Neues von der Fenix 3

Nachdem die letzten Wochen etwas stressig waren, hier mal ein Update über den aktuellen Stand.

Seit dem letzten Firmwareupdate (3.20), ist die Uhr recht zuverlässig. Reboots treten eigentlich nur noch auf, wenn manche Apps (vor allem bestimmte Watchfaces) auf der Uhr aufgespielt sind. Viele der Watchfaces werden auf meiner Uhr gar nicht erst angezeigt (z.B. die  Aviator Uhr mit Mondphase, die ohne Mondphase geht, stürzt dafür manchmal ab). Im Connect-Store scheint es immer noch keine Qualitätskontrolle zu gebAn.

Es gibt auch neue Kritikpunkte, wenn auch eher am Syncprozess. Die Uhr „vergisst“ des öfteren mal, welche Apps (also Watchfaces, Widgets, Apps und Datenfelder) installiert sind und wirft einige (oder auch mal alle) beim Syncprozess einfach wieder runter. Nervig!

Ebenfalls nervig: Es sind nur 2 iQ-Datenfelder pro Sportmodus zulässig (keine Ahnung warum), allerdings zählen da auch Datenfelder dazu, die auf ausgeblendeten Seiten sind. Nachdem man die Sportmodus-Seiten nur auf der Uhr selbst einrichten kann, ist es auch sehr mühsam herauszufinden, welche das gerade sind (z.B. weil ich eine andere installieren will).

Die Appauswahl nimmt immer mehr zu, ein paar möchte ich auch hier zeigen….

Activity History
Activity History
Anzeige der Aktivitäten der vergangenen 7 Tage (Schritte, Kalorien, Distanzen)

Battery Gauge
Battery Gauge – Zeigt den Verlauf des Ladezustandes der letzten Zeit an (einstellbar, 1 Tag, 4 Tage, 7 Tage).

Daneben gibt es noch einige neue Watchfaces, hier meine Favoriten:

Aviator Style
Aviator Styled Classic
Acti Face Red
Acti Face Red
A8
A8 – inaktiv
A8 - aktiv
A8 – aktiv
BigNumbers
BigNumbers
Ebenfalls neu und brauchbar erscheint mir ein neues Datenfeld mit 7 Datenfeldern auf einmal.

IMG_1764

Übrigens alles Funktionen, die die Suunto Ambit 3 nie bieten wird….

Auch schön: Die Trainingssteuerung der Fenix. Ich habe bei Connect einen HM-Laufplan gestartet, der wird in den Kalender eingetragen und kann von der Uhr aus gestartet werden. Das geht- anders als auf der Ambit 3 – auch mit Einlaufen, Intervallen, Pace,…

Was die Aufzeichnung angeht, haben sich auch noch ein paar Mängel gezeigt. Der Autostart/ Autostop reagiert extrem verzögert. Im Vergleich zur Ambit 2 fehlen der Fenix 3 immer zwischen 30s und 2 min pro Aktivität. Teilweise schafft sie es nach einem Stop im Wald kaum mehr von selbst wieder zu starten.

Letztes Wochenende bin ich in Überlingen bei einem (leider verregneten) 10 km Lauf gestartet.

Die Fenix hat zwar mit 54:29 die richtige Zeit angezeigt, allerdings mit 9,58km deutlich zu wenig (der Lauf war ausgemessen und bestlistenfähig). Die Ambit2 am rechten Arm hat ebenfalls 54:30 und 10,01km .

Nach dem Lauf habe ich ebenfalls extreme Probleme meine Läufe auf der Connect-Web anzusehen und herunterzuladen. Das kann zwar auch an meiner miesen Internetleitung liegen, aber die Movescount-Seite funktioniert problemlos.

Hintergrund: Inzwischen importiere ich alle Aktivitäten in Runtastic und in die (offline) Verwaltungssoftware rubiTrack 3 .

Aufgrund der besseren Genauigkeit und des einfacheren Downloads sind das dann immer die TCX- Daten der Ambit 2.


Fazit: 

Die Fenix 3 ist meine Alltagsuhr, die ich auch zum Sport trage, bei Aktivitäten ist aber immer auch die Suunto Ambit 2 mit dabei (die ebenfalls mit dem Garmin HF-Gurt gekoppelt ist). Es hat auch Vorteile an beiden Armen verschiedene Messwerte angezeigt zu bekommen. z.B. links die Fenix mit der (guten) Trainingssteuerung und rechts die Ambit 2 mit der Herzfrequenz und sonstigen Daten.

Die Ambit 3 wartet noch in der Schublade auf das 2.0 Update, vielleicht wird sie dann wieder interessant für mich.

Die Fenix 3 ist eine faszinierende Uhr, der es aber immer noch an Zuverlässigkeit und Genauigkeit fehlt.


Nächste Woche geht es dann zum Lesercamp des Trail – Magazins in Lichtenstein (bei Reutlingen),

Link

Ich bin schon gespannt, einmal will ich die 20k laufen und dann noch den Nachtlauf. Das Skyrace traue ich mir allerdings noch nicht zu. HM + 1000 hm sind für mich doch noch etwas viel…

2 Comments

  1. Was ich ehrlich gesagt nicht ganz verstehe ist, wie man mit einer Uhr, die bei der Streckenmessung eine Abweichung von bis 10% hat, von einer guten Trainingssteuerung sprechen kann.

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    1. Naja, weil wir unter „Trainingssteuerung“ dann zwei verschiede Dinge verstehen. Ich meinte damit die „geguided“‚en Trainings, sprich die Uhr sagt mir, wenn ich zu schnell oder mit zu hoher Herzfrequenz unterwegs bin. Das macht die Fenix tatsächlich besser als die Ambit3 (auch danke Vibrationsalarm).

      Die falschen -absoluten- Werte sind nervig, aber fürs Training nicht weiter schlimm. Solange ich immer 10% weiter laufe passt das auch wieder, zumindest solange ich nicht sehr gezielt auf einen bestimmten Wettbewerb trainiere. Die 10% waren jetzt am Berg, sonst ist die Differenz auch nicht ganz so groß,
      aber bei der Fenix scheinen sich da eine Messungenauigkeit und ein verzögertes Ansprechen der Autostart/-Stop- Funktion zu addieren. Darum habe ich inzwischen den Autostart/-stop auch ausgeschaltet.

      Aber wer präzise Messwerte sucht, der ist bei der Fenix 3 an der falschen Adresse.

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