Review der Fenix HL60R

Die zweite Fenix in dieser neuen Runde ist die HL60R. Auf den ersten Blick könnte man sie leicht mit der Nitecore HC60 verwechseln. Mir passiert es manchmal, dass ich da zur falschen Lampe greife…

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Fenix HL60R

Da sich beide Lampen nicht nur optisch stark ähneln, folgt weiter unten auch ein Vergleich der Beiden.

Aber zuerst mal zu den Fakten:

Fakten

  • Einteilige Stirnlampe mit einer neutralweißen Cree XM-L2 T6 LED
  • Leuchtstufen: max. 950 Lumen 48 Min/ 400 Lumen 3 Std./ 150 Lumen 10 Std./
    50 Lumen 29 Std./ 5 Lumen 100 std./ Rotlicht 1 Lumen 100 Std.
  • 162g inkl. Akku (mitgelieferter 2600mAh Akku vom 18650 Typ)
  • Micro-USB-Anschluss zum Aufladen im Gerät
  • seitlicher Druckknopf
  • €74,90 im Fenix Webstore (http://shop.fenix.de), gegen €9 Aufpreis auch mit dem stärkeren 3400mAh Akku – ich habe meine Lampe für diesen Test gratis von der Fenix GmbH Deutschand erhalten
  • IPX 8 (Schutz gegen untertauchen bis 2m)

Details

Die Lampe besitzt ein sehr gut verarbeitetes Aluminiumgehäuse. Der Taster ist seitlich angeordnet, daneben der geschützte Micro-USB- Ladeport. Der ist mit einem einfachen Gummistöpsel abgedeckt, aber trotzdem gibt Fenix hier ein IPX8- Rating aus.
Im Test Fenix HL60R bei Crossboxsports hat Norbert die Lampe auch unter Wasser in Betrieb gehabt, insofern hätte ich keine Angst die Lampe zumindest auch in starkem Regen zu benutzen.
Dort sind auch Bilder zu finden, wie die Lampe als Helmlampe für den Radhelm umfunktioniert werden kann.

Bedienung und Tragekomfort

Die Bedienung ist recht simpel, ein kurzer Druck auf den Taster aktiviert die Kapazitätsanzeige, diese zeigt durch Blinken der LED sehr grob (in 3 Stufen) den Ladezustand an. Ein langer Druck schaltet die Lampe an, dabei merkt sich die Lampe die zuletzt genutzte Stufe.
Die HL60R schaltet von Eco bis Turbo durch, danach kommt das Rotlicht, danach beginnt der Turnus wieder bei Eco. Man steht also nie im Dunkeln. Leider gibt es keine Möglichkeit direkt aufs Rotlicht zu schalten, das wäre vor allem Nachts manchmal von Vorteil.

Wie trägt sich die Lampe? Die Lampe ist etwas frontlastig, beim Joggen wippt sie minimal, was man durch die Halterung auch spüren kann. Mit einem Buff oder Stirnband merkt man aber nichts mehr. Zum Trailrunning zu gebrauchen, aber nicht ganz ideal, für nicht so dynamische Sportarten (Wandern, Klettern, Biken) sehr gut geeignet.

Ausleuchtung und Reichweite

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Es fällt die recht -angenehm- warme Lichtfarbe auf. Die Ausleuchtung ist zumindest bei 400 und 950lm sehr weite Ausleuchtung mit noch angenehmem Mittelspot.
Auch die 150lm Stufe ist noch gut zum Laufen zu gebrauchen.

Laufzeit

Ich habe die Lampe mit dem mitglieferten 2600mAh Akku getestet und in der 400lm-Stufe. Hier gibt Fenix eine Laufzeit von 3h an. Im Praxistest hat die HL60R nach 2h30 heruntergeregelt. Nach ziemlich genau 3h regelt sie nochmals herunter (auf ca. 50lm), das hält sie aber bis zum Testende bei 6h. Ab 5h30 kommt aber die Warnung in Form eines Blinkens der beiden roten LED. Insofern bin ich mit der Laufzeit durchaus zufrieden, wobei man mit dem 3400mAh Akku da noch einiges rausholen kann.
Den mitgelieferten Akku habe ich mit 2421mAh gemessen. Mit einem (echten) 3400mAh sollten also locker 4h + drin sein.
Zur Not können auch 2x CR123A genutzt werden.

 

Vergleich mit der Nitecore HC60

Die HL60R ist etwas „frontlastiger“ als die HC60. Beide Lampen sind per Micro-USB- aufladbar, wobei der Anschluss der HC60 hinter einer verschraubten Kappe sitzt – und trotzdem nur IPX7 ist.
Der Taster an der HL60R ist auf der rechten Seite besser aufgehoben als der an der Front der HC60.
Weitere Unterschiede: Die HC60 besitzt keine Rotlichtfunktion, gibt dafür die Akkukapazität genauer per „Blitzfolge“ wieder.
Vom Tragekomfort sind beide Lampen sehr ähnlich. Die Laufzeit war bei der Fenix deutlich länger als bei der Nitecore – und das trotz des schwächeren Akkus.

Hier sieht man die wärmere LED der Fenix sehr gut. Von der Ausleuchtung ist die Nitecore etwas besser, die Fenix bietet etwas mehr Spot.
Alles in allem bleibt es eine Geschmacksfrage, die beiden Lampen geben sich nicht viel, auch preislich. Die Nitecore ist gerade mal €5 günstiger.
Also Rotlicht, warme LED und längere Laufzeit sowie IPX8 gegen bessere Ladezustandanzeige, breitere Ausleuchtung und Blinkmodi…

Fazit

Die Fenix HL60R ist eine sehr gut verarbeite Lampe mit gutem Batteriemanagement und warmer Lichtfarbe im einteiligen Gehäuse. Fürs Trailrunning nicht die erste Wahl, (hier bevorzuge ich die HP12 oder HP25R aus dem gleichen Haus), aber für Wanderung und Alltag die bessere Wahl. Bei mir liegt sie stets griffbereit im „Schüsselkorb“ um mit dem Hund zu gehen usw.

 

Zur Transparenz:

Die hier vorgestellte HL60R habe ich von der Fenix GmbH Deutschland  für diesen Test erhalten (die Nitecore HC60 leihweise vom Nitecore Exklusiv Distributor KTL GmbH). Ihr dürft hier aber trotzdem wie gewohnt einen objektiven und ehrlichen Test erwarten!

2 Gedanken zu “Review der Fenix HL60R

  1. Pingback: Stirnlampe - Fenix HL60R - Test - crossboxsports

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