Propulse sind etwas schwächer gedämpft, zumindest im Mittel-/Vorfußbereich.  Ich würde sie in der Nähe des Salomon X-Scream einsortieren. In der ersten Läufen hatte ich das Gefühl, dass sie nicht wirklich Komfortwunder bieten. Die EVA-Zwischensohle erschien mir sehr hart. Wer hier einen „Hoka“ erwartet wird enttäuscht.

Inzwischen bin ich die Schuhe gleichzeitig für ein paar km gelaufen, was dank der ziemlich identischen Höhe recht unproblematisch war.
IMG_4402
Da empfand ich die Unterschied seltsamerweise geringer. Die Propulse sind für mich dennoch umkomfortabler und schlechter gedämpft. Den Gewichtsunterschied habe ich auf dem kurzen Stück nicht wirklich bemerkt. Vom Abrollen her sind sie, dank Rocker, ziemlich gleich.

Für mich stellt sich mir beim Propulse die Frage weshalb ich die Nachteile dieser Bauhöhe brauche (Hoher Stand, Mehrgewicht), ohne die Vorteile der Dämpfung zu bekommen. Ein X-Scream läuft sich zumindest als Mittel-/ Vorfußläufer nicht umkomfortabler, er hat auch eine sehr ähnliches Sohlenprofil und er hat nur 320g, ist flacher und billiger.
Das zugegeben tolle Schnürungssytem hat er genauso.

Mit beiden Schuhe habe ich inzwischen 3 bzw. 4 Läufe gemacht, der Salomon eher kürzere, da ich mit dem Laufgefühl nicht wirklich klar kam und außerdem Blasen bekommen habe, der Hoka hat mich jetzt auf 3 Läufen begleitet und selbst der erste (10km) Lauf blieb ohne Blasen.
Gestern war er auf meinem langen Lauf dabei (26,5km), völlig ohne Probleme. Es lag zumindest nicht an den Füßen, dass es am Ende etwas zäher wurde (eher an den Waden).

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Dem Salomon muss man aber seine geniale Schnellschnürung zugestehen, während der Hoka nur normale Bändel besitzt. Darüber hinaus besitzt der Propulse eine Art „Rockplate“ um das durchdringen von Steinen zu unterbinden.

Was die Haltbarkeit angeht, kann ich nach 30 bzw. 40km noch keine Prognose abgeben.

IMG_4345

Beim Clifton 2 sieht man aber bereits deutliche Abnutzungsspuren auf dem weißen Teil der Sohle. Das ist im Unterschied zum roten Material nämlich kein Gummi sondern eher die EVA-Zwischensohle. Keine Ahnung weshalb Hoka gerade diese beiden Ecken unter dem Vorderfuß so „ungeschützt“ lässt.

IMG_4343

Abnutzungen oben links am EVA-Schaum

IMG_4312

Fazit:

Salomon Sense Propulse:
Hier erschließt sich mir der Sinn nicht ganz. Zwar relativ ordentlich  gedämpft, aber das bei hohem Stand und hohem Gewicht.
Positiv muss ich das Schnürsystem und die haltbare Sohle erwähnen, aber da hat Salomon auch andere Modelle die all das bei weniger Gewicht liefern.

Hoka One One Clifton 2:
Gut gedämpfter, leichter Schuh für (Strassen-) Trainings und Rennen.
Ich denke mal, er wird mich auch auf den nächsten langen Läufen begleiten, evtl. auch mal bei einem 10km Rennen oder HM (wobei ich da wohl eher den Saucony Fastwitch wählen werde).

Damit ist das letzte Türchen des trailgierig-Adventskalenders geöffnet. Ich hoffe er hat euch gefallen und ihr habt etwas Interessantes gefunden.

Die nächsten Reviews sind bereits in Arbeit, also bleibt dabei…

Türchen 23: GORE Running Wear WINDSTOPPER® Soft Shell X-Run Ultra  SO Light Jacke

Wow, was für ein Name: GORE Running Wear WINDSTOPPER® Soft Shell X-Run Ultra  SO Light Jacke. Warum heißt die Jacke nicht einfach „Peter“ oder „Wintertrail“?

IMG_4532

Nun ja, egal. Die genannte Jacke ist aktuell meine absolut liebste Laufjacke. Egal ob kurze oder lange Läufe, anstrengend oder Regeneration.

Gore empfiehlt sie für „Langstrecken Trailrunner 2h+“ und dem würde ich zustimmen. Die Jacke ist winddicht, atmungsaktiv und wasserabweisend. Sie ist aus Windstopper Soft Shell (besser isoliert als „Active Shell“), allerdings eher nichts für strömenden Regen, da sie am Rückenteil keine Membran besitzt. Dafür ist das eben extrem Atmungsaktiv.

IMG_4529

Der Teil am Rücken zwischen den Kontrastnähten ist nicht aus Windstoppermaterial!

IMG_4530

Was die Jacke für mich bemerkenswert macht (neben dem Tragekomfort) sind die Features. Die Ärmelbündchen lassen sich hochklappen und bilden dann eine Art Fäustling.
IMG_4533
IMG_4574

In einer integrierten Innentasche ist ein passendes Stirnband dabei.
IMG_4590
Dazu hat die Jacke 3 Taschen: Eine Brusttasche, die auch für ein iPhone 6 + Hülle reicht (und eine Kabeldurchführung hat)  sowie zwei riesige Außentaschen  seitlich.
Die sind aus extrem stretchigen Gewebe, so dass sie einerseits viel Gepäck fassen (z.B. Stirnlampe, Handschuhe,…) und andererseits der Inhalt trotzdem beim Laufen nicht schlackert.

IMG_4577

Prall gefüllte Taschen: links Petzl Nao Stirnlampe, rechts Montane Minimus Smock Laufjacke! Aber da würde jeweils noch deutlich mehr reinpassen!

Dazu noch viele Reflexapplikationen und Neongelb als Kontrastfarbe  an Ärmeln und Stirnband. Man wird gerade in der aktuellen trüben Jahreszeit gut gesehen.
Die neueren Versionen der Jacke besetzten auch noch einen 2-Wege RV, da kann man dann auch von unten her zippen.
Der Hals ist durch einen hohen und anliegenden Stehkragen gut geschützt.

Temperaturtechnisch würde ich sagen -5° bis  +15° C sind kein Problem. Je nachdem habe ich darunter ein T-Shirt oder ein langärmliges Shirt an. Das Windstopper Soft Shell trägt sich – anders als das Windstopper Active Shell – auch gut auf der Haut, letzteres klebt eher.
Die Waschmaschine hat die Jacke bisher auch gut mitgemacht.

Der Preis ist aber leider relativ hoch, Listenpreis €219,95.
Die Jacke ist aber des öfteren im Sale, gerade z.B. bei Bike24 für knapp €120. Ich habe für meine auch in dem Dreh bezahlt.

Die Jacke gibt es neben dem dunklen Blau auch in Hellblau, in Rot und Schwarz. Die gelben Neonapplikationen sind bei allen gleich.

Ach ja, die Jacke hat 2013 den „Mens Running Magazine Award“ im Bereich leichte Jacken erhalten und sie wiegt 262g.
Die Größe fällt normal aus (ich habe M, wie eigentlich immer), aber sie ist „sportlich“ geschnitten. Da sie sehr elastisch ist, engt sie trotzdem nicht ein und liegt gut an.

IMG_4564

Eine Topjacke für „die Übergangszeit“, sprich Frühjahr und Herbst. Oder aber im Sommer für höhere Lagen im Gebirge.

Türchen 22: Lese- und Hörtipps für Trailrunner

Weihnachten und die „Zeit zwischen den Jahren“ ist traditionell auch die Zeit der Muse, des Kamins und des Buches.

Darum möchte ich euch heute einmal etwas Stoff für lange Winterabende vorstellen, sei es zum Lesen oder Hören.

IMG_4319

Das erste Buch ist „No Meat Athlete“ von Matt Frazier. Ein lesenswertes Buch das ca. ⅓ Buch über Veganismus und Ernährung, ⅓ veganes Kochbuch und ⅓ Trainingsleitfaden ist. Dazu noch nett zu lesen.
Es kostet €20
IMG_4320Es sind zwar ein paar bunte Bilder im Rezeptsteil, aber wer darauf verzichten kann und des englischen mächtig ist sowie Geld sparen will, bekommt das englische Kindlebook für nur  €7,49

Buch Nr. 2 ist „Trail Running- Die neue Art zu laufen“ von S. Repke und D. Wischniewski (beide vom Trail-Magazin)

IMG_4321
Hier hatte ich mir mehr versprochen. Es ist eher ein (relativ großformatiger) Bildband mit etwas Infos und Text über einige Trailrennen und Läufe der Autoren als wirklich ein Lehrbuch. Ich hatte es in 2 Tagen durch. Die Bilder und Storys wirken aber motivierend!
Leider sind auf den Bildern fast immer nur die Autoren zu sehen.
Das Buch kostet €24,90

Buch Nr.3 stammt ebenfalls von Dennis Wischniewski, dem Herausgeber des Trail-Magazins. Diesmal ist es aber ein schön zu lesendes Lehrbuch über Ausrüstung, Trailrunning-Lauftechnik, Ernährung, spezielle Gymnastik, Trainingspläne und ein Überblick über bekannte und unbekanntere Traillaufevents. Dazu noch gute Bilder. Sehr gelungen. Für Traillaufeinsteiger wie auch Fortgeschrittene. Es kostet €19,99
IMG_4323

Buch Nr. 4 ist „You are your own gym“ von Mark Lauren
„The Bible of Bodyweight Exercises“ wie auf dem Titel steht…
IMG_4322
Ein sehr gutes Lehrbuch zu Körpergewichtsübungen. Sei es zum Muskelaufbau oder zur grundsätzlichen Kräftigung . Dazu noch ein großer Teil über Ernährung. Hier die englische Version.

Die deutsche Version: „Fit ohne Geräte: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht“ kostet €16,99 oder €12,99 (Kindle). Inzwischen gibt es auch ein paar zusätzliche Ausgaben (für Frauen, 90 Tage Challenge, Anatomie…)

Buch Nr. 5 ist eine reine Biographie. „Lauf oder Stirb“ von Kilian Jornet.
Eigentlich muss man zu dem Ausnahmeathleten (Traillauf, Skyrun, Tourenski) nicht mehr viel Worte verlieren. Hier also ein motivierendes Buch wie es im Inneren eines solchen Athleten aussieht und was ihn umtreibt. Lesenswert! €18,99 bzw. €14,99 (Kindle) sind für ein normales Taschenbuch (+ eine paar Photoseiten in der Mitte) aber schon etwas viel. Tipp: Antiquariat oder preisreduzierte Mängelexemplare…

IMG_4324

Buch Nr. 6 ist kein echtes Buch, sondern das Sonderheft „Triathlon knowhow“ das gerade für €9,80 am Kiosk zu haben ist.
IMG_4325
Es geht um funktionelles Training, sei es Schlingentrainer, Kettlebell oder Körpergewichtsübungen. Dazu Verletzungen und Prophylaxe. Eigentlich eher ein Trainingsbuch, dazu sogar (obwohl Zeitschrift) ohne Werbung.
Viel Information, nicht nur für Triathleten sondern sicher auch für (Trail-)Läufer!

Nr. 7 ist ein Abo des Trail Magazins.
IMG_4326Ich bin seit einem Jahr Abonnent (vor allem, weil es am Kiosk eher unregelmäßig zu bekommen ist). Das Jahres-Abo (6 Ausgaben) kostet €25, dazu gibt es noch eine Prämie (wechselnd, bei mir eine nette Led Lenser Stirnlampe). Ein mit viel Liebe gemachtes Heft, das Lust aufs Traillaufen macht. Ok, die Tests könnten manchmal etwas ausführlicher und die Artikel besser redigiert sein, aber trotzdem fiebere ich jedem Heft entgegen.

Ich habe auch noch einen Tipp zum Hören. Weshalb der Autor das ganze als Podcast veröffentlicht und nicht als Hörbuch weiß ich nicht, vom Niveau hatte ich bisher kaum ein so fundiertes Praxiswissen, aber so kann jeder gratis in den Genuss kommen.
Die Rede ist vom „Fitness mit M.A.R.K. Podcast“ von Mark Maslow.
Podcast Feed
Homepage : Marathonfitness.de

Der Podcast erscheint meist einmal wöchentlich, mit wechselnden Themen um den Bereich Fitness (Motivation, Ernährung, Krafttraining, Cardiotraining). Inzwischen gibt es bereits 70 Episoden, das sind über 30 Stunden geballte Information! Man könnte jeden Podcast als abgeschlossenes Kapitel in einem Audiobook sehen.
Es geht darin nicht speziell ums Laufen und schon gar nicht ums Traillaufen (auch wenn „Marathonfitness.de“ etwas anderes suggeriert.
Es geht aber extrem viel um (gesunde) Ernährung, sei es Wasser, Kohlenhydrate, Fette, Proteine, Abnehmen oder um Motivationstechniken , dazu viel Trainingslehre (Kraft- und Ausdauerbereich).
Auch wenn ich beruflich viel damit zu tun habe, so lerne ich doch jedes Mal etwas Neues. Dazu ist alles meist noch wissenschaftlich unterfüttert (Verweise auf Studien), das ist in diesem Bereich eher die Ausnahme.
Ok, der Untertitel „Nackt gut aussehen“ ist etwas seltsam gewählt, aber das Prinzip dahinter passt.
Für mich eine Perle unter den Podcasts!

[Edit] Pünktlich heute ist die neue Folge erschienen. Er wurde von iTunes auch als Kandidat für den besten Podcast 2015 gekürt! Völlig zu recht!

Türchen 21: PowerBar Powergel Shots

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich finde Gels widerlich und unpraktisch. Meist braucht man Wasser zum nachspülen, das Pack muss man leermachen und die klebrige Tüte sollte dann ja auch nicht im Gebüsch landen, sondern wieder in der Tasche….

Neulich hatte ich mal wieder ein Gel in der Jackentasche und mich am Ende des Laufes gewundert, weshalb die Tasche so klebrig ist…
Irgendwie scheinen mir die Packs immer undicht zu werden, auf jeden Fall wenn man sie irgendwo „in die Hose stopft“. Das war zwar hier nicht der Fall, aber einen 10km Lauf hat das Gel trotzdem nicht vertragen.

Andererseits brauche ich (zumindest auf den langen Läufen über 2h) doch einen kleinen Kalorienschub und ein Riegel ist meist eine ziemlich trockene und eher den Magen belastende Sache.

Meine Lösung (seit einem halben Jahr) sind die Powergel Shots von Powerbar.

IMG_4300

Das ist eine Packung mit 9 „Gummidrops“ (60g) die 211 kcal an Energie liefern. So viel wie knapp 2 Tüten Gel.

IMG_4302

Die „Drops“ schmecken für mich exakt wie die Colafläschchen von Har..bo, die ich sowieso schon seit Kindertagen liebe. Sie haben auch in etwa die selbe Konsistenz. Dazu einen etwas flüssigeren Kern (nicht wirklich flüssig).

IMG_4305

Wo liegen die Vorteile gegenüber Gels?

  • viiiiiieeeel leckerer!
  • man braucht nicht unbedingt Wasser dazu
  • man kann die Packung (9 Drops) aufteilen (mir reichen meist 3 Stück)
  • Die angebrochene Packung kann wiederverschlossen werden
  • nichts kann auslaufen, egal wie die Packung geknautscht wird
  • die leere Packung ist nicht klebrig und kann wieder eingepackt werden
  • Koffeinhaltig für den letzten „Push“ (immerhin 75mg, knapp 2 Tassen Kaffee)

IMG_4303

Es ist zwar ein kleiner Klebestreifen zum wiederverschließen an der Packung, aber ich bevorzuge einen Gummi, das hält sicher.

IMG_4301

Die Packung kann man gut in eine Hosentasche stopfen, kein Problem und keine Gefahr dass es dann bald „klebrig“ wird. Ich habe eigentlich immer ein Pack für Notfälle dabei.

IMG_4316

Die Packungen gibt es auch im Großpack (hier 16 Stück), dann liegt der Preis bei knapp €20 (aktuell: €1,24 pro Pack), einzeln zahlt man eher um die €2. Da die Haltbarkeit fast ein Jahr beträgt, ist das kein Problem.

Die Inhaltsstoffe sind, naja, eben Geltypisch. Glucosesirup und Invertzuckersirup (Gemisch aus Glucose und Fructose). In dieser Mischung wird das ganze als C2Max angepriesen…

Dazu noch Gelatine, was die Drops für veganer leider untauglich macht.

Mögliche Alternativen:

Gel Chips von Ultra Sports-
hab ich nicht probiert. Das sind eher Chips zum im Mund zergehen lassen. Jeder Chip ist einzeln verpackt, dazu deutlich teurer.

Clif Blocks-
sehr lecker. Dazu vegan (Pektin als Geliermittel), dazu eher natürliche Zutaten (Tapiokasirup, Rohrzuckersirup, Maltodextrin,…) und natürliches Aroma (Karottensaft, Heidelbeersaft,..). Die Konsistenz ist etwas weicher, eher so wie Gelee-Ostereier, aber auch prima. Leider sind sie deutlich schwerer zu bekommen und wesentlich teurer (ca. €3 pro Pack, bzw. €45 für 18 Stück). Dazu sind es auch nur 30g pro Pack, der Kaloriengehalt ist ziemlich gleich wie derjenige der Powerbar Shots. D.h. ein Block entspricht nur einem Gel. Das macht die Blocks leider knapp 4x so teuer.
Schade, Clif ist eine sehr sympathische Firma mit einer fast komplett veganen Produktreihe.

 

Türchen 20: Lifeproof nüüd iPhone Case

Eigentlich hält mich schlechtes Wetter nicht vom Training ab. Außerdem nutze ich mein iPhone 6 gerne während meiner Aktivitäten. Sei es als Musik- oder Podcastspender, sei es als Trainingspartner (Zombies, Run oder Runtastic Storyruns), als Karte (komoot, Outdoor Premium, 3D Maps) oder einfach nur als Photo oder Notfallhandy.

Das iPhone 6 ist leider nicht wasserdicht und das ist bei Regen oder einer verschwitzen Innentasche nicht ideal. Hier kommt das Lifeproof Nüüd ins Spiel:

IMG_0259IMG_0260

Weiterlesen