Die Suunto Spartan Ultra – das erste Mal am Arm

img_2593Am vergangen Freitag konnte ich die Suunto Spartan Ultra das erste Mal live in Augenschein nehmen.
Beim Test des Salomon SLab XA Alpine am Dachstein hatte ich auch die Gelegenheit die Spartan Ultra für einen halben Tag zu testen. Leider nicht in Kombination mit einem Brustgurt.
Natürlich eine bildhübsche Uhr, aber die Bedienlogik hat sich mir noch nicht ganz erschlossen. Leider hat Suunto auf die beiden linken Knöpfe der Ambit- Serie verzichtet. Zurück kommt man entweder über den Touchscreen oder ein langes drücken des mittleren Knopfes.

Noch hat Suunto hier aber noch einiges an Arbeit vor sich um die Softwarefeatures auszubauen. Noch sind die Sportprofile nicht individuell einstellbar, dazu fehlen jede Menge der Features der Ambit 3 (Recovery, Intervalltraining, Wecker,…)

Allerdings hat Suunto hier den Fahrplan vorgestellt. Die meisten Features sollen bis Ende 2016 implementiert werden. Ein paar spannende werden leider erst 2017 kommen.

„Q1/2017 Route altitude profile, interval training support, performance and recovery analysis on the watch“

Sprich das Höhenprofil das man von der Ambit 3 Vertical kennt, kommt, aber erst Anfang 2017. Hoffentlich verzögert sich das nicht, das ist bei Suunto ja leider eher die Regel als die Ausnahme. Zumindest die kommenden Termine für 2016 sehen aber schon sehr konkret aus (28.9./ 12.10./ 19.10./ 26.10.).

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Im Vergleich zur Fenix 3 HR wirkt die Spartan aber durch den runderen Boden eher „pummelig“. Die Uhr ist auch etwas höher (bzw. gleich hoch wie die HR mit dem Sensor).

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Das Display ist recht „knackig“

 

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Das Display ist recht „knackig“

 

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Trainingsübersicht Teil 1 – teilweise sehr klein

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Trainingsübersicht Teil 2

 

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Die Touchfunktion und Bedienung fand ich etwas ungewohnt und nicht immer logisch, aber vermutlich ist das eine Gewöhnungsfrage.

[Update 29.9.]
Heute wurde ein FW Update (1.2.0) von Suunto veröffentlicht. Nun kann die Uhr auch einen Wecker setzen, dazu lässt sich die Zeitanzeige etwas konfigurieren (z.B. Farbe).
Ebenfalls gibt es jetzt ein Peer-to-Peer Coaching und auch online erstellbare Trainingspläne. Eigentlich sind diese sozialen Komponenten mit das spannendste an der Spartan (Vergleich mit anderen, Peer-Coaching, Heatmap, Auswertung auf der Uhr), aber genau das kann Garmin und Polar auch schnell per FW-Update nachreichen, bzw. dazu reicht ein Connect oder Flow- Update. Mal sehen wann das kommt…

Zwischenfazit:

Die Suunto Spartan Ultra ist technisch gesehen eine tolle Uhr, die aber eigentlich noch nicht wirklich praxistauglich ist, aktuell würde ich es eher als besseres Betastadium beschreiben. Wenn Suunto sich aber an ihren Software-Fahrplan hält, dann sollte das binnen der nächsten 3 Monate überstanden sein.

Ist die Spartan Ultra besser als die Fenix 3? Nun ja, die Vorteile sind zumindest im Moment eher zu vernachlässigen (etwas besseres Display, etwas bessere Darstellung der Navigation). Dafür ist der Mehrpreis sehr hoch angesetzt. Die Fenix 3 übertrifft die Spartan Sport in den meisten Punkten, ist aber immer noch günstiger (zumindest das empfehlenswerte Standardmodell ohne Saphirglas) – und Fenix 3 gegen Spartan Ultra ist auch ein knappes Rennen, sogar wenn die Ultra mal die kompletten Softwarefeatures bekommen hat ist fraglich, ob sich der Mehrpreis wirklich lohnt.

 

4 Gedanken zu “Die Suunto Spartan Ultra – das erste Mal am Arm

    • Auf der Uhr war leider kein passender Trail hinterlegt, ich weiß nicht, ob der Zoomfaktor nun einstellbar ist. Es gibt wieder die Seite mit der Übersicht, dazu die mit der Detailansicht. Hier gibt es eine Art Zielscheibe, die den Massstab angibt. Bei der Fenix kann man den Zoomfaktor ja festlegen, dafür fehlt die automatische Übersicht.

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  1. Wahnsinn, dass Suunto ein so „unfertiges“ Produkt auf den Markt wirft.
    Hatten die wirklich so viel druck und konnten nicht noch ein halbes Jahr warten.
    Finde das wirklich sehr traurig und werde wohl bei der Ambit 3 bleiben. Die kann alles was ich braucht und die Spartan kann diesbezüglich nicht mehr.

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