Garmin Fenix 3

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Die Garmin Fenix 3 (das helle Modell ohne Saphirglas mit dem roten Silikonband) habe ich seit einem knappen Jahr im Einsatz.

Nachdem ich mit meinem ersten Modell einige Softwareprobleme hatte, wurde die Uhr im Dezember von Garmin im Rahmen der Garantie anstandslos ausgetauscht, obwohl sie durch einen Sturz einige Schrammen abbekommen hat. Hier ein großer Lob an den Service von Garmin.

Videos findet ihr am Ende des Beitrags, wer sich aber vorab ein Bild der Uhr machen will…

Zum Grundsätzlichen, die Fenix 3 ist eine Outdoor- GPS – Pulsuhr gepaart mit einem kleinen Schuss „Smartwatch“ und „Activity Tracker“.

Aufgrund des zeitnahen Erscheinens kommt immer die Frage nach dem Vergleich zur Applewatch auf, aber die Uhren sind für völlig verschiedene Zielgruppen gemacht.

Auch wenn die Applewatch etwas in Richtung Fitness geht, und die Fenix 3 etwas in Richtung „Eleganz“, so sind sie doch meilenweit voneinander entfernt.

 

Die „smarten“ Funktionen der Fenix sind nur schwach ausgebildet, genau wie die Outdoor – und Sportfunktionen der Applewatch, aber dazu später mehr.
Jetzt, nach knapp einem Jahr steht vermutlich bald die Apple Watch II an, die sich voraussichtlich stärker in Richtung Sportuhr entwickeln wird.Garmin gibt mit den neuen Versionen von iQ-Apps den Entwicklern auch mehr Zugriffsmöglichkeiten auf die Uhr, so dass hier auch etwas mehr „Smartness“ kommen wird.

Solange die Apple Watch II noch nicht auf dem Markt ist, steht die Fenix 3 eher in Konkurrenz zur Suunto Ambit 3 Peak / Sapphire/ Vertical, ein wenig der Suunto Traverse und der Polar V800. Auch die Epson Runsense 710 und 810 will ich nicht unterschlagen, diese besitzen aber keine barometrischen Höhenmesser.

Hauseigene Konkurrenz gibt es in Form der Garmin Epix sowie der Forerunner Serie (620, 920), die aber andere Ansätze haben. Die Forerunner 620 ist eine reine Läuferuhr und die 920 eher für Triathleten konzipiert.

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Aktuell gibt es die Fenix in diversen Ausführungen ab €399 (Amazon, Stand 4.3.2016) mit heller oder dunkler Lünette, diversen Bandfarben und Versionen, einer weißen Version und einer Version in Titan. Dazu kommt noch die „HR“-Ausführung mit integriertem optischem HF-Sensor.
Alle besitzen ein dunkelgraues/ schwarzes Kunststoffgehäuse, mit Ausnahme der weißen Version, die besitzt ein weißes Kunststoffgehäuse und eine kupferfarbene Lünette.
Daneben gibt es auch Versionen mit Metallband / Lederband und Saphirglas.
Hier ein Überblick über die verfügbaren Modelle. Die Bilder sind von www.garmin.de  zur Verfügung gestellt.

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Auch die Basisversion der Fenix 3 wirkt schon sehr hochwertig.
Die Armbänder sind austauschbar. Hierfür sind 2 Torxschraubendreher notwendig. Kauft man sich die offiziellen Nachrüstbänder so sind hier im Set sowohl neue Schrauben wie auch 2 Torxschraubendreher mit dabei. Für modebewusste: Es gibt verschiedenfarbige Bänder (ich habe schwarz, grün, blau und rot, es gibt auch noch ein gelbes) sowie Lederbänder. Im Prinzip kann man auch ein 26mm Standardband nutzen, wenn die Befestigung durchgeht.Ein 26mm Nato/ Zulu – Strap kann auch verwendet werden, allerdings wird die Uhr dadurch nochmal deutlich vom Handgelenk abgehoben, da kann es mit dem Ärmel schon mal eng werden!

IMG_2380Die Fenix 3 ist eine große Uhr, genau wie die anderen Konkurrenten am Markt (die Suunto Ambit- Reihe), allerdings ist sie sehr leicht und trägt sich daher recht gut.
Im Vergleich zu den 140g einer „klassischen Taucheruhr“ (die ich sonst meist trage), ist sie sogar extrem leicht.
Soviel zu den Usern, die über die 82g bereits meckern. Übliche Diver am Stahlband wiegen so zwischen 120 und 250g, die merkt man…
Hier die Maße:
Breite Lünette 50,5mm
Breite (inkl. Knöpfe) 54mm
Bandanstoß: 26mm (geschraubt mit Torx)
Lug to Lug -Abstand (=Länge): 58mm
Höhe: 16mm
Die Suunto Ambit hat ähnliche Abmessungen, ist aber 2mm dicker und wirkt deutlich weniger elegant (zumindest die „normale“ Ambit, die Ambit S ist genauso dünn). Auf meinen Bildern seht ihr meine „alte“ Suunto Ambit 1 zum Vergleich.
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Die Bedienung von Fenix und Suunto ist eigentlich ähnlich, nur die Knöpfe sind leider völlig anders belegt. Das Wechseln zwischen den Uhren fällt darum schwer. Suunto verfolgt bei den Sportanzeigen eine etwas andere Philosophie, hier legt man 2 Felder fest und kann das untere noch „durchschalten“ (max. 5 Ansichten). Bei Garmin kann ich 8 Seiten festlegen, die sind dann aber fix. Allerdings können hier deutlich mehr Daten auf einer Seite angezeigt werden.

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Was mir an der Fenix 3 gut gefällt…

 

Alltagstauglichkeit
Die Fenix 3 ist zwar „präsent“ am Arm, wirkt aber jetzt nicht übertrieben groß, sogar an meinem 17,5cm Handgelenk. Große Uhren sind ja gerade im Trend, aber bei manchen wirkt das eher peinlich. Die F3 hält hier die Balance. Dazu baut sie nicht zu hoch, so dass auch ein etwas weiterer Hemdsärmel  oder eine Hemdmanschette kein Problem darstellen. Dazu wirkt sie nicht immer wie „auf dem Sprung ins Fitnessstudio“, wie z.B. die Polar V800. Suunto hat hier mit Traverse oder der Ambit 3 Vertical aber „an Eleganz“ aufgeholt.

Farbdisplay
Das Display ist sehr gut bei hellem Licht ablesbar. Aktuell die einzige Outdoor-GPS-Uhr mit Farbdisplay.

Bedienung
Die Bedienung ist ziemlich logisch und intuitiv, wenn man sich daran gewöhnt hat, lassen findet man schnell jede Einstellung.

Ausstattung
Die Uhr hat eine extreme Funktionsvielfalt und üppige Ausstattung, da kann kein Mitbewerber aktuell mithalten. Vielleicht mal die Apple Watch II…

Ändern der Apps auf der Uhr
Die Ansichten der Sportarten (hier „Apps“ genannt) können auf der Uhr geändert werden, sogar während der Aktivität (das kann die Suunto Ambit nicht, hierfür braucht es mindestens die Movescount-App)

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Der „Apps- Screen“

WLAN
Durch die WLAN Konnektivität kann eine Aktivität ohne PC/ Smartphone mal schnell gesynct werden, alternativ geht dies über die App oder per USB-Kabel. Bei „Auto-Upload“ bucht sich die Uhr ins heimische WLAN ein und überträgt nach einem Lauf diesen automatisch zu Garmin Connect. Das funktioniert völlig problemlos.

Benachrichtigungen
Anzeige von Benachrichtigungen ist gut gelöst und schnell verfügbar (und nicht im 3. Untermenü wie bei der Ambit 3)

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Benachrichtigungen-Übersicht

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Benachrichtigungs-App

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Detail einer Benachrichtigung

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Je nach Nachricht, sinnvoll oder weniger sinnvoll…

Weitere sinnvolle Widgets auf der Uhr, die allerdings – wie die Notifications- teilweise auf ein verbundenes Smartphone angewiesen sind:

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der Import zu Runtastic ist problemlos (per Plugin) und auch zu Movescount funktioniert es per App (Tipp: MX Activity Mover). Strava kann genauso bedient werden. Zu Nike+ leider nur manuell oder über große Umwege (iOS App).

Fitness-Funktionen
der Fitness – Tracker zeigt auf einen Blick Schritte, Ziel, Kalorien, km und Stockwerke an

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My Day Widget – der Tagesüberblick

 

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Schritte mit graphischer Anzeige

Schlaftracker

der Schlaf Tracker ist auch nett (die Ergebnisse werden aber nur über die Smartphone bzw. Web-App angezeigt.

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Schlafdetails

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Schlafanlyse

Wechselbänder
es gibt für die Fenix Ersatzbänder in div. Farben und Ausführungen (Gummi in gelb, grün, rot, blau und schwarz, dazu ein schwarzes Lederband und ein langes Stoffklettband (z.B. über den Skianzug). Die Bänder sind mit 20 -25€ recht erschwinglich, und Standard 26mm Uhrenbänder (z.B. Nato bzw. Zulustraps) müssten ebenfalls möglich sein. Torx-Schraubendreher und neue Schrauben sind im Set mit dabei.

Livetracking
Live Track – Funktion (wobei hier in der Gegend teilweise extrem schlechtes Handynetz ist, so dass das Tracking häufig aussetzt). Wenn es das Netz aber erlaubt, dann weiß der Partner immer, wo man gerade steckt.
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Batterie/ Aufladung
die Batterielaufzeit ist lang, allerdings kommt sie nicht an die Laufzeit der Suunto Ambit 3 (Peak) ran, übertrifft allerdings die Ambit 3 Vertical (zumindest bei sinnvoller GPS-Genauigkeit).
50h im Ultratrac Modus, 20h im GPS Modus und bis 6 Wochen im Uhrenmodus (hallo Applewatch: so geht das!). Bei ca. 1-2h GPS Betrieb pro Tag verliert der Akku vielleicht 10-15% täglich. Ohne GPS sind es so 4-6%, je nachdem ob BT und WLAN eingeschaltet sind und ob das Watchface ständig ändernde Inhalte anzeigen muss (Sekundenzeiger!)

die Fenix ist auch während der Aufzeichnung einer Aktivität aufladbar. Also den dünnen Hub und ein USB-Powerpack auf den Ultrarun mitnehmen…

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Vibrationsalarm
ein riesiger Vorteil gegenüber dem Hauptkonkurrenten Ambit 3 ist der Vibrationsalarm (Benachrichtigungen, Alarme,…), die Ambit Vertical und die Traverse können das auch, ebenso die Polar V800.

kein(!) Touch
Farbdisplay mit hoher Auflösung und ohne (!) Touchscreen. Daduch keine Probleme im Wasser oder bei Regen. Die Druckknöpfe funktionieren immer, auch mit Handschuhen.

Laufanalyse
die Fenix bietet eine sehr detaillierte Laufanalyse (Bodenkontaktzeit, Trittfrequenz, Rechts-Links-Verteilung, vertikale Höhe usw.). Ob das nötig ist? Keine Ahnung! Was mir die 7,8cm vertikale Bewegung jetzt sagen und die 270ms Bodenkontaktzeit? Ich kann die Werte nicht einordnen, aber vielleicht kann man später mal einen Verlauf erkennen.

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Laufeffizienz

Bedienung MP3/ Virb
die Musikfernbedienung fürs Smartphone ist nett (aber während einer Aktivität mühsam zu erreichen), ebenso die Bedienung der Virb-Actioncam.
Wofür ich die Musiksteuerung benutze: Ich steure so aus der Dusche die Musik von iPhone und Jabra Solemate Box auf dem Waschbecken….

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Musiksteuerungs-Widget

Karte
die Karte kann bei allen Sportarten eingeblendet werden (bei der Ambit geht das nicht so einfach, hier muss dafür immer eine Navigation (Ziel, Route oder zurück) gewählt werden). Bei der Fenix kann man für alle Aktivitäten eine Karte einblenden lassen, die den Standpunkt und den zurückgelegten Track anzeigt.

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Kartendarstellung

Connect
Die Garmin Connect – Seite ist gut konfigurierbar und bietet Challenges usw.
Die Seite lässt sich mit Kacheln beliebig anpassen. Die Auswertung einer Aktivität funktioniert gut.

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Connect-Seite (stark verkleinert!)

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Auswertung einer Aktivität

App einstellen
Die Apps können auf der Uhr selbst eingerichtet werden, es ist kein Problem während eines Laufes ein Datenfeld auszutauschen oder sonstige Veränderungen vorzunehmen.

iOS-App
Die App (iOS) ist gut aufgebaut und bietet sehr viel an Informationen und Einstellmöglichkeiten, wobei hier der Schwerpunkt auf „Information und Auswertung“ liegt, Workouts (wie bei Suunto Movescount) oder Strecken können hier nicht neu erstellt werden, das geht nur in der Web-App.

 

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Individualisierung
Frei anpassbares Display (Analog, Digital, Farben, Infos, Darstellung, diverse iQ-Watchfaces,…)

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Das Bedienungskonzept der (Sport-)Apps ist anders als bei Suunto, dort werden die oberen 1-2 Datenfelder festgelegt, durch das untere kann man durchschalten (bis zu 5 weitere Datenfelder).
Hier legt man sich vorher auf die Datenfelder (bis zu 4, mehr nur mit iQ-Apps) fest, kann die Seiten dafür aber hoch- und runterschalten (bei Suunto nur runter). Bei Suunto vergesse ich manchmal auf welcher Seite ich im Untermenü ein bestimmtes Datenfeld versteckt hatte. Dazu sind auch graphische Felder (ein paar eingebaute und viele iQ-App-Felder) möglich.

ANT+
Die Uhr hat (nur) ANT+ (BT4.0 dient ausschließlich zur Synchronisation mit dem Smartphone). Allerdings bevorzuge ich ANT+ vor BT, da man auch mehrere Geräte mit einem ANT+-Sensor koppeln kann. Bei BT geht das nicht (zumindest noch nicht). So kann ich beispielsweise meine Garmin Virb Actioncam (HF kann dann im Film eingeblendet werden) oder mein Garmin etrex 30 mit dem Brustgurt gleichzeitig pairen. Auch die Suunto Ambit 2 kann noch mit dazu gepaart werden. Erst die Ambit 3 (und die Polar V800) setzt auf BT 4.0.

Beleuchtung
Die automatische Beleuchtung bei „Handgelenksdrehung“ ist super bei abendlichen Läufen, es lässt sich einstellen ob die Beleuchtung tagsüber (= vor Sonnenuntergang) angehen soll, wenn man eine Taste drückt oder die Geste ausführt.
Nachts kann der Effekt etwas störend sein.

Do not disturb
Die Fenix bietet die Möglichkeit eine Zeitspanne einzustellen, in der keine Benachrichtigungen auf die Uhr kommen. Nützlich! So wacht man nicht bei jedem Push auf (Vibration!) oder wenn die Uhr die Verbindung zum Smartphone im Nachbarzimmer gefunden oder verloren hat.

Trainingsplanung
Sehr gelungene Trainings-/Workoutplanung in der Web-App (siehe hier)

Höhenprofil
Bei vorab geplanten Routen zeigt die Uhr eine Höhengrafik an und seit Firmware 6.90 vom 10.3.16 sieht man auf dem Display auch den aktuellen Stand im Höhenprofil, sowie die zurückgelegten und noch bevorstehenden Höhenmeter.
Link: Wie Routen geplant bzw. wie Routen übertragen werden, sowie Kartenapps

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Trainingssteuerung
Die Fenix 3 ermöglicht eine tolle Trainingssteuerung. Auf der Seite lässt sich eine große Auswahl an Trainings auswählen, hierbei kann man sowohl die Art (Fettabbau, 5K, 10k, HM, M) als auch das Niveau auswählen und natürlich den Starttermin.
Diese Termine werden dann in den Trainingskalender übernommen.

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jetzt kommt die Uhr ins Spiel. Im Kalender werden nicht nur die Trainings mit den Rahmendaten (z.B. 10min Warmup, 20min HF-Zone 2, 10min Auslaufen) eingetragen, sondern auch ein Training erstellt, das mit der Uhr synchronisiert wird, sobald man den Kalender auf die Fenix überträgt. Die Uhr weiß dann nicht nur was auf dem Plan steht, sondern sie leitet einen durch das Training -neuerdings auch per Sprachausgabe übers Smartphone.
Über den Trainingskalender gestartet…

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Trainingskalender

Wird die Laufapp ausgewählt….

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Wahl: Laufen oder Traillauf

Ab jetzt steuert die Uhr das ganze…

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Ansage vor Intervall

Wenn es zu langsam oder leicht wird…

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HF-Warnung bei Trainings

 

Bei komplexeren Trainings ein riesiger Pluspunkt. Häufig kommt man bei Intervallen ja bei Zählen raus. „habe ich schon 8x?“
Intervalle wie : 500m in 4:30 dann 2min locker, das ganze 8 x sind kein Problem.
ebenso kann die Uhr auch 8min mit HF zwischen 155 und 165, dann Pause bis HF wieder unter 120 ist.
Diese Intervalle können auch selbst erstellt werden. Hier sind auch Pyramidenläufe usw. möglich.
Garmin bietet bisher nur Trainingspläne für Laufen und Triathlon an. Es lassen sich aber auch Radtrainings (selbst) erstellen.

Betaversionen
Garmin bietet ein offenes Betaprogramm an, an dem jeder teilnehmen kann. Einfach die Betaversion in ein Verzeichnis auf der Uhr kopieren. Neu booten lassen, fertig!
Garmin ist da sehr aktiv und bringt häufig neue Betas, aber auch Release-Kandidaten heraus. Manche sagen zu häufig…
Suunto vertritt da eine andere Politik, hier vergehen gefühlte Ewigkeiten. Das letzte Ambit 3 Update ist von Juni 2015, also bald ein dreiviertel Jahr alt und viele versprochen Features (z.B. Sprachführung Navi) wurden bis heute noch nicht eingeführt, andere Funktionen sind auch noch „Buggy“ (Running Performance, Erholungsmessung).
Wer häufiger neue Features will kann gerne die Betas benutzen. Aus der Erfahrung sind die nicht unzuverlässiger als die Release Kandidaten…

Erholungmessung
Die Fenix 3 bietet die Möglichkeit festzustellen, wie erholt man ist. Das geht entweder über die serienmäßige App „Stress Score“, oder aber -besser wie ich finde- über die iQ-App „HRV“. Beide greifen hierzu (wie die Konkurrenzprodukte von Suunto und Polar auch) auf die Herzratenvariabilität (eine Technik von Firstbeat) zu.

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Stress Score App

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HRV-App (IQ)

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HRV-App (IQ)

Lactate Threshold Test
Die Fenix 3 ermöglich das Durchführen eines geleiteten Lactat-Threshold -Test, also der Bestimmung  der aerob-anaeroben Schwelle.

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Performance Condition & VO2 max
Die Uhr gibt den aktuellen Leistungsstand im Vergleich zu den Vorläufen wieder. Anders als bei Suunto („Running Performance) wird die Performance Conition aber (noch) nicht aufgezeichnet. Der VO2 max wird gespeichert und kann auch über die Uhr abgerufen werden. Er ermöglicht eine längerfristige Entwicklungsbeurteilung.

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VO2max Verlauf

Echte Schwachpunkte

Leider hat die Uhr auch Schwachpunkte. Die Zahl dieser ist aber im laufe der Zeit kontinuierlich kleiner geworden.

Software:
Hauptkritikpunkt ist die Software. Hier bringt Garmin manchmal Software etwas vorschnell auf den Markt. Bei meinem aktuellen Modell sind Abstürze eine Seltenheit. Die Uhr rebooted während der Aktivität, ist dann aber wieder (nach ca. 30s) einsatzbereit. Die Aktivität ist immer noch voll da, die Uhr unterbricht die laufende Aktivität und diese lässt sich nach dem Neustart dann wieder fortsetzen. Dank Vibration bemerkt man das auch. Ein kleines Stück Aufzeichnung fehlt dann natürlich – außer man bleibt stehen.Leider sind bei einem Restart manchmal die Tagesschritte weg, dazu vergisst die Uhr dann häufig die iQ-Datenfelder (diese werden dann in den Sportapps durch „Timer“ ersetzt. Einfach wieder die App dort einsetzen geht dann meist auch nicht, da die Uhr „denkt“ dass das IQ-Feld noch installiert ist – und mehr als 2 iQ-Felder sind pro Sportapp nicht zulässig. Da hilft dann nur die entsprechenden Felder zu deinstallieren und dann wieder zu installieren.

Kontrast des Displays
das Display ist zu dunkel und kontrastarm bei Indoorbetrieb (das „weiß“ ist sehr dunkel), hier ist die Ambit deutlich besser ablesbar. Draußen ist die Fenix eher im Vorteil. Beleuchtet ist es bei Beiden kein Problem.

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Im Vergleich zur Ambit 1 deutlich dunkleres Display

 

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gerade das „meistbeworbene“ Watchface ist schlecht ablesbar

 

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besser ablesbares (Orginal-) Watchface

 

Pace
Die Genauigkeit der Pace lässt in bewaldeten Gebieten zu wünschen übrig ( das macht die Suunto Ambit 3 aber auch nicht besser), auch die Autostart- Autostopfunktion spricht viel zu früh an (normales Aufwärtsgehen im Wald führt teilweise zu Autostop), hier sollten ja eigentlich der Beschleunigungssensor integriert sein, offensichtlich ist er es aber nicht. Die Uhr verlässt sich wohl voll auf das GPS-Signal.

Kleinere Mängel

Anzahl der iQ-Apps auf der Uhr
die iQ-Connect- Apps von Garmin sind nur sehr eingeschränkt nutzbar. Dies liegt an 2 Faktoren: Die Anzahl der Apps auf der Uhr ist stark begrenzt und die Uhr bietet maximal 1024 kb (ja: Kilobyte!) freien Speicherplatz für Apps.
Es können insgesamt nur maximal 16 Apps, Watchfaces, Datenfelder und Widgets auf einmal auf der Uhr sein – und da sind die installierten Apps (Trailrunning, Laufen, usw. schon dabei). Wenn man also ein paar Sportarten braucht kann man kaum mehr was anderes installieren. Ich hatte z.B. zwei Apps, ein Widget, 7 Datenfelder und 5 Watchfaces installiert, damit ist die Uhr voll (noch 176kb Restspeicherplatz, aber kein „Platzhalter“ mehr frei). Zur Veranschaulichung: ein Datenfeld braucht 3 – 9 kb, Clocks 14-40 kb, Apps bis 150 kb
Damit sind Wunschanwendungen wie eine Kartenapp oder graphisch aufwendige Apps prinzipiell ausgeschlossen.

Seit über einem Jahr ist eine App von Komoot angekündigt (Navigationsfunktion), aber die wird wenn überhaupt nur mit angeschlossenem Smartphone funktionieren.

Vergleicht man hingegen mit Suunto-„Apps“, so sind hier Welten dazwischen.
Letztere sind hauptsächlich nur Datenfelder (Umsetzungen von Formeln).

keine Karte
kein Basiskarte trotz Farbdisplay (ok, Garmin will die Epic auch verkaufen!), in Anbetracht des Speichers auch verständlich. Wer das will, dem würde ich ein zusätzliches Garmin etrex anraten, da ist dann der Bildschirm auch vernünftig groß.
Die „Kartendarstellung“ ist eben der reine Pfad den man gegangen ist, bzw. der noch vor einem liegt (bei einer Route).

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grün= geplante Route       schwarz= aktueller Track

Die Navigation einer vorab erarbeiteten Strecke geht problemlos. An „kniffeligen Stellen“ wie in ähnliche Richtungen führende Gabelungen kann es aber vorkommen, das man mal 20m in die falsche Richtung läuft, bis man merkt, dass man von der Route abgewichen ist.
Dafür würde es aber eine Darstellung mit allen Wegen, eben eine detailierte Hintergrundkarte, benötigen. Das kann aber auch keine Ambit oder Polar.

Tipp: 
In unbekanntem Terrain markante Punkte (Gipfel, Orte, evtl. Gasthäuser,…) als Waypoints vorab markieren (per Garmin Base Camp) und auf die Uhr spielen. Diese WP werden dann in der Basiskarte angezeigt und ermöglichen zumindest eine recht grobe Orientierung.
(Danke für den Tipp an Florian!)

Akkulaufzeit im Uhrenmodus
Akkulaufzeit etwas geringer als bei der Ambit 3 Peak/ Sapphire (siehe hier und hier )
Dazu lässt sich leider (noch?) keine „mittlere“ Aufzeichnungsrate wählen. Die Uhr nimmt entweder im 1s -Modus die Position auf (laut Garmin bis 20h Laufzeit ) oder im UltraTrac (alle ca. 90s, bis 50h Laufzeit). Letzterer Modus ist eigentlich nur noch zum Wandern geeignet, sonst stimmt weder Track noch Position, von der Pace ganz zu schweigen.
Suunto liefert auch eine noch brauchbare Mittelstellung (5s) und dabei dann 30h (Ambit 3 Peak) bzw. 15h (Ambit 3 Sport, Vertical), daneben auch noch einen 60s -Modus mit sagenhaften 200h (Peak) bzw. 100h (Sport), Vertical).
Ein weiterer Vorteil der Ambit-Modelle ist der Batterieverbrauch bei „normalem“ Uhrenbetrieb. Hier macht sich unter anderem das Farbdisplay negativ bemerkbar.
Ohne GPS-Aufzeichnungen und mit abgeschaltetem BT dürften so ca. 2-3 Wochen Laufzeit machbar sein. Die Ambits bieten hier mindestens die doppelte Laufzeit.Was Ultras angeht, ist Suunto also mit der Ambit 3 Peak/Sapphire im Vorteil, allerdings ist die Uhr hier während des Laufes aufgrund der Konstruktion nicht wirklich am Arm aufladbar.Bei der Fenix kann man aber immerhin die Uhr inkl. Ladeschale am Arm tragen und sie so während des Ultras per Akkupack laden – und gleichzeitig auch noch benutzen! Das ist bei der wackeligen Klemme von Suunto nur schwer vorstellbar.

Was gut ist, aber noch zu verbessern wäre (und Garmin ist wirklich fleißig was Updates angeht!)

Einrichtung:
Die Aktivitätsseiten der Sportarten („Apps“) können nur auf der Uhr eingerichtet werden. Bei der Ambit können Sie dagegen nur in der PC oder Smartphone-App eingerichtet werden. Ich würde mir ein „sowohl als auch“ wünschen.
Man kann allerdings die vorhandenen Einstellungen (per PC) sichern und könnte diese theoretisch auch als „Profil“ auf andere Uhren übertragen.

Puls:
Die Pulsübertragung im Wasser wie bei der Ambit 3 geht nicht mit dem Standardgurt, hierzu hat Garmin aber zwei andere Gurte im Angebot, die das unterstützen
(HRM Swim bzw. HRM Tri).

Schritte
Der Ansatz von Garmin sich auf die „Schritte“ zu spezialisieren ist einerseits nett („Challenges“), aber es ist auch etwas nervig, wenn man nach einer mehrstündigen Radtour offensichtlich noch „zu wenige Schritte“ gemacht hat – und damit faul war. Suunto geht den sinnvolleren Ansatz über den Kalorienverbrauch. Hiermit sind allerdings keine Challenges möglich (da der Kalorienverbrauch von Größe, Gewicht und Geschlecht abhängig ist). Bliebe als Mittelweg so etwas wie die Fuel Points von Nike.

Graphische Darstellung
Manche graphischen Darstellungen gibt es nur als iQ-Apps. So z.B. den HF-Verlauf oder den Höhenverlauf (beides hat die Ambit). Dadurch, dass es iQ-Apps sind, wird immer einer von 2 iQ-App-Plätzen belegt, das ist schade. Eine graphische HF-Darstellung (aktuell, kein Verlauf) hat Garmin aber inzwischen schon eingebaut und ein Höhenprofil gibt es zumindest für geplante Routen (aktuell noch Betastatus).

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Elevation Chart (iQ-App)

Dafür lassen sich per iQ-App auch Pace-Verlauf oder Leistungsverlauf beim Radfahren anzeigen. Viele iQ-Apps ermöglichen auch die anzeige weiterer Datenfelder auf der selben Seite (anders als bei Suunto, neben dem Graph gibt es da nur noch ein -festgelegtes- Feld.

GPX-Import
Leider ist sind Routen nur umständlich auf die Uhr zu bekommen. Man kann in Garmin Connect (Web) Strecken erstellen und an die Uhr senden (ist sie einmal erstellt, geht das auch über die Connect Mobile App).
Für importierte Strecken sieht das anders aus. Aktuell kann man dazu Garmin Base Camp nutzen , oder man nutzt den umständlichen Weg über Garmin Connect.
Über die die mobile Version geht das leider gar nicht. Ich würde mir wünschen, das es in der Web und der Mobilversion von GC einen Routenupload gäbe.

Wie man genau GPX-Tracks auf die Fenix 3 bringt, erkläre ich hier in diesem Artikel.

Noch ein kleiner Kritikpunkt, beim betrachten der Routenansicht in der GC Web-App „springt“ diese häufig in die „Weltkarte“. Nervig!

Notification-Einstellungen
Die Einstellung der Notifications in der iOS App ist leider nicht wirklich umfangreich. Das könnte aber auch an Auflagen des Betriebssystems liegen, in Android funktioniert das nämlich. Kann also sein, dass Garmin da nichts machen kann.
Man kann einstellen, ob auf der Uhr alle Notifications (=Push-Nachrichten vom iPhone) durchkommen, oder nur Anrufe. Dabei kann man auch zwischen Uhrenmodus und Aufzeichnungsmodus unterscheiden.
Was ich mir wünschen würde: Zumindest eine zusätzliche Einstellung für Nachrichten (SMS). Die sind ja häufig genauso wichtig wie Anrufe.
Schalte ich Notifications beim Sport ein, werde ich bei jeder Werbungsemail gestört, das hilft der Konzentration nicht. Andererseits würde ich wichtige SMS doch gerne empfangen und auch Pushnachrichten einzelner Apps, z.B. die Abbiegehinweise von Komoot oder anderen Naviapps. Damit wäre eine vollwertige Navigationslösung gegeben.

Stress-Score App
Die Stress Score App sollte etwas detaillierter und vor allem Aussagekräftiger sein.
Soll ich an dem Tag besser pausieren? Wie ist der Verlauf? Bis dahin bleibe ich bei der HRV (iQ-) App.

Fazit:

Mein Fazit fällt nun deutlich positiver aus, als in meiner ersten Review, das liegt daran, dass die damaligen Fehler wohl an einer defekten Hardware lagen und seit dem Tausch nicht mehr aufgetreten sind. Dazu noch an vielen neuen und guten Features seitens Garmin und der Nichtexistenz von Updates seitens der Suunto Ambit.

Die Garmin Fenix ist eine absolut alltagstaugliche Outdooruhr mit extrem vielen Features. „Smartwatch“ ist sie nur begrenzt, aber das ist wohl auch nicht ihre Ausrichtung. Sie will eine Uhr für den aktiven und stylischen Outdoorsportler sein. Ich finde, das hat sie voll erreicht.
Durch viele Updates und neue (sinnvolle!) Features (Trainingssteuerung, Trainingspanung, Lactate Threshold, graph. Herzfrequenz, HRV, Running Analyse,…) hat sie sich zu einer ernstzunehmenden Sportuhr gemausert.

Die GPS-Genauigkeit ist (inzwischen) sehr gut, bei der Bestimmung von Pace und Startstop aber noch verbesserungswürdig.
Zur GPS-Genauigkeit habe ich hier einen Vergleich.

Die iQ-Apps sind eine echte Bereicherung. Inzwischen sind die meisten auch relativ gut programmiert (vielleicht die 0.6 Versionen meiden…).
Hier ist doch einiges nützliches dabei, allerdings auch viel Schrott.
Leider sind noch nicht viele große Firmen auf den Zug aufgesprungen (dabei ist die iQ-Plattform eine der größten, wenn man die Zahl der auf dem Markt befindlichen Geräte betrachtet). Vielleicht tut sich da ja noch ein bisschen etwas.

Die Garmin versucht vor allem durch Features zu punkten und es allen recht zu machen. Dabei verzettelt sich Garmin etwas, die neue Software ist hier nicht immer komplett ausgereift. Anders bei Suunto, hier ist die Software meist ausgereift, aber auf Neues muss man sehr sehr lange warten (Stichwort Android App…).

Als reine Uhr für Trail-Ultramarathons ist die Ambit 3 Peak/ Sapphire vielleicht aufgrund der Akkulaufzeit und der „bombproof“ Software für einzelne besser geeignet – und wer eine „echte“ Smartwatch sucht, der wird eher mit Pebble, Applewatch und Co glücklich, aber wer eine Uhr sucht, die sowohl eine sehr gute Sportuhr wie auch ein Activity-Tracker, Outdoor-GPS, Smartwatch und hübsche -anzugstaugliche- Alltagsuhr ist, der hat mit der Fenix 3 seine Uhr gefunden.

Welche Fenix 3 soll es denn werden?

Wenn die Fenix 3 für dich in Frage kommt, dann kommt gleich die Folgefrage auf, „welches Modell soll es denn werden“.

Hier kurz meine Gedanken dazu. Ich habe ja das (einfachste) Modell mit rotem Gummiband und beiliegendem HRM-Run Sensor. Die Farbe sollte da kein Kriterium sein, das Band ist günstig austauschbar.

Farbe?
Die Farbe der Lünette, ob hell oder dunkel ist auch Geschmackssache, mir persönlich stehen dunkle Uhren nicht wirklich und ich denke auch, dass Kratzer auf dem dunklen Material deutlicher sichtbar sind.

Saphir oder „kein Saphir“
Saphirglas ist deutlich härter als normales Glas, allerdings auch etwas spröder. Es ist zwar extrem solide aber nicht unzerkratz- oder gar unzerstörbar. Es bricht sogar etwas leichter (da härter).
Andererseits muss man mit dem Saphirglas weniger auf „herumstehende Hindernisse“ aufpassen, so etwas wie Türklinken oder Laternenpfosten. Streift man aber z.B. am Wandputz entlang, so wird man vermutlich auch Kratzer sehen (Silikat ist eben noch etwas härter…).
Der Aufpreis für Saphirglas beträgt €120 (Stand 7.3.16, Garmin Webshop) , in dem Mehrpreis ist aber auch ein anderes Band enthalten: Edelstahlband oder Lederband (zusätzlich zum Gummiband), oder aber es ist die weiße Version mit roségoldener Lünette.

Meine erste Uhr hat durch einen Sturzschaden, bei dem sie heftig über den Asphalt geschrammt ist, eine ganze Menge abbekommen, aber das Glas ist nicht gebrochen.

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Sturzschäden…

Nachdem an der Neuen wieder ein kleiner Kratzer zu sehen ist, von dem ich nicht weiß, wo ich den her habe, habe ich eine Displayschutzfolie angebracht. Erfahrungswerte folgen…
Einen Glasaustausch bietet Garmin nicht an, nur die komplette Uhr im Tausch (zum Preis von ich glaube ca. €300).

Set oder nicht Set?
Es gibt die Uhr in diversen Sets, entweder ohne Brustgurt, oder mit HRM-Run Gurt („Performer Bundle“. Daneben wohl auch nich Sets mit den Triathlon-Gurten (HRM Swim, HRM Tri).
Um die Lauffunktionen der Uhr voll auszureizen braucht es den HRM-Run Sensor.
Kann man auf die Schrittlänge, die Bodenkontaktzeit, vertikales Verhältnis usw. verzichten, so kann man auch noch einen alten ANT+ Gurt nehmen, den man vielleicht noch daheim hat (bei mir liegen da noch einige, z.B. von den Suunto Ambit 1 & 2). Das funktioniert genauso und auch Daten wie VO2 max, Erholungszeit, HRV,… funktionieren. Nur eben nichts, was den im Brustgurt eingebauten Beschleunigungssensor benötigt. Diese Daten liefern nur die neueren Garmin Brustgurte. Der Stryd oder der Wahoo besitzen zwar diese Sensoren, werden von der F3 aber nicht als solche akzeptiert (nur der HF-Teil des Sensors).
Wer also noch eine  alten Gurt daheim hat und sich die €50 Aufpreis (Garmin-Webshop, Stand 7.3.16) des Performer Bundles sparen will, kann sich das überlegen. Er muss eben auf einige „Running Metrix“ verzichten.

HR-Modell?
Dann gibt es ja noch das Modell mit eingebautem optischem HF-Sensor im Gehäuse, das erst 2016 vorgestellt wurde. Der eingebaute HF-Sensor erspart einem den Brustgurt, obwohl das nur eingeschränkt gilt. Sehr schön finde ich die 24h HF-Messung (eigene App). Hier können durchaus gesundheitsrelevante Daten erhalten werden (Ruhepuls etc.)

Über die Genauigkeit kann ich hier nichts sagen, ich hatte das Modell noch nie in der Hand.
Die Garmin Fenix 3 HR habe ich hier vorgestellt und dort auch meine Meinung zum integrierten HR-Sensor zum Ausdruck gebracht. Der optische Sensor soll aber einer der „guten“ sein. Mit dem optischen HF-Sensor Scosche Rhytm+ habe ich recht gute Erfahrungen.
Auch sehr nett: Die Fenix 3 HR kann den Puls auch „per ANT+ Broadcasten“, d.h. an andere Geräte weitergeben. Das kann z.B. der Edge Radcomputer sein, oder evtl. auch das Laufband im Fitnessstudio.
Für bestimmte Funktionen wird aber weiterhin der Brustgurt benötigt (Schrittlänge, Bodenkontaktzeit, vertikales Verhältnis und alles was eine „schlaggenaue“ HF-Messung benötigt, z.B. Stress Score oder HRV. Das sollte dem Käufer bewusst sein, ohne zusätzlichen HRM Gurt fehlen diese Features.
Ein beliebiger ANT+ Brustgurt ermöglicht zumindest Stress & HRV.

Nutzt man die optische HF-Funktion, so sinkt die Akkulaufzeit natürlich gegenüber dem „normalen“ Modell. Der Aufpreis gegenüber der „Normalen“ ist aber sehr moderat.
Die „HF“ gibt es nur als Saphirvariante, sie kostet mit €599 (Stand 7.3.16 Garmin Webshop) das gleiche wie die normale Saphirvariante, allerdings wird hier kein Stahlband mitgeliefert – das wäre der imaginäre „Aufpreis“.
Evtl. könnte den einen oder anderen der hervorstehende optische Sensor stören. Ebenso vielleicht bei Leuten die die Uhr sehr fest oder locker am Arm tragen wollen. Armbänder vom Nato oder Zulu-Style funktionieren ebenfalls nicht mehr.

Einen sehr umfangreichen Test der Fenix 3 HR findet man bei DC Rainmaker.

Kurzzusammenfassung:

Positiv:
+ Alltagstauglich
+ Farbdisplay
+ Ausstattungsfeatures
+ Apps auf der Uhr einrichtbar
+ WLAN
+ gut nutzbare Benachrichtigungen
+ sinnvolle Widgets
+ gute und motivierende Fitnesstracker-Funktionen
+ Standard-Uhrenbänder
+ Schlaftracker
+ Livetracking
+ Vibrationsalarm
+ Verzicht auf Touch
+ Kartendarstellung während der Aktivität ist Standard
+ Gestensteuerung für Beleuchtung
+ ANT+ statt BT
+ Individualisierungsmöglichkeiten (Watchfaces, fast beliebige Datendarstellung)
+ Trainingsplanung in Garmin Connect
+ Trainingssteuerung durch die Uhr
+ Höhenprofil bei Aktivitäten
+ offenes Betaprogramm
+ gute erweiterte Trainingsdaten (VO2, Lactate Threshold, Performance Condition, Stress, HRV,..)
+ auch während einer Aktivität am Arm aufladbar

Negativ:
– neue Firmwareversionen manchmal noch etwas unzuverlässig
– bei schlechtem Licht kontrastarmes Display
– Pace in bewaldetem Gebiet ungenau
– Akkulaufzeit im reinen Uhrenmodus ist schlechter als bei Ambit
– keine sinnvolle „energiesparende“ GPS-Zwischenstufe zwischen „Genau“ und „Ultra Trac“

 

Diese Seite wird regelmäßig aktualisiert.
Versionen: Stammbeitrag: [Stand 5.3.2016, Firmware Beta 6.85][Update 6.3.2016: Änderungen bei „Bedienung MP3“ und „GPX-Import“, sowie einbinden diverser Artikel zum Thema Navigation und Kartenapps]
[Update 7.3.2016: Eingefügt: Preise, neuer Abschnitt:“Welche Fenix soll es werden?“]
[Update 8.3.2016: Es heißt Fenix 3 HR, nicht Fenix 3 HF, Link zu DC Rainmaker eingefügt]
[Update 11.3.2016: Eingefügt: Video-Review, Ergänzung Fenix HR, RC 6.90 –  Betaverweise entfernt, da Funktion jetzt offiziell]
[Update 14.3.2016: Eingefügt: Übersichtsbilder der sonstigen F3-Modelle]
[Update 24.5.2016: Eingefügt: Link zum Test der F3 HR]

50 Gedanken zu “Garmin Fenix 3

    • Danke dir! Ich habe den Kauf bisher nie bereut – naja, das „defekte“ erste Modell, hat mich manchmal zwischen Himmel und Hölle schweben lassen. Da habe ich nur viel zu lange mit dem Garantieantrag gewartet. Hätte ich gewusst wie problemlos das läuft, wäre mein Leiden da kürzer gewesen….
      Aber: Ich war leidenschaftlicher Uhrensammler, habe selten an zwei Tagen hintereinander die selbe Uhr getragen. Seit die F3 da ist, hatte ich vielleicht -im ganzen Jahr- gerade noch 10 Tage andere Uhren an -und das war dann entweder bei der Gartenarbeit oder zum Anzug. Hätte ich nie gedacht.

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  1. Danke für den tollen Bericht – macht echt immer Spaß deine Tests zu lesen. Ich habe auch die Fenix 3, liebäugle aber immer wieder ein bisschen zurück zu meiner Ambit 3 Peak in Hinsicht, Akku, Softwarestabilität und GPS Genauigkeit (wobei sich die bei der Fenix 3 deutlich verbessert hat). Mal sehen was Suunto mit der Ambit 4 bringt und vor allem wann 😉

    In Summe jedoch sehr zufrieden mit der Fenix 3!

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    • Ja, die Ambit 4 dürfte wieder spannend werden. Nachdem jetzt aber alle Messen dafür durch sind (ISPO, CES) und die A3 Vertical kam, erwarte ich frühestens im Herbst etwas. Optisch dürfte die dafür eleganter werden, das zieht sich bei Suunto ja gerade durch die neuen Modelle (Kailash, Traverse)
      Aber dann ist vermutlich auch die Fenix 4 da oder zumindest nicht mehr weit…

      Aber bei der A3 sehe ich nur wenige Vorteile:

        Displaykontrast
        Akku aber eher im Alltagsgebrauch – bei ganz langen Läufen ist vermutlich die „Nachladbarkeit“ der F3 mittels Powerpack praktischer
        bei Softwarestabilität muss ich ja sagen, dass mir noch nie was verloren gegangen ist, außer vielleicht ein paar Meter, aber ich weiß was du meinst. Hier bricht nicht einfach die Navigation ab, o.Ä.

      Viel Spaß weiterhin mit der Fenix 3!

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  2. Pingback: Test der Garmin Fenix 3 | trailgierig

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  4. Hallo,
    ich danke Dir für diesen ausführlichen Bericht.
    Ich würde die Uhr auch sofort kaufen wenn, ja wenn nicht eine Garmin Fenix 4 in Aussicht steht.
    Oder was meinst Du?
    Theoretisch könnte sie ja im Frühjahr/Sommer 2016 erscheinen was ich so gelesen habe.
    Allerdings gibt es sehr wenige so tolle Seiten wie Deine, so dass ich den Infos im Netz nicht sonderlich traue.
    Die großen Messen CES und Cebit sind ja rum, meinst Du die Fenix 4 kommt dieses Jahr noch raus?
    Danke,
    whitehorus aka Alex

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    • Hallo Alex!
      Danke für das Lob!
      Das ist eine schwere Frage, leider habe ich bezüglich einer Fenix 4 auch keine weiteren Informationen, ich kann nur spekulieren.
      Die großen Messen sind eigentlich um, evtl. könnte die ISPO im Herbst etwas Neues bringen.
      Ich würde jetzt so kurz nach der F3 HR (die ja teilweise erst seit wenigen Wochen überhaupt lieferbar ist), eigentlich nich schon wieder ein Nachfolgemodell erwarten.
      Außerdem ist Garmin ja noch nicht unter Zugzwang, Suunto hat ja nur die Ambit 3 Vertical vorgestellt, die der F3 keine Features voraus hat. Dazu scheint sich die F3 und F3 HR sehr gut zu verkaufen.
      Eine Ambit 4 wird zwar dieses Jahr sicher (?) kommen, aber da gibt es auch nur Gerüchte.
      Andererseits wäre die Frage, was eine Fenix 4 besser kann.
      Nachdem ich vermute, dass die Epix sich nicht so sonderlich verkauft (wo ich aber auch falsch liegen kann), könnte es sein dass Garmin beide Serien zusammenlegt (featuretechnisch).
      Eine Fenix 4 mit Touchbedienung, größerem Speicher und Kartenfunktion wäre zumindest denkbar.
      Ansonsten hätte ich nicht mal besonders große Wünsche.

      Die Pace sollte genauer werden (dafür müsste eigentlich nur der integrierte Beschleunigungssensor effektiver genutzt werden, eher eine Softwarefrage).

      Ein Brustgurt der auch die Leistung misst, wäre sehr gut denkbar. Darauf könnte auch deuten, dass der Stryd-Sensor noch nicht wirklich unterstützt wird.
      Die Hardware wäre ja im HRM-Gurt schon vorhanden, bleibt nur die Softwareseite.
      Evtl. will man sich da die Konkurrenz erst mal weg halten.

      Klar, höher auflösendes Display und längere Akkulaufzeit gehen immer…

      Aber eine schwere Entscheidung. Allerdings erwarte ich in den nächsten 5 Monaten eigentlich keine neue Fenix (außer vielleicht wieder so ein Sondermodell wie das mit Leder-Natoband oder sowas). Aber das ist völlig ohne Gewähr!
      Viel Glück bei der richtigen Wahl!
      Grüße, Ralph

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      • Hallo Ralph,
        vielen Dank für die schnelle Antwort.

        Ich hatte halt gehofft, dass der Preis der Fenix 3 sinkt wenn eine Fenix 4 angekündigt ist bzw vorbestellbar ist. Wie war das denn bei Einführung der Fenix 3, ist der Preis der Fenix 2 merklich gesunken?

        Mit HRM Gurt meinst Du den Triathlon Gurt, oder?
        Wollte eigentlich nur den Premium Brustgurt besorgen, oder versuchen ob mein Runtastic Brustgurt funktioniert.
        Und ich wollte die Radsensensoren und den Temp Sensor besorgen.

        Ich glaube mit der Fenix 3 bin ich gut aufgehoben.
        Will sie für normales Laufen, Radfahren und wandern nutzen.

        Kann mich nur nicht entscheiden ob mir der Mehrpreis der Saphir die Leistung wert ist.

        Grüße

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    • Viele Fragen…
      Ich weiß nicht, ob die F2 damals im Preis groß gesunken ist. Das habe ich nicht so beobachtet. Zumindest auf dem Gebrauchtmarkt dürfte das vermutlich der Fall gewesen sein.
      Ich meine den „normalen“ HRM-Gurt, der auch im Paket mit der Uhr beiliegt (sofern man das Paket nimmt). Die anderen sind HRM Swim und HRM Tri. Die benötigst du wohl wirklich nur als Schwimmer oder Triathlet. Ich bin mit dem HF-Sensor meiner Ambit 3 ein paar Mal schwimmen gewesen, das funktioniert, aber man kommt sich da schon etwas blöd vor mit dem Strap um die Brust…
      Nein, die Beschleunigungssensoren sind auch im HRM-Run, die werden z.B. benötigt um die Laufeffizienz-Werte zu ermitteln. Ehrlich gesagt könnte ich auf die im Prinzip auch verzichten. Wenn ich mit einem anderen HF-Gurt laufe (z.B. dem Stryd oder dem Scosche) dann vermisse ich auch nichts. Die entsprechenden Seiten werden auf der Uhr dann eben nicht angezeigt. Wenn überhaupt sind die auch nur im Nachhinein, bei der Auswertung (mäßig) interessant. Vielleicht mit Ausnahme der Schrittfrequenz, aber die wird auch mit jedem anderen Gurt aufgezeichnet. Wenn der Runtastic Gurt funktioniert (ANT+? die neueren haben BT, die gehen nicht), dann nimm den ruhig. Inzwischen gibt es da auch viele ANT+ oder Dual ANT+/BT Sensoren von anderen Marken.
      Den Tempe Sensor habe ich zwar, aber ich vergesse fast immer den wieder an meine (wechselnden) Schuhe oder den Rucksack zu machen. Ist eigentlich ziemlich unnötig (evtl. für Hochgebirgstouren). Garmin zeigt ja für jeden Lauf auch das (Internet-)Wetter an. Das ist nicht ganz so genau, aber mir geht es auch nur darum, ob es ein heißer Lauf o.A. war, das reicht mir.
      Ich mag die Verkabelung am Rad nicht, darum habe ich dieses Ding hier: http://www.amazon.de/Wahoo-Fitness-Trittfrequenzsensor-iPhone-Android/dp/B00L9XNFPY?ie=UTF8&keywords=wahoo%20rpm&qid=1460452246&ref_=sr_1_1&sr=8-1
      den Wahoo Trittfrequenzsensor. Den kann man entweder an die Kurbel kleben, oder besser einfach an das Klettband oder die Schnürung am Schuh machen. Er funkt Dual ANT+/ BT. Funktioniert prima, sowohl mit Fenix als auch mit Ambit 3 und meinem Etrex (und zwar gleichzeitig!). Nur das Tempo misst er nicht. Da reicht mir aber das GPS-Tempo (ich habe aber auch einen €10 Aldi kabelgebundenen Tacho am Rennrad).
      Nachdem ich mehrere Räder nutze ist das die deutlich bessere Lösung für mich.

      Was die Tactix angeht, so wüsste ich nicht wo der Mehrwert für Sportler liegen soll (Optik evtl…). Aber Basejumping und Nachtsichttauglichkeit bringen mir jetzt eigentlich nichts.

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  5. Die Fenix 4 wird es frühestens ab 2017 geben. Klar man kann im warten bis was neues kommt aber wenn du jetzt eine Uhr brauchst kaufen Sie jetzt.

    Ich habe seit über einem Jahr, die nicht Saphir und mir fällt kein Grund ein warum man die Saphir kaufen sollte 😉

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    • Was die Frage Saphir oder nicht angeht, hatte ich beim Kauf meiner Uhr drei Gründe gegen die Saphirversion:
      Optik:
      dunkle Uhren stehen mir nicht…. Da ich die F3 ja auch im Alltag trage, musste sie auch gut aussehen. Schwarz ist cool, aber mir haben Uhren mit dunkler Lünette an meinem Arm bisher nie gefallen. Die helle Saphir (mit Lederband) gab es ja erst später.

      Preis: satter Aufpreis, wenn auch mit zusätzlichem Band (aber siehe nächster Punkt)

      Armband:
      Ich mag zwar Metallbänder, aber das der F3 Saphir fand ich noch nie schön. Dunkel geht wie gesagt bei mir nicht, dazu finde ich den geraden Übergang vom runden Gehäuse aufs Band (an den Hörnern) nicht gerade geglückt. Dafür wollte ich keinen Aufpreis zahlen.

      Was das Saphirglas angeht, so macht es die Uhr schon etwas robuster, was kleine Anstöße angeht. Allerdings verkratzt die Lünette weiterhin. Wenn die Uhr für dich ein Gebrauchsartikel ist, der evtl. nach 2-3 Jahren sowieso von einem Nachfolger ersetzt wird, dann tut es die normale Glasversion auch.
      Ich habe auf meiner inzwischen (leider erst nach dem ersten kleinen Kratzer) Displayfolien drauf (€5 für 5 Stück oder so), die beinträchtigen die Uhr überhaupt nicht und die aktuelle Folie hält auch schon 2 Monate ohne sichtbare Spuren (keine Kratzer, keine Luftblasen, kein Ablösen,..). Ist die billigere Lösung zu Saphir….

      Noch ein Wort zu Saphir: Auch Saphir kann Kratzer bekommen, wenn auch nicht so schnell. Dazu hat Saphir auch andere Brechungseigenschaften. Wenn ich mit Fenix 3 und Ambit 3 untertauche, dann spiegelt die A3 extrem und ist fast nicht abzulesen, die F3 (Normalglas) hingegen problemlos.
      Ich werde wohl bald eine F3 HR zu Testzwecken bekommen, da vergleiche ich das mal.

      Und ich würde mbtrail recht geben, die normale F3 tut es eigentlich auch. Außer du willst die Rosegold-Version, die gibt es nur in Saphir.

      Evtl. wird eine F4 im Herbst vorgestellt, auf dem Markt erwarte ich sie aber auch nicht vor 1Q 2017….
      Die F3 wird ja auch schon deutlich reduziert verkauft, z.B. https://www.bike24.de/1.php?content=8;product=118212;menu=1002,1039
      €380 für die normale Version ohne HF-Gurt, bei Amazon direkt sogar schon für €359 inkl. Versand (von Amazon direkt, inkl. Prime).

      Und ja, evtl. kommt ein halbes Jahr später die Ambit 4, oder wieder 3 Monate später die Fenix 4 oder die Polar V900…. Das Spiel kannst du immer so weiter führen.

      Außerdem: Die Fenix 3 ist jetzt ausgereift (Softwaretechnisch), die F4 wird das vermutlich erst 6 Monate nach Marktstart sein, das ist bei Garmin leider häufig so….

      Viel Erfolg bei der Suche nach der „richtigen“ Uhr!

      Ralph

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      • @mbtrail
        Danke für Deine Einschätzung

        @jamboree
        Danke für die Tipps mit den Sensoren weiter oben.

        Und wegen Warten habt ihr wohl recht, ist ja wie bei Smartphones, obwohl man da je nach Hersteller schon genau planen kann.
        Ist bei so Uhren wohl anders.

        Wird wohl höchstwahrscheinlich eine graue normale Fenix 3.
        Ich glaube die Fenix 2 kann man so nicht mehr empfehlen, oder?

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      • Ich denke das ist eine gute Wahl. Die Fenix 2 ist sicher nicht mehr zu empfehlen, da müsstest du sie schon sehr günstig bekommen. Neu kostet das „Performer Bundle“ gerade mal €50 weniger als das Bundle mit der F3…. Sicher keine Option. Vielleicht gebraucht für €150…
        Und die Kartenoption wird glaube ich überschätzt, ist doch schon sehr klein und pixelig.

        Grüße
        Jamboree

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    • Wäre mein Fall nicht. Ich will wenn schon eine neue ungebrauchte Uhr. Geht es dir um den Preis?

      Ja die Uhr ist teuer und ich habe einfach an meinen runden Geburtstag um Spenden gebeten und habe mir dann die Uhr gekauft.

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    • Im Prinzip spricht da nicht viel dagegen, wobei ich nicht weiß, ob Garmin die Garantie des Vorbesitzers einfach so „übernimmt“, aber ich glaube schon.
      Der Garmin-Support ist da sehr kundenfreundlich.
      Ob sich das für dich lohnt weiß ich nicht. Gebrauchte F3 liegen bei Ebay meist um die €300 (Performer Bundle mit HRM). Ob sich das lohnt (Amazon: €359 / €399 (Bundle)).
      Evtl. lohnt es sich bei der Saphir-Variante, da diese meist nur unwesentlich teurer auf Ebay verkauft wird.

      Hat dein Runtastic Gurt ANT+ (oder welcher ist es)?

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  6. Ja, ich glaube ich schaue auf Amazon.
    Kann mich jetzt nur doch nicht zwischen Silber und grau entscheiden.
    Und ja, der Preis schreckt mich, ich warte noch ab,

    Weiß nicht genau, finde den Gurt momentan nicht, er ist aber schon älter, also glaube ich dass es ein ANT+ ist.

    Leider geht Komoot ja immer noch nicht.
    Und ich suche eine App oder so die die Garmindaten an Fitbit schickt.
    Ein solches Band habe ich nämlich momentan.

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  7. Super Testberich
    Ich habe mir eine Fenix 3 HR gegönnt (bin von einer Ambit 2 Saphire) umgestiegen,und muss leider festellen das das Display bei schlechtem Licht schon sehr dunkel ist.
    Auch das Tragen der Fenix 3 HR ( mit optischen Herzfrequenz ) ist kein Problem,das Uhrenarmband ist extrem weich.
    Die Einstellmöglichkeiten einer Fenix 3 HR ist schon prutal (Apps,IQ,Datenfelder ) also da ist für jeden was dabei,habe auch keine Stabilitätsproplem mit der Firmware und ich installiere immer die aktuellste .(Beta 3.00).
    Die GPS Genauigkeit ist im genauen Modus gleich wie die Ambit 2 habe ich bei einem Lauf und einer Radtour gestestet.
    Bin sehr zufrieden mit der Uhr .

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    • Hallo!
      Ja, das mit der Displayhelligkeit kann ich bestätigen, die HR ist sogar noch mal etwas dunkler als die normale…
      Der Test der HR ist in Vorbereitung und sollte bald auf der Seite erscheinen.

      Viele Grüße
      Ralph

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  8. Guten Morgen.

    Habe eine Fenix 3 mit 7.00
    Leider kann ich keine Watchfaces noch sonstwas installieren.
    Ich komme z.B. beim Downloaden eines Watchface bis zur Auswahl der Fenix und dann kommt folgende Fehlermeldung.
    „Für diese App ist ein Update des fenix 3-Geräts erforderlich. Verwenden Sie Garmin Express, um das fenix 3-Gerät zu aktualisieren.“

    In Garmin Express kann ich dann aber die Fenix nicht aktualisieren weil nichts neueres angeboten wird.

    Als ich die Uhr ausgepackt habe, hat er gleich die 7.00 vorgeschlagen, also nehme ich an es handelt sich um keine Beta?

    Kommt man irgendwie auf die ältere Firmware Version zurück?

    Vielen Dank

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    • Hallo Alex!
      Das von dir beobachtete Problem ist bei der Beta 7.0 (und der 3.0 für die F3HR) bekannt.
      https://forum.garmin.de/showthread.php?67678-Connect-IQ-Shop-und-Fenix3

      Die neue Firmware 7.0 kam erst heute (5.5.) raus!

      Ich würde Garmin noch über das Wochenende Zeit für einen Fix geben. Ich denke das kommt.

      Zurück kommst du, wenn du auf die Seite mit den Betaversionen gehst, da ist dann in der Zip Datei der Beta auch immer die letzte (6.9) Firmware. Allerdings gehen bei einem Downgrade alle Einstellungen verloren!
      Daher empfehle ich warten, so wichtig wären mir die Watchfaces nicht.
      Grüße
      Ralph

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      • Und vielen Dank für das wieder mal prompte Feedback.
        Doof mit dem Feiertag, da könntest Du recht haben und for Montag passiert nichts.
        Ich finde es halt komisch, dass mich die Garmin Express App auf dem Rechner die 7.0 installieren lässt wenn es sich nur um eine Beta handelt.
        Wenn es schon die finale 7.0 ist und da der Bug immer noch drin ist, ist es ärgerlich.
        Naja, muss wohl Tee trinken und abwarten.
        Ich hoffe das wird nicht zur Gewohnheit, das Garmin verbugte Software rausgibt.

        Grüße und schönes langes Wochenende an alle die den Brückentag genommen haben.

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      • Die 7.0 ist seit heute offiziell. Ich vermute den Bug aber in Garmin Connect bzw. Serverseitig. Aber leider ist -vor allem bei neuen Produkten – Garmin dafür bekannt buggy Software zu veröffentlichen. Die aktuelle 7.0 ist aber inzwischen sehr ausgereift. Die Gegenseite (GC oder die Garmin Server) ist aber dafür noch nicht eingerichtet. Viele Grüße Ralph

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  9. Hi Ralph.
    Nochmal vielen Dank für die Beratung bisher. Die Uhr hab ich jetzt ca. 2 Wochen, klappt alles gut bisher bis auf den kleinen Bug
    Als Zubehör habe ich bisher den Geschwindigkeit- und Trittfrequenzmesser von Garmin.
    Den alten Runtastic Gurt habe ich bisher nicht mehr gefunden.
    Überlege dann gleich den Toi-Gurt zu kaufen. Dann hat man gleich alles damit erschlagen.

    Aktuell bin ich noch am Überlegen, ob ich eine Displayschutzfolie brauche.
    Nachdem ich seit über 10 Jahren keine Uhr mehr getragen habe, muss ich schon arg aufpassen nirgends mit der Uhr dagegen zu stoßen.
    Es gab schon ein paar kleine Unfälle (aber konnte man bisher immer abreiben).
    Hat jemand von euch so eine Folie?
    Gibt auch entspiegelte oder so Panzerfolien.
    Ob es was bringt weiß ich halt nicht.

    Gibt es weitere Gadgets rund um die Fenix die ihr empfehlen könnt?

    Grüße

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    • Hallo Alex!
      Welche Version hast du denn?
      Wenn es die HR ist, dann brauchst du keine Displayschutzfolie. Bei der normalen (ohne Saphir) kann die nichts schaden.
      Ich habe so eine drauf (ganz normale Schutzfolie, kein Panzerglas oder so). Ein paar Euro für 6 Stück bei Ebay.
      Am ehesten verkratzt sowieso die Lünette und da hilft auch keine Folie. Bei den dunklen Versionen sieht man hier die Kratzer natürlich besonders gut.

      Meintest du mit „Toi“ Gurt den Tri- Gurt oder welchen?

      An Gadgets gibt es für die Uhr nicht viel. Ich habe für meine noch ein paar Ersatzarmbänder in verschiedenen Farben, dann gäbe es noch eine Schnellwechselhalterung fürs Fahrrad (wobei ich da diese Gummidinger für den Lenker bevorzuge). Der „Reiseadapter“ (siehe hier) ist auch nicht schlecht, der passt aber nur zur normalen, nicht zur HR!

      Viel Spaß mit der Uhr!
      Grüße
      Ralph

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  10. Hallo,

    vielen Dank für den tollen Bericht! Echt klasse so was, ich mag es auch, wenn sich Menschen so viel Mühe machen und das mit Herzblut machen. 🙂

    Da ich auch Interesse an einer Fenix habe und mein Forerunner 405 immer noch seit 6 Jahren einwandfrei funktioniert, habe ich bereits sehr gute Erfahrungen mit Garmin-Uhren gesammelt.

    Allerdings gab es beim 405er einige Dinge, die mich sehr störten:

    – Manche Trainingsarten ließen sich auf der 405 nur starten, wenn man vorher erst KM- oder Zeitdistanz eingetragen hat. Einfaches Starten und loslaufen zB. im Herzfrequenzwarnmodus war dort nicht möglich.

    Hat sich das bei der Fenix 3 nun gebessert? (Auch wenn sie ja keine reine Läuferuhr ist)

    – Sehr wichtig für mich: Wenn ich wandere, dann möchte ich bei einer Pause keine Aufzeichnung haben. Ist es ohne Probleme möglich, im „Wandermodus“ die Aufzeichnung zu pausieren und nach einer gewissen Zeit (Stunden) wieder an dem Punkt fortzusetzen, ohne dann immer gleich zwei Aufzeichnungen zu haben? Ich habe da leider nur recht uneindeutige und unterschiedliche Informationen zur Fenix 3 gefunden.

    – Ist das Uhrband mittlerweile länger, so dass man es im Winter auch mal über Thermoshirt und -Jacke anziehen Kann? Das war beim 405 zu kurz (Das habe ich damals auch in meiner Amazon-Rezension zu der Uhr kritisiert)

    – Hat die Uhr eine Akku-Warnung, also optisch und akustisch?

    Vielen Dank für eine Antwort

    Viele Grüße

    Rob

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    • Hallo Rob!
      Zuerst mal ganz herzlichen Dank für das Lob, sowas freut und motiviert mich ungemein!

      Zu deinen Fragen:
      Man muss bei der F3 / F3HR keine km oder Zeit eingeben. Allerdings muss man immer eine Aktivität starten, wenn die F3 etwas aufzeichnen soll. Sprich kurz auf Start und „Laufen“ o.A. anwählen. Man kann natürlich auch einfach loslaufen und sich nur die HF-Werte auf dem Widget (F3 HR) oder einer iQ-App für Herzfrequenz (F3) ansehen, aber Strecke und Zeit werden dann natürlich nicht aufgezeichnet (außer als km und Schritte im Aktivitätswidget, das geht ja ohne GPS). Genaue Werte nur mit dem starten einer der Aktivitätsapps. Aber eingeben muss man da vorher nichts.

      Zur zweiten Frage, ja, die Uhr hat extra die Option eine Aktivität „später fortzusetzen“. Einfach stoppen, dann bekommt man die Wahl zwischen „Speichern“, „Verwerfen“ und „Später fortsetzen“ (neben weiteren Optionen). Stoppt man aber einfach, dann kommt nach einiger Zeit die Uhrenanzeige und die Aktivität ist (glaube ich) gespeichert.
      Geht man auf „Später fortsetzen“, so ist die Uhr im normalen Uhrenmodus. Geht man aber wieder auf „Start-Stop“ macht die Uhr an der angefangenen Aufzeichnung weiter, wie von dir gewünscht.

      Das Uhrenarmband ist immer noch zu kurz um es über mehr als einem dünnen Shirt zu tragen. Natürlich kann man sich da aus einem (günstigen) zweiten Armband (z.B. Ebay) eine Verlängerung basteln. Wobei basteln etwas hoch gegriffen ist. Einfach die zweite „Schließenseite“ als Verlängerung nehmen, das gibt es auch im Taucheruhrenbereich (so ein Neoprenanzug kann sehr dick sein!). Alternativ bietet Garmin auch einen Velcro-Strapp (Klettarmband) für die F3 an, das hat so eine (elastische!) Verlängerung mit dabei und ist gerade für den Wintereinsatz. Das macht aber nur bei der normalen F3 Sinn, bei der HR verdeckt der Strap den Sensor. Kostet ca. €25. Daurch wird die Uhr auch noch mal höher am Arm. Ich würde hier die „Bastellösung“ bevorzugen. Oder aber du nimmst einen „klassischen“ Nato/ Zulu-Strap aus dem Uhrenzubehör. Tipp:
      Miros
      Ein 26mm Strap passt, ist aber ein eher exotisches Maß, diese Straps gibt es auch in extralang. Dazu sind sie deutlich günstiger.

      Die Akku-Warnung… Da bin ich mir nicht 100% sicher. Optische Warnung: Ja, ich glaube ab 8%, akustische Warnung gibt es glaube ich auch, ob die Uhr auch vibriert weiß ich nicht, aber ich denke schon. Das wird wohl von der Fenix wie eine normale „Notifikation“ oder Warnung gehandhabt.

      Viele Grüße
      Ralph

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  11. Hi Ralph,
    hab mittlerweile auch das Ersatzladegerät aus Hongkong bestellt.
    Und dabei auf eBay weitere Sachen entdeckt.
    Habe mir jetzt auf eBay ein dunkles Stahl-Uhrenarmband bestellt. Einfach mal zum ausprobieren.
    Werde dann vermutlich noch ein nato band anschaffen.

    Mit Toi meinte ich Tri, ja.
    Die 20€ mehr im Vergleich zu nem HRM sind dann auch egal.
    Grüße

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  12. Hallo Ralph,

    vielen Dank für Deine Antwort.

    Ich hoffe, dass Du nicht genervt bist, wenn ich Dir noch die eine oder andere Frage Stelle? 🙂
    Denn ich habe noch einige Verständnisprobleme zu dieser Uhr:

    Schafft diese Uhr überhaupt eine 7-stündige Wanderung bei genauem GPS aufzuzeichnen? (Ich meine die Dateibegrenzung, nicht den Akku)

    Ich bin im Internet nämlich über so viel Ungereimtheiten gestoßen, dass ich da nun völlig durcheinander bin.

    Ich habe dort immer wieder folgende Probleme und Behauptungen aufgeschnappt:

    – Maximale Aufzeichnung sind bei der Fenix angeblich 10.000 Trackpoints. Bedeutet das bei 1-Sekündiger GPS-Aufzeichnung dann wirklich nur knapp 2 ¾
    Stunden Aufzeichnung? Das wurde nämlich immer wieder mal behauptet. Wenn das der Fall wäre, ist die Uhr doch nichts für mich zum Wandern, viel zu wenig.

    – Und angeblich soll diese Trackback-Funktion sogar nur 20 Minuten lang funktionieren, weil mit ihr angeblich nur 1000 „Wegpunkte“ aufgezeichnet werden, danach würde das Display schwarz werden. Stimmt das wirklich??? Das behauptet nämlich aktuell felsenfest ein 1-Stern-Rezensent dieser Uhr auf Amazon, wie auch immer er das meint. Er sagt, nach 20 Minuten ist Schluss mit Trackback (?). Angeblich habe das sogar der Garmin-Support bestätigt und will das will Garmin angeblich auch nicht mehr abstellen. Stimmt das Alles?

    Also, wie sieht das aus mit der Uhr, wenn ich wandern möchte und wie sieht das mit dem Trackback-Problem aus? Weiß das vielleicht jemand?

    Vielen Dank 🙂

    Viele Grüße

    Rob

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    • Hallo Rob!
      Ich bin eigentlich nie genervt. Zumindest nicht von Fragen…

      Ok, die Uhr hat -laut Garmin- nur eine Kapazität von 10000 Punkten. Das darfst du aber nicht so eng nehmen. Keine Ahnung was Garmin damit sagen will.
      Die Uhr kann natürlich auch eine 7h Wanderung bei sekündlicher Messung aufzeichnen.

      Das Thema hatten wir schon mal im Forum: https://forum.garmin.de/showthread.php?50041-Datenaufzeichnung-intelligent-jede-Sekunde
      kurz: User hatten auch schon 9h Aufzeichnungen mit 1s, viele 4 und 5h mit 1s. Da fehlt nix!

      Ich würde zwar trotzdem fürs Wandern „Intelligent“ wählen, statt jede Sekunde, da die Files dann kleiner werden, aber funktionieren tut es in jedem Fall.

      Das mit dem „eingeschränkten Trackback“ habe ich noch nie gehört und glaube es auch nicht. Ich habe vorher darum mal Trackback ausprobiert (hatte ich vorher ehrlicherweise noch nie benutzt). Das ganze habe ich nach 53min angestartet. Natürlich hat Trackback komplett durchnavigiert bis zum Startpunkt. (Kompassseit, Kartenseite + Höhenprofil).
      Allerdings war das teilweise mit dem Auto, daher vielleicht nicht 100% repräsentativ. Bei meinem nächsten Lauf versuche ich es noch mal. Es würde aber überhaupt keinen Sinn ergeben, wenn es nicht tut, da die Daten ja auf der Uhr vorliegen (und nachher in der Aufzeichnung enthalten sind).

      Auch im Garmin- Forum kann ich keinen Hinweis auf einen solchen Fehler finden.
      Eine Möglichkeit: Im Text zu einem Update (auf Beta 6.82) stand: „Fixed a critical issue where the watch would reboot when trying to Track Back a really long activity. “ Das wäre denkbar, ist dann aber in der aktuellen FW gefixt (falls es dann jemals auftrat).

      Also: Kein Kopf wegen der vermeintlichen Probleme der F3. Aktuell sehe ich da nicht viele Problempunkte:

      – Pace im Wald teilweise ungenau (aber bei allen GPS-Uhren!)
      – unklar wann Lactate-Threshold gemessen wird
      – Aktivtätsminuten werden manchmal seltsam gerechnet
      – Leistungsmessung beim Laufen (Stryd) noch nicht unterstützt
      – Upload von Routen über Garmin Connect Mobile noch nicht möglich
      – Pulswerte bei F3 HR teilweise ungenau

      mehr fällt mir gerade nicht ein. Aber für mich keine Gründe für einen „Nichtkauf“!

      Ach ja, ich habe gerade mal die Amazon-Rezensionen nach besagter durchsucht und bin auch fündig geworden.
      Die genannten Probleme erscheinen mir völlig unverständlich und ehrlich gesagt vermute ich eher eine Fehlbenutzung oder aber die Uhr hatte tatsächlich einen Hardwareschaden. Außerdem bezogen sich die Probleme (und auch der verlinkte Forumsthread) auf Firmware 4.3 und sind aus dem Juli 2015. Aktuell sind wir bei 7.0…..
      Ich habe keines der beschriebenen Probleme nachvollziehen können. Naja, es gab mal eine FW die mit der Navigation von Routen ihre Probleme gehabt hat, abe rdas ist schon sehr lange her!

      Viele Grüße
      Ralph

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  13. Also ich bin schon 8 1/2 Stunden mit der Fenix gelaufen und ich habe nur sekündliche Aufzeichnung eingestellt und auf der Uhr waren auch noch anderen Aktivitäten drauf. Geht problemlos. Sollten so 12-15 Stunden ohne Probleme machbar sein.

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  14. Hallo,
    ich habe seit kurzem auch eine Fenix 3 mit der Software 7.2. Nun kann ich die an sich klasse Uhr ja komplett ausschalten, was ich auch tat. Ich war ja der Meinung, ich könne so den Stromverbrauch minimieren. Meine Fenix 3 verbraucht allerdings in 12 Stunden 6 Prozent Akkuleistung und das wohlgemerkt, wenn sie komplett ausgeschaltet ist. Ich würde mich freuen, wenn mir jemand sagen kann, ob das bei der Fenix 3 generell so ist und warum die Uhr dann ausgeschaltet relativ viel Strom verbraucht. Oder ist die Uhr defekt? Gibt es diesbezüglich Erfahrungen mit der Fenix 3? Hochgerechnet kommt meine Fenix 3 ja so nicht auf die von Garmin angegebenen 6 Wochen Laufzeit.

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    • Hallo Bernd!
      Ok, das mit den 6 Wochen halte ich für Fiktion. Meine Fenix 3 liegt (seit ich die F3HR trage) auf meinem Schreibtisch, BT ist aus, WLAN ebenso. Ganz selten schalte ich mal durch die Widgets, d.h. noch minimal Beleuchtung. So hält der Akku ca. 3,5 – max. 4 Wochen bis zum Abschalten.
      Aktuell: -31% seit letztem Mittwoch (sprich: in 8 Tagen).
      Ich teste das mit der Entladung im ausgeschalteten Zustand und gebe dir morgen Bescheid.
      Aber ich finde auch 4 Wochen ganz ok, zwar nicht so viel wie die Ambit 3 Peak, aber das ist dem Farbdisplay geschuldet. Aber wenn man es mit der Apple Watch vergleicht (1-2 Tage)…
      Viele Grüße
      Ralph

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      • Hallo Ralph,
        ich danke Dir schon einmal und bin gespannt, was Deine Fenix 3 ausgeschaltet verbraucht. Letzte Nacht hat meine übrigens nur 2 Prozent Akku verbraucht. Aufgefallen ist mir auch noch, dass die Back/Lap-Taste meiner Fenix einen etwas anderen Druckpunkt hat, als die anderen Tasten; ich muss kräftiger drücken. Ist das bei Deiner auch so? Danke auch für Deine ausführliche ‚Berichterstattung‘ rund um GPS-Uhren und Deine gesamte Website, die ich jetzt so nach und nach ‚erforsche‘.

        Bernd

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      • Hallo Bernd!
        Also ich hatte meine F3 jetzt für 24h ausgeschaltet. Die Uhr hat laut Battery Gauge in dieser Zeit 1,5% Akku verloren, das kann aber auch ein Meßfehler sein. So genau ist die Prozentanzeige von Batterygauge nicht.
        Im ausgeschalteten Zustand sollte ja eigentlich (fast) keine Energie verloren gehen… Seltsam!

        Was die Tasten angeht, so haben alle Tasten meiner F3HR einen ähnlichen Druckpunkt, auch die meiner F3 sind ziemlich gleich.
        Heute ist ein neuer Bericht von der Garmin Epix dazugekommen, den du erforschen kannst!

        Viele herzliche Grüße
        Ralph

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  15. Hallo Ralph,
    ich danke Dir für deine Infos und die Tests. Letzte Nacht hatte meine fenix 3 ausgeschaltet übrigens gar keinen Strom verbraucht; zumindest laut Anzeige. Vielleicht ist die Akkuanzeige der fenix 3 einfach etwas ungenau. Beobachten werde ich das noch weiterhin, doch wenn es in dem Rahmen bleibt, ist es für mich ok. Wahrscheinlicher jedoch ist, dass ich die Uhr zukünftig eher selten ausschalten werde, weil es einfach eine klasse Uhr mit enorm vielen Funktionen ist.

    Viele Grüße
    Bernd

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    • Ich sehe eigentlich keinen Grund dafür die Fenix 3 auszuschalten, außer vielleicht bei einer Mehrtagestour ohne Auflademöglichkeit. Die Möglichen 3-4 Wochen sollten eigentlich fast immer reichen. Ich denke auch nicht, dass der Akku so geschont wird. Ich habe meine eigentlich immer an (und nachts auch am Arm).
      Viele Grüße
      Ralph

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  16. Hallo
    ich habe Deinen Bericht über die Fenix 3 gelesen. Sensationell was und wie Du das alles Beschreibst bis ins kleinste Detail. Das macht mir als nicht so versierter Kenner die Entscheidung nicht einfacher. Zur Zeit laufe ich mit dem Forerunner 910 TX für mich absolut ausreichend. Nun plane ich einen grösseren Lauf über 400 km und ich bin dabei auf die GPS Tracks des Veranstalters angewiesen. D.h. ich muss diese auf die Uhr laden. Was meinst Du hat sich das etwas verbessert zu Deiner letzten Aussage? Oder anders gefragt welche Uhr würdest Du mir vorschlagen. (GPS Tracks zum Aufspielen sind zwingend).

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    • Hallo Florian!
      Seit dem Artikel ist die Fenix 3 zumindest sehr zuverlässig geworden…
      Ich nehme an, der Anbieter teilt die 400km in Tagesetappen ein, sonst ist das glaube ich kaum als ein Track darstellbar.
      Wenn du die GPX-Tracks im Vorfeld in Ruhe auf die Uhr laden kannst, dann sehe ich da keine Bedenken. Das sollte die F3 ebenso packen wie die Suunto Ambit-Modelle. Bei der Suunto Spartan Ultra kenne ich den aktuellen Softwarestand leider nicht.
      Die bald kommenden Fenix 5 (vor allem die 5X) sollten das auch packen.

      Generell würde ich für so etwas aber ein kleines Hand-GPS wählen, da hast du eine Karte, bessere Übersicht und tendenziell mehr Genauigkeit. Durch die tauschbaren (AA-) Batterien bekommst du auch kein Energieproblem.
      Ich würde hier z.B. die Etrex-Serie von Garmin empfehlen. Ich habe selbst das Etrex 30 (Nachfolger davon sind das 30X und das 35), das wäre hierfür sehr gut nutzbar. Die 64er Serie (habe ich auch) ist da wesentlich größer und schwerer. Das kleine Etrex 30 passt auch in eine kleine Brust- oder Seitentasche am Laufrucksack. Auf die Uhr kann man die Tracks aber natürlich ebenso (zusätzlich!) spielen.
      Für den „schnellen Überblick“ sollte das reichen.

      Viele Grüße
      Ralph

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  17. Vielen Dank für die Informationen! Ich hätte nicht gedacht, einen derart ausführlichen Bericht über die Fenix 3 zu finden. Im Bericht wird geschrieben, dass der Import zu Runtastic per Plugin problemlos sei. Welches Plugin ist hier gemeint? Ist das von Garmin? Ich habe im Web nichts dazu gefunden…

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