Test des Aclima Coolnet Shirt Crew Neck

Wem die Firma Aclima noch nichts sagt, sie ist ein seit 1939 existierendes Familienunternehmen aus Norwegen, das sich vor allem auf Sportunterwäsche aus Merinowolle spezialisiert hat. Besonders gefällt mir an der Firma, dass sie ihren Fokus auch auf Nachhaltigkeit, Resourcenschonung, artgerechte Tierhaltung und faire Arbeitsverhältnisse legt. Mehr über die Firma findet ihr auf der Firmenhomepage:
http://aclima.no/

Ich will euch heute aber ein Produkt aus der Coolnet- Serie vorstellen, das ist die einzige Serie ohne Merino, dafür aus Polypropylen-Meshgewebe.

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Übersicht der Produktlinien

Coolnet wird von Aclima für schweißtreibende sportliche Aktivitäten empfohlen. Ein Shirt aus der „Lightwool“ Serie habe ich ebenfalls noch im Test. Für mich als „starken Schwitzer“ aber eher nicht als Laufshirt.

„Aclima CoolNet hat dank seiner Mesh-Konstruktion feuchtigkeitsabtransportierende Fähigkeiten. Die Kontaktpunkte zwischen dem Körper und dem Stoff sind minimal, weshalb die Mesh-Struktur während der körperlichen Aktivität Luft zirkulieren lässt und zugleich in Ruhepausen warm hält.“

Ich habe von der PR Agentur „Krauts“ aus München die beiden Shirts für den Test zur Verfügung gestellt bekommen.

Zuerst einmal war ich etwas verwundert:

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Aclima Coolnet Crew Neck

ein langärmliges Shirt für den Sommer?
Aber ok, warum eigentlich nicht. Ein näherer Blick auf das Material verrät, dass es vermutlich nicht „zu warm“ sein wird.
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Blick durch beide Lagen Stoff

Material ist 100% Polypropylen (PP)
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Die Verarbeitung macht einen sehr guten Eindruck, die Nähte sehen sehr haltbar aus:
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Durch die offene Struktur liegt das -nach dem Sport- leicht feuchte Material nicht großflächig auf der Haut auf, außerdem wird so die Oberfläche stark vergrößert, so  dass hier viel Feuchtigkeit verdunsten kann.

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Das Shirt ist eher als Untershirt gedacht, nicht als Oberbekleidung. Die Optik ist daher eher funktionell als hübsch…

Ich habe das Shirt bisher noch nie „solo“ getragen, aber ich werde es sicher mal probieren.
Heute (ca. 13°C) hatte ich das Crew Neck in Kombination mit einer leichten Windjacke (Salomon Fast Wing Hoodie) im Einsatz, vor ein paar Tagen mit einer dünnen Softshelljacke. Für „Solo“ ist es noch etwas zu kalt und zugig.
Großer Vorteil des langärmligen Shirts: Die Windjacke klebt nicht unangenehm am Körper.

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Schwitzt man in dem Shirt weniger? Nein.

Allerdings trocknet es recht schnell (wenngleich die Physik hier unter einer anderen Jacke eher Grenzen setzt!) und lag nie unangenehm feucht am Körper an.
Nachdem die Mesh-Zwischenräume recht groß sind, fühlt es sich zwar besser belüftet als andere Shirts an, allerdings hält die Struktur dennoch die (isolierende) Luftschicht am Körper.
Geruchstechnisch fiel das Shirt auch nicht unangenehm auf, trotz der Verwendung von Kunstfasern. Wer das Shirt aber über mehrere Tage tragen will, der sollte wohl dennoch zu einer der Merino-Versionen greifen, die sind meist sehr „geruchshemmend“…

Preislich liegt das Shirt bei um die €50-60.
Fazit:
Ein solides Shirt aus nachhaltiger Produktion, mit guten Trageeigenschaften.
Wunder im Feuchtigkeitsabtransport kann aber -bei einem starken Schwitzer wie mir- auch Coolnet nicht leisten. Das hat aber bei mir bisher auch noch kein anderes Material geschafft. Kein „The Trick“ von Bionx, kein Craft und kein Falke …
Aber es fühlt sich nicht unangenehm feucht an, das ist schon viel Wert.

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