Do’s und Dont’s auf dem Trail…

Nach dem Gespräch mit Christian im Trailgierig Podcast Nr. 19 (TGP019) hier mal eine Liste mit Do’s und Dont’s auf dem Trail (zumindest sehe ich das so).

  1. Be polite:

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    Zu eng für zwei…

    Bei der Begegnung mit Wandern auf einem Trail: Wenn ihr von hinten ankommt, dann macht euch bemerkbar, aber bitte nicht durch ein lautes „Platz da!“, das geht auch netter. Und auch nicht einfach ohne Ankündigung vorbeibrettern, das kommt auch nicht so gut an.

    Nett grüßen, sich fürs vorbeilassen bedanken.
    Wenn dir eine ganze Gruppe entgegenkommt, dann lasst diese eben  vorbei, oder zumindest immer ein paar durch und dann wieder weiter vorarbeiten.

  2. Toleranz
    Auch wenn ich Förster und Jäger nicht unbedingt immer verstehe, sie haben (zumindest die Jäger) eine Menge Geld bezahlt um ihre „Jagd“ zu pachten, Sie haben dadurch tatsächlich auch einige Rechte im Wald erworben.
    Ich glaube ich wäre auch nicht begeistert, wenn mir ein paar „durchs Unterholz hüpfende Wilde“ das Wild vertreiben oder irgendwo in meine Schußbahn rennen.
    Andererseits erwarte ich die Toleranz aber auch von der Gegenseite, wenn ich mal auf einem Rückeweg unterwegs bin oder Nachts auf einem landwirtschaftlichen Weg laufe.
  3. Stirnlampe
    Auch wenn die Lampe noch so teuer war. Nachts quer offroad durch den Wald muss nicht sein (das muss nicht mal tagsüber sein!).
    Und wenn euch auf der Straße / Weg jemand entgegen kommt, dann blendet doch nach möglichkeit ab oder schaut zumindest etwas zur Seite. Das gilt auch für entgegenkommende Autos…
  4. Hilfe
    Wenn jemand auf dem Trail Hilfe braucht, dann hat das absoluten Vorrang, auch vor dem Trainingsplan und der PB! Das sollte eigentlich auch für Rennen gelten, wenn jemand offensichtlich ein größeres Problem hat. Sprecht die Person zumindest mal kurz an.
  5. Strecken & Anfänger
    Wir alle haben mal klein angefangen und für jeden war sein erster 5K Lauf eine Herausforderung. So gesehen gibt es keine „popeligen“ Strecken.
    Und: Ich glaube noch nie hat jemand Usain Bolt kritisiert, weil er ja „nur“ popelige 100 und 200m läuft und nicht die Marathondistanz…
    Auch ein Trail – HM ist ein „echtes“ Rennen und nicht ein „nur die kurze Distanz“ rennen – für den Großteil der deutschen Bevölkerung wären 20km mit 1000hm außerhalb jeglicher Vorstellungskraft!
  6. Müll
    Müll gehört nicht auf den Trail. Was Müll ist, ist natürlich eine Ansichtssache. Dass ein Gelpäckchen wieder mit Heim bzw. zum nächsten Mülleimer sollte ist klar (auch wenn es klebrig ist, darum nutze ich Gel Drops). Was organischen Abfall angeht, so ist ein Apfelbutzen im Flachland nicht unbedingt ein Umweltproblem, allerdings dauert es im Hochgebirge unter Umständen sehr lange bis er verrottet ist.
    Sprich: Nichts wegwerfen, was dort nicht auch natürlich vorkommen könnte.
    Kaugummis verrotten auch nur sehr langsam.

    Filthy Habit by SillyPuttyEnemies

    Quelle: Wikipedia CC

    Extrem ist es bei Zigarettenkippen, eine einzige Kippe kann nicht nur bis zu 60l Trinkwasser verunreinigen (im Versuch reicht eine Kippe pro Liter um Fische zu töten), sondern sie verrottet auch praktisch nicht.
    Zigarettenfilter sind nämlich meist aus Zelluloseacetat, aus dem Zeug macht man z.B. auch Kunstseiden-Krawatten. Würdest du die in den Wald werfen, weil sie „ja verrottet“? Eben.
    Eine Zigarettenkippe verrottet erst nach ca. 10-15 Jahren (im Hochgebirge vermutlich erst deutlich später).

  7. Essen & Trinken
    Mindestens eine Stunde vor dem Lauf nichts mehr essen, vor allem vor intensiven Läufen und Rennen. So gesund ein Vollkornbrot oder Müsli auch sein mag, vor einem Rennen sollten es doch eher schnell verdauliche Kohlenhydrate sein (z.B. Toast mit Honig).
    Fangt bei einem langen Lauf bald an zu Essen und zu Trinken, auch wenn ihr seltsam angeschaut werdet, wenn ihr nach 5km schon ein Gel zu euch nehmt. So kann der Körper seine Reserven länger halten.
    Ähnliches beim Trinken, wenn ihr Durst bekommt, dann ist es eigentlich schon zu spät – der Körper hat da schon einige Prozent seiner Leistungsfähigkeit verloren.Kohlensäurehaltige Getränke sind auch nicht unbedingt zu empfehlen, auch wenn eine „ausgeschüttelte“ Cola nicht wirklich schmeckt. Ebenso mit Nebenwirkungen verbunden sind diverse Speisen, wie Leberwurst, Döner oder andere kräftige Speisen.Fallen euch weiter Do’s und Dont’s ein?

 

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