Test der Nitecore HC60

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Die Nitecore HC60 ist eine kompakte Stirnlampe die von Nitecore nicht direkt als Lauflampe sondern eher als allgemeine Outdoorlampe vermarktet.

Details

Die Lampe kommt mit einem geschütztem 18650 Akku mit 3400mAh, ich habe ihn sogar mit 3448mAh (Kapazitätsaufnahme beim Laden) gemessen.

Der Akku ist im Gehäuse per Micro-USB ladbar, hierzu muss der rechte Schraubdeckel entfernt werden. Zum Vorschein kommt ein Micro-USB- Anschluss. Dieser ist so sehr gut vor Wasser  geschützt, das ermöglicht der Lampe eine IPX7 Schutzklassifizierung (bedingt wasserdicht und für kurzzeitiges Untertauchen geeignet).
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Der Lampenkopf sitzt Weiterlesen

Vergleich Stirnlampen 2016 – Teil 4 Leuchtstärke

Wie im vergangenen Test vom Januar habe ich wieder den selben Standpunkt sowie die selben Belichtungsdaten gewählt. Die Bilder sind also vergleichbar. Nur der Garten hat sich etwas verändert…

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Hier die ungefähren Entfernungen

und nochmal bei Tageslicht (alt!)
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Zuerst einmal die beiden kompakten Winkellampen, die Armytek Wizard bzw. die Nitecore HC30

Armytek Wizard und Nitecore HC30

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Wie auch im Ausleuchtungsvergleich ist die Wizard in der Mitte recht stark, am Rand dafür recht dunkel. Außer bei 70lm merkt man aber keinen „harten“ Übergang. Die „warme“ LED merkt man dafür aber sehr deutlich.

Im Vergleich zur Wizard wirkt sie deutlich heller, was aber auch an der kälteren Lichtfarbe liegen kann. Die Lampe bietet eine weitere Ausleuchtung, aber auch einen – fast schon unangenehm hellen – Spot in der Mitte. Dadurch qualifiziert sie sich aber auch für schnelle Aktivitäten wie MTB oder Skiabfahrt.

Die Einstellungen mit 200/210 und 400/ 420lm reichen zum Trailrun völlig aus.

Hier ist es Geschmackssache. Ich mag das homegenere und wärmere Leuchtbild der Wizard, aber die HC30 wirkt deutlich stärker und hat auch eine etwas weitere Ausleuchtung mit deutlichem Spot- vermutlich eine Frage der gewünschten Anwendung.

 

Nun zu den beiden „einteiligen Blocklampen“, der Fenix HL60R und der Nitecore HC60… Weiterlesen

Vergleich Stirnlampen 2016 – Teil 3 Ausleuchtung

Gerade beim Traillaufen ist nicht nur die Leuchtstärke wichtig, mindestens ebenso wichtig empfinde ich eine weite und gleichmäßige Ausleuchtung. Darum hier zuerst der Ausleuctungsvergleich. Wie im letzten Test: Alle Bilder mit identischer Belichtung, Brennweite, Standort (6m vom Tor) und auch Weißabgleich („Tageslicht“).

Armytek Wizard

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Die Armytek Wizard hat zwar einen deutlichen Spot, aber bietet dennoch eine gute Ausleuchtung an. Der Übergang könnte etwas harmonischer sein.
Sehr deutlich sieht man die warmweiße Lichtfarbe. Die realen Lumen sind dadurch ca. 7% geringer als in den Bildern angegeben.

Nitecore HC30

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Die Nitecore HC30 wirkt generell heller als die Wizard, das mag auch an der kälteren Lichtfarbe liegen. Auch sie hat einen deutlichen Spot mit relativ hartem Übergang. Die Ausleuchtung ist aber breiter als bei der Wizard.

Nitecore HC60

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Die Nitecore HC60 liefert ein Weiterlesen

Vergleich Stirnlampen 2016 – Teil 2 Leuchtdauer

Für die Leuchtdauer habe ich wieder das selbe Setup wie letztes Jahr gewählt, alle Lampen waren auf dem Balkon am Geländer montiert. Die Temperatur lag bei ca. 10°C, die Lampen wurden also gut gekühlt – im Unterschied zum Laufen gab es ja keinen Fahrtwind.

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Die Lampen wurden für eine bessere Vergleichbarkeit alle mit Leuchtstärken zwischen 400 und 660lm genutzt. Das ist ein Bereich der sich aus eigener Erfahrung auch für technische Trails gut eignet. Der manchmal anzutreffende „Turbo-„Modus ist meist sowieso auf wenige Minuten begrenzt.

*Armytek Wizard 420lm (in warm eher 390lm) – Empfehlung des letzten Tests (Panasonic -3400mAh Akku)
*Fenix HP 12 – 400lm – Empfehlung des letzten Tests (Panasonic -3400mAh Akku)
Fenix HP25R – 2600mAh Akku (mitgeliefert)
Fenix HL60R – 400lm – 2600mAh Akku (mitgeliefert)
*Lupine Piko RX4 – 500lm – 3300mAh Akku (Smartcore)
Nextorch Mystar – 550lm – 3000mAh Akku (gemessen, fest eingebaut)
Nitecore HC30 – 400lm – (Panasonic -3400mAh Akku)
Nitecore HC60 – 420lm – 3400 mAh Akku (mitgeliefert)
Silva Trail Speed Elite – 660lm (die anderen Stufen sind deutlich schwächer) – 3300mAh Akku (mitgeliefert)
* Diese Lampen waren bereits im letzten Test dabei und sozusagen die Standards, an denen sich die neuen Lampen messen müssen. Alle 3 habe ich damals empfohlen.

Zum Test habe ich die Timelapse-Funktion der Garmin Virb Ultra 30 genutzt. 1 Stunde wird so in 12s wiedergegeben. Man sieht dabei sehr schön wann welche Lampe ab-bzw. herunterregelt.

Die Magicshine MJ886 kam leider etwas verspätet an, so dass sie hier nicht mehr direkt teilnehmen konnte. Beim Nachtest lieferte sie aber sehr gute 3h30 bei voller (550lm) Leuchtstärke. Bei allen anderen Tests (Leuchtweite, Ausleuchtung) ist sie mit dabei.

Bei diesem Test zeigt sich folgendes:

  • nach 3 h zeigt die Nitecore HC60 als erste durch blinken ihr baldiges Ende an, die Fenix HL60R regelt deutlich herunter
  • bei 3h30 regelt die Fenix HP12 etwas, die Nitecore HC30 sehr deutlich runter
  • bei 4h regeln Wizard und HP12 weiter runter
  • 4h30: Piko schaltet ab, lässt sich aber wieder einschalten (früher Schutzmodus), die HP25R schaltet von Spot auf Flutlicht um
  • bei 5h10 schaltet die Silva aus, kurz vorher die Piko (endgültig)
  • nach 5h30 sind noch 4 Lampen an und liefern auch noch genügend Licht um sicher nach Hause zu kommen: Fenix HP12, Fenix HP25R und, etwas schwächer, die Fenix HL60R und die Nextorch Mystar

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Vergleich Stirnlampen 2016 – Teil 1 Übersicht

So langsam beginnt wieder die dunkle Jahreszeit, spätestens mit der Zeitumstellung wird wieder die Zeit der Stirnlampen anbrechen Nach dem Test im letzten Jahr nun ein Update mit einigen neuen Lampen.

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Trend in diesem Jahr sind zweifellos über Micro-USB aufladbare Lampen.

Die 7 Kandidaten:

Fenix HP25R
Fenix HL60R
Magicshine MJ886
Nextorch Mystar
Nitecore HC30
Nitecore HC60
Silva Trail Speed Elite

Das Spektrum reicht dieses Mal von 550 bis 1000lm.

Hier eine Kurzvorstellung:

Fenix HP25R

zweiteilige Kopflampe mit einer kleinen Flutlicht-LED (bis 350lm) sowie einer großen Spot-LED (bis 1000lm) und einer Rotlichtfunktion. Der einzelne 18650 Akku am Hinterkopf ist direkt im Gehäuse per Micro-USB aufladbar.
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Fenix HL60R

einteilige Kopflampe mit einer 950lm LED sowie Rotlichtfunktion, Der einzelne 18650 Akku lässt sich im Gehäuse per Micro-USB aufladen.
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Magicshine MJ886

zweiteilige Kopflampe mit fest verbautem Akku (enthält 2×18650) am Hinterkopf und einem 3-LED Lampenkopf mit max 5550lm. Es gibt eine kabelgebundene Fernbedienung die auch den Ladezustand anzeigt. Die Aufladung erfolgt per externem Ladegerät.
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Nextorch Mystar

zweiteilige Kopflampe. Die LED liefert 550lm und mit einer Fokusierfunktion ausgestattet.
Der fest verbautem Li-Polymer-Akku am Hinterkopf lässt sich per Micro-USB aufladen und bietet auch eine rote Rückleuchte.
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Nitecore HC30

gewinkelte Stablampe am Stirnband. Die LED liefert bis zu 1000lm und wird von einem 18650 Akku betrieben.
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Nitecore HC60

einteilige Kopflampe mit 1000lm LED, der einzelne 18650 Akku lässt sich im Gehäuse per Micro-USB aufladen.
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Silva Trail Speed Elite

Mehrteilige Lampe mit kleinem 2x LED Kopf (bis 660lm), und einem Akkupack (fest montierte 2×18650) die per externem Ladegerät aufgeladen werden. Der Akkupack lässt sich hinten am Stirnband tragen, aber auch mit dem mitgelieferten Verlängerungskabel im Rucksack. Es wird auch eine Lenkerhalterung  für den Lampenkopf mitgeliefert.
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Fortsetzung (Leuchtdauer, Vergleich Ausleuchtung und Leuchtweite, Einzelvorstellungen, Fazit..) folgt!

Zur Transparenz:
Die hier vorgestellten Lampen -mit Ausnahme der selbst gekauften Silva- habe ich von den Herstellern bzw. Importeuren für diesen Test erhalten (teilweise leihweise).
Ihr dürft hier aber trotzdem wie gewohnt einen objektiven und ehrlichen Test erwarten!

Garmin Virb Ultra 30 oder „Gimbal-Light“?

Die Garmin Virb Ultra 30 besitzt (wie auch die neue GoPro Hero 5) eine Bildstabilisierungsfunktion. Das könnte doch ein Aspekt für uns Trailrunner sein, immerhin kostet ein günstiges Gimbal auch mindestens €200.

Was die Stabilisierung leisten kann, habe ich hier mal im Video aufgezeigt.
Auf einem netten Trail bin ich mit zwei Cams in den Händen gerannt, einmal der Virb Ultra 30 und einmal der GoPro Hero 4 Session. Beide in 1080p60. Die Garmin mit Stabilisierung, die GoPro besitzt diese Funktion nicht. Die Videos sind nicht nachbearbeitet (auch hier gibt es eine solche Funktion, einmal in iMovie und auch in Youtube ist dies möglich.

Ich denke das Ergebnis spricht für sich. Das Bild der Virb ist deutlich ruhiger und besser verwendbar, allerdings noch nicht auf dem Niveau eines Gimbal.

Garmin Virb Ultra 30 – Klappe, die Zweite…

Ok, nun schon ein paar Tage länger in Benutzung und mein erster Eindruck hat sich teils gefestigt, teils revidiert….

Vielleicht am Wichtigsten: Seither hatte ich keine Softwareprobleme mehr, evtl. kamen die Probleme die ich hatte auch von einer nicht idealen Speicherkarte. Wobei die Sandisk Ultra 128GB die ich genutzt habe eigentlich allen Spezifikationen entspricht, aber eben von Garmin nicht explizit empfohlen ist. Mit der gebräuchlichen Samsung Evo hat ja gar nichts getan…
Jetzt habe ich eine (von Garmin empfohlene) 32GB Lexar 633x UHS-1, da gab es (bisher) keine Probleme.

Die Bedienung finde ich  immer noch sehr gut gelöst, der extra Photoauslöser, der Videohebel und auch die Touchbenutzung begeistern noch immer.

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Die Kamera habe ich am Wochenende auf einem schönen Lauf im Donautal mitgeführt. Schön, wenn man nichts umstellen muss (wie bei GoPro) sondern wahlweise Bild oder Video machen kann.

Inzwischen habe ich aber auch noch etwas mehr ausprobiert und noch ein paar weitere Pluspunkte gefunden:

  • Die Stabilisierung bringt wirklich einiges. Zwar kein Gimbal, aber doch deutlich ruhigere Videos
  • Die Kamera reagiert (auch ohne Gehäuse) weniger empfindlich auf Windgeräusche. Der Ton war deutlich besser zu verstehen, als bei einer Hero 4 Black die synchron mitlief
  • Die Kamera macht wirklich sehr gute Photos (siehe Beispielbilder), in Bewegung allerdings meist eher unscharf.

DCIM102_VIRBVIRB0077.DCIM102_VIRBVIRB0098. Weiterlesen