News November 2015

Hier noch ein paar News zur Fenix3 und sonstigen Themen…

Die Fenix3 hat inzwischen wieder einige Updates erhalten (aktuell FW 5.1), die Uhr läuft zuverlässig, hat aber immer noch riesige Probleme mit manchen Apps. Inzwischen hatte ich Kontakt mit einem Entwickler, dem ich auch meine Logfiles geschickt habe. Wie es aussieht hatten die frühen Versionen der Fenix 3 ein Problem mit dem Speicher.

Ich werde mich deshalb wohl mal an Garmin wenden.

Die neue Firmware erlaubt es auch, dass die Apps konfigurierbar sind. Bei Watchfaces lassen sich so viele Parameter einstellen (Farbe, Erscheinungsbild etc.) und vor allem sind so viele neue Möglichkeiten für Apps dazugekommen. Endlich gibt es anpassbare Datenfelder mit 7 Daten, dazu sogar die „My Custom Runfields“- App, die bei mir leider abstürzt, was aber wohl an meiner Uhr liegt. Dafür bietet sie mehrere voll konfigurierbare Seiten, dazu auch eine graphische Abbildung der Zeit in den HF- Zonen (das bietet die Fenix 3 auch direkt an, aber nur nach der Aktivität und nicht während dieser). Ein Feature das ich aus der Polar-Welt kenne. Dazu eben bis zu 7 beliebige Datenfelder pro Seite.

Da ist Garmin auf einem sehr guten Weg!

Ein neuer HF-Sensor hat auch den Weg zu mir gefunden, nachdem einige Erholungsfunktionen nicht mit optischen Sensoren funktionieren (Scosche), habe ich einen Dual (BT/ANT+)- Sensor von smartLAB erworben,  der passt auch auf den originalen Gurt, kann aber Ambit3 und Fenix 3 synchron mit Daten versorgen.
Leider liefert er keine erweiterten Laufdaten (Bodenkontaktzeit usw.) wie der Garmin-Run- Gurt.

Diesen Winter( so er denn mal kommt) werde ich es mit zwei neuen Ausgleichssportarten versuchen:

Schneeschuhlaufen und Skitourengehen

Das notwendige Equipment liegt schon bereit und ich stelle es dann bei Gelegenheit mal vor (Atlas 10-30 Schneeschuhe, Black Diamond Syncline 2014 Stöcke, Lawinenset,…)

 

Meine (Winter-)Schuhe…

So, pünktlich zum ersten Advent haben wir draußen feinstes Schmuddelwetter. Der Schnee taut langsam wieder ab und auf den Trails liegen nasse Blätter, Schneematsch und „normaler“ Matsch. Dazu noch nasse Steine und Wurzeln. Für einen Schuh eine echte Herausforderung.

Darum wollte ich heute mal etwas über meine verwendeten Schuhe schreiben.

Gestern habe ich meinen langen (2h15) Lauf über alle mir hier bekannten Trails durchgeführt. Erstmalig kamen dafür meine Saucony Xodus 5 GTX mit Salomon Gaitors zum Einsatz. Die Saucony habe ich zwar schon seit über einem Jahr, aber bisher waren das eher meine „Gassigehen“ Schuhe.

Aber gestern haben sie mich wirklich überrascht.

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Mit ihrer Vibramsohle hatten sie einen tollen Grip, egal auf welchem Untergrund. Dank der Gaitors kam auch kein Wasser von oben nach (wir haben hier teilweise noch Passagen mit 10cm Schnee).

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Die Sohle hatte genügend große Blöcke um auf der Straße nicht gleich unten zu sein, aber ausreichende Zwischenräume für einen tollen Grip im Matsch. Die Dämpfung ist recht gut, dazu noch eine gewisse Pronationsstütze. Die Sprengung liegt allerdings gerade mal bei 4mm.

Die Gaitors können sich unten schön vor die Blöcke setzen und sind dann gut fixiert.

Leicht sind die Schuhe leider nicht.

Die Xodus sind so ein bisschen meine „SUV“ Schuhe. Sie sind sehr universell einsetzbar. Wenn ich nicht weiß, was mich erwartet (Schotter, Asphalt, Matsch,…) dann können sie alles recht souverän. Natürlich hat der  Speedcross3 noch etwas mehr Grip im Matsch, natürlich gibt es leichtere Schuhe für trockene Verhältnisse oder Asphalt, aber der Xodus ist eben für alle Bedingungen zu gebrauchen.

Meine am häufigsten verwendeten Schuhe und ihr Einsatzgebiet:

Asics GT2000  bzw. Gel Kayano 21 – Straße, lange Läufe,
wobei die GT 2000 meine absolut problemlosesten Schuhe sind (Fußtechnisch gesehen). Die Kayano finde ich fast etwas überdämpft.

Asics DS Trainer bzw. Saucony Fastwitch 6 – schnelle Läufe und Rennen

Salomon Speedcross 3 GTX – Matschige Trails und Schnee

Asics GT2000 GTX- Straße im Winter

Salomon Sense Pro – schnelle Trailläufe, Berge, teilweise auch Schotter und etwas Asphalt

Etwas asphaltlastiger als die Sense Pro sind die Salomon X-Scream

Die Inov8 Trailroc 245 belasten meine Füße leider deutlich stärker als die (vergleichbaren) Sense Pro, darum nehme ich sie nur höchst selten.
Wenig Dämpfung, wenig Sprengung und äußerst minimalistischer Schutz -sowie ein Obermaterial, das schon durchnässt ist, wenn es feuchtes Gras nur sieht.

Die Salomon Sense Propulse – mit denen komme ich irgendwie nicht klar. Sie sehen zwar aus wie Hokas, aber die Dämpfung ist lange nicht so soft. Dazu noch die „Rocker-„Geometrie. Nicht mein Schuh!

Die Mammut 141GTX habe ich noch nicht wirklich gelaufen, mal sehen, vielleicht diesen Winter.

Die Salomon XCR 3D sind meine Schuhe für den Alltag, fürs Wandern und Runden mit dem Hund (im Trockenen).
Seltsamerweise war ich mit ihnen noch nicht auf dem Trail.
Top Schuhe!

Neu sind seit letzter Woche die Inov8 Oroc 350 dazugekommen.
Extrem solide Schuhe mit Spikes und einer sehr profilierten Sohle.

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Die Schnürbändel sind unter einer (Klett-)Lasche die verhindert, dass sie vereisen.

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Leider sind die Schuhe nicht wasserdicht. Aber ich werde mal einen Versuch mit SealSkinz- Socken wagen.

Wenn mal wirklich wieder Schnee kommt, dann werde ich sie hoffentlich mal testen können. Aber Spikes auf Asphaltpassagen sind nun mal etwas problematisch!