Review der Fenix HP30R

Die Fenix HP30R war die größte – wenn auch nicht stärkste- Lampe im Test.

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Mit der HP12 stellt Fenix ja meine bisherige Lieblingslampe her. Schafft die HP30R es sie von diesem Platz zu vertreiben?

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Generell fällt die HP30R ja erst mal durch ihre Größe und die zweiteilige Bauform auf. Der Akku wird nicht am Kopf getragen sondern findet im Rucksack oder dem Laufgürtel seinen Platz.Es gibt zwar durchaus auch Lampen die  2×18650 an den Hinterkopf verlagern (z.B. Lupine bei der Piko RX4), aber das ist meist keine ideale Lösung.

Die HP30R besitzt ein externes Akkugehäuse das 2×18650 (mitgeliefert: 2×2600 mAh Akkus) fasst. Daneben aber auch noch einen Micro-USB-Anschluss um die Akkus aufzuladen und einen USB-Ausgang um den Pack als Powerbank benutzen zu können.

Die Lampe kostet €134,90 beim deutschen Fenix-Vertrieb „flashlightshop.de„.
Alternativ kann man dort die Lampe auch mit 2x3500mAh beziehen (+ €24,99)

Der Lampenkopf selbst besteht -ähnlich wie bei der kleineren HP25R aus Aluminiumguss, die Halterung selbst ist aus stabilem Kunststoff. Das Stirnband besitzt ein Überkopfband, eine Notwendigkeit bei schwereren Stirnlampen.

A propos Gewicht, die Lampe wiegt insgesamt zwar hohe 389g, das ist aber inkl. Akkus und der Edelstahlhülse. Letztere kann man sich schenken, wenn man den Akku in die Seitentasche der Laufweste oder in den Laufgürtel gibt.
Ohne den Clip bleibt die Waage bei 346,3g stehen.
Das klingt immer noch viel, aber man muss in Betracht ziehen, dass der Lampenkopf selbst mit etwa 148g Gewicht am Stirnband zieht. Das ist deutlich weniger als die Petzl Nao oder die Myo – allerdings ist bei denen der Akku dann dabei. Aber „am Kopf“ fühlt sich die Lampe nicht so schwer an.

Die Größe des Lampenkopfes beträgt 80x50x35mm, der Akkupack ist 116x55x30mm groß.

Trotz der Powerbankfunktion ist die Lampe HP30R IP66 geschützt, das bedeutet staubdicht und geschützt gegen starkes Strahlwasser.

LED

Sie verwendet eine Cree XM-L2 und zwei XP-G2 R5 LED’s. Das mittlere Spotlicht liefert max. 1000lm,  die beiden seitlichen Flutlicht-LED auch noch mal 750lm.
Zusammen erhält man „echte“ 1750lm.

Beide LEDtypen sind unabhängig voneinander regelbar, das ist Segen und Fluch…
Einerseits kenne ich kaum eine Lampe deren Leuchtbild so individuell einrichtbar ist (evtl. die LedLenser Xeo 19R), andererseits erleichtert das die Bedienung nicht wirklich…

Will man die Lampe ausschalten, so muss man beide Einheiten getrennt ausschalten.

Ausleuchtung

Hier liefert die HP30R ein sehr gutes Ergebnis.

Das sind noch lange nicht alle Kombinationsmöglichkeiten. Ich mag z.B. beim Laufen die Stellung 400lm Wide + 130lm Spot sehr gerne.

Die Spot-LED macht ihrem Namen alle Ehre, zum Laufen bevorzuge ich allerdings den „Wide“ Modus, evtl. kombiniert mit etwas Spot. Wird die Aktivität aber schneller (MTB, Skifahren,…) oder stehen Suchaktionen an, so kann der Spot seine volle Leistung entfalten.

Das breite Leuchtbild ist extrem homogen und schwankt auf dem Boden auch nicht herum. Will man etwas mehr Reichweite haben, schaltet man etwas Spot zu.
Die Lampe hat tatsächlich eine der besten Ausleuchtungen für Trailrunner die ich kenne PUNKT.

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In der Praxis…

Vom Tragekomfort her, kann man hier wenig kritisieren. Die Lampe sitzt gut, wippt und drückt nicht. Dennoch würde ich aufgrund der Masse lieber eine Mütze oder ein Stirnband unterziehen. Das Kabel reicht bis in die Laufrucksack-Seitentasche oder den Laufgürtel. Beim Rucksack gestaltet sich dann aber das An- und Ausziehen schwieriger (evtl. vor dem Ausziehen den Lampenkopf ausstecken).
Lampenkopf und Akku sind durch einen (gedichteten) DC-Stecker verbunden.
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Was die Bedienung angeht, so wähle ich mir zuerst eine „Wide“-Stufe aus und schalte dann den Spot zu bis mir das Leuchtbild gefällt. Schön wäre es, wenn man diese Kombination gezielt ein- und ausschalten könnte. Leider ist das nicht möglich.

Laufzeit

Ich habe die Lampe einmal auf 400lm Wide getestet, eine Stufe die ich gerne auf dem Trail laufe. Hier hat die Lampe nach 4h30 min stark abgeregelt. Diese abgeregelte Stufe hält dann aber noch mal 6 Stunden – bringt aber nicht viel Leistung.

Laut Herstellerangaben soll die HP30R in 400lm 6h im Flutlichtmodus durchhalten. Evtl. hatte meine HP30R auch nur einen „schlechten Tag“. Nutzt man statt der mitgelieferten 2600mAh Akkus solche mit höherer Kapazität (z.B. Panasonic 3300mAh, oder den Fenix 3500mAh die im Store alternativ zu den 2600mAh Akkus zu erhalten sind), so sollten die 6h auch gut zu schaffen sein.

Im zweiten Test habe ich die Lampe in 2×130 lm genutzt (auch das eine sinnvolle Laufeinstellung.
Hier hat die Lampe nach 7h50 den Spot abgeschaltet, aber erst nach über 18h ganz abgeschaltet.

Hier die Daten von Fenix:
HP30R Spot 1000/ 400/ 130/ 30 lm – 4h/ 6,5h/ 21h/ 83h;

HP30R Flood 750/ 400/ 130/ 5 lm – 4h/ 6h/ 23h/ 400h

Für die kombinierten Modi gibt es keine offiziellen Angaben.

Fazit

Die Fenix HP30R ist ohne Zweifel eine recht große und auch schwere Lampe, die sich am Kopf aber auch beim Laufen gut tragen lässt. Die Bedienung ist etwas umständlich. Die Ausleuchtung dagegen annähernd perfekt und es gibt mehr als genug Power für schwierige Situationen. Die Leuchtdauer ist gut und es werden austauschbare 18650 Standardakkus genutzt. Die Powerbankfunktion ist ein nettes Schmankerl. Für die gebotene Leistung ist die Lampe mit €135 sehr günstig.

Für Trailläufer die eine perfekte Trailausleuchtung benötigen, und dafür auch ein paar Gramm mehr mitnehmen.

 

 

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Die Lampe wurde mir freundlicherweise  vom deutschen Fenix- Vertrieb zur Verfügung gestellt, weitere Einflüsse auf den Test gab es nicht. Alle Aussagen hier spiegeln ausschließlich meine persönliche Meinung wieder. Nichts desto trotz muss der Artikel aus rechtlichen Gründen als Werbung gekennzeichnet werden.

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