Vergleich Stirnlampen 2016 – Teil 4 Leuchtstärke

Wie im vergangenen Test vom Januar habe ich wieder den selben Standpunkt sowie die selben Belichtungsdaten gewählt. Die Bilder sind also vergleichbar. Nur der Garten hat sich etwas verändert…

weiten.jpg
Hier die ungefähren Entfernungen

und nochmal bei Tageslicht (alt!)
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Zuerst einmal die beiden kompakten Winkellampen, die Armytek Wizard bzw. die Nitecore HC30

Armytek Wizard und Nitecore HC30

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Wie auch im Ausleuchtungsvergleich ist die Wizard in der Mitte recht stark, am Rand dafür recht dunkel. Außer bei 70lm merkt man aber keinen „harten“ Übergang. Die „warme“ LED merkt man dafür aber sehr deutlich.

Im Vergleich zur Wizard wirkt sie deutlich heller, was aber auch an der kälteren Lichtfarbe liegen kann. Die Lampe bietet eine weitere Ausleuchtung, aber auch einen – fast schon unangenehm hellen – Spot in der Mitte. Dadurch qualifiziert sie sich aber auch für schnelle Aktivitäten wie MTB oder Skiabfahrt.

Die Einstellungen mit 200/210 und 400/ 420lm reichen zum Trailrun völlig aus.

Hier ist es Geschmackssache. Ich mag das homegenere und wärmere Leuchtbild der Wizard, aber die HC30 wirkt deutlich stärker und hat auch eine etwas weitere Ausleuchtung mit deutlichem Spot- vermutlich eine Frage der gewünschten Anwendung.

 

Nun zu den beiden „einteiligen Blocklampen“, der Fenix HL60R und der Nitecore HC60…

Fenix HL60R und Nitecore HC60

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Grundsätzlich recht ähnlich, die Fenix HL60R bietet aber eine wärmere Lichtfarbe, die HC60 eine weitere und homogenere Ausleuchtung ohne blendenden Mittelspot.
Die HC60 macht auch einen etwas kräftigeren Eindruck. Im direkten Vergleich mag ich die Charakteristik der HC 60 lieber.

Silva Trail Speed Elite und Fenix HP25R

Ok, beide Lampen besitzen je einen Wide und einen Spot- Lampenkopf, sowie einen getrennten Akkupack, damit sind aber schon alle Gemeinsamkeiten aufgezählt.

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Ok, beide bieten eine sehr breite und homogene Ausleuchtung in „Wide“, allerdings ist das bei der Silva mit ca 150lm schon sehr schwach für technische Trails und auch bei der Fenix würde ich nur die stärkste „Wide“ Stufe (350lm) als praktikabel ansehen.

Allerdings kann die Fenix HP25R natürlich noch mehr, nämlich die Spot-LED einsetzen:

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KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA
Silva TSE – 660lm

Hier ist die Fenix deutlich heller und reicht weiter. Das geht aber auf Kosten einer homogenen Lichtverteilung. Trotzdem ist die Stellung 350lm – Spot der Fenix auch für den Lauf sehr gut nutzbar, oder -wie auch die Nitecore HC30- für schnellere Sportarten wie MTB oder Skifahren.

Hier fällt die Entscheidung schwer. Die Fenix ist universeller nutzbar, die Silva bietet hier eigentlich nur eine sinnvolle Stufe an – Maximal, dafür aber ein wie ich finde fast optimal homogenes Leuchtbild.
Beide könnten allerdings noch etwas mehr „Weitwinkel“ vertragen.

Es wäre schön, wenn man bei der HP25R beide LED auf 350lm gleichzeitig nutzen könnte, aber vermutlich ergibt sich dann ein Hitzeproblem.

Nextorch Mystar und Magicshine MJ886

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Ok, wieder ein etwas ungleiches Paar. Nun ja, beide besitzen fest verbaute Akkus am Hinterkopf und max 550lm. Die Nextorch besitzt eine per Fresnellinse fokusierbare LED, die Magicshine 3 nicht fokussierbare LED.

Vorteil der Mystar ist die individuelle Anpassbarkeit. In Wide bietet sie eine sehr homogene Leuchtverteilung, allerdings könnte die weiter in die Ränder gehen.
Die Magicshine hat hier eine weitere Ausleuchtung, allerdings mit starkem Spot.

Beide Lampen sind von der Ausleuchtung her bei 550 und 200/ 275lm gut fürs Traillaufen geeignet – und sogar die 80lm der MJ886 im Sparmodus geben noch ein recht ordentliches Licht (wobei das für mich nach mehr als 80lm aussieht, das kommt eher an die 130 – 150lm ran, wobei Magicshine hier 100%/ 50%/ 15% angibt, bei 100% = 550lm)).

 

Fenix HP12 und Lupine Piko RX4

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Ok, das Paar kommt zustande weil es a) meine beiden bisherigen Lieblingslampen sind, und b) nur noch die beiden übrig waren…

natürlich hat die HP12 in der Leuchtstärke keinerlei Chance gegen die Piko. Wenn es aber um die Ausleuchtung geht, so hat die HP12 aber auf einmal die LED vorn…
Sie leuchtet weiter aus und wesentlich homogener. Die Lupine liefert hier einen sehr starken – und leicht blendenden- Spot. Die HP12 hat zwar auch eine etwas hellere Mitte, diese läuft aber fast unmerklich nach außen aus.

Wenn es um die abolute Helligkeit geht, dann gewinnt die Lupine Piko RX4, aber mein Favorit im direkten Vergleich ist hier ist die Fenix HP12, zumal mir hier die 400lm-Stellung locker ausreicht und ich auch mit den 150lm noch klarkomme.

Direkter Vergleich

Fazit Leuchtweite

Von den hier vorgestellten Lampen gefallen die Leuchtcharakteristiken von Silva Trail Speed Elite, Fenix HP12, Nitecore HC60 und Fenix HP25R (Spot) am Meisten. Hier stimmen Ausleuchtung, Homogenität und Leuchtweite.

Fenix HP25R (in Wide), Armytek Wizard und Nextorch Mystar liefern immerhin ein eine sehr homogene Ausleuchtung des Nahbereiches.

Die restlichen Lampen sind relativ spotlastig, was sie für schnellere Sportarten prädestiniert. Wobei HP12, HP25R (Spot), HC60 und Silva das ebenfalls gut meistern.

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