Crossfit?

Diese Woche stand eher im Zeichen „alternativer“ Sportarten, wobei auch ein 1,5h Traillauf und eine kurze (Renn-)Radausfahrt auf dem Plan stand. Daneben einmal 1200m Schwimmen und einmal ein „Kleinduathlon“, sprich Lauf zum Schwimmbad (4km), 1200m schwimmen und wieder 4km zurücklaufen.

Dann war da noch…

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„Woodchopping“ (es waren schon ein paar Ster)

und ein Kanuausflug ins Donautal

Donautal

Donautal

im Wasser glücklicher als im Boot...

im Wasser glücklicher als im Boot…

Die nächste Woche steht mal wieder ein kurzer Aufenthalt im Schwarzwald an (Traillauf + MTB).

Außerdem kommt jede Menge neues Gear (Salomon SLAB M Belt, Jacket, Sense Pro, Sense Ultra) an. Ich werde berichten!

Die Fenix 3 hat inzwischen übrigens das Update auf Firmware 3.3 erhalten. Laut Garmin sind nur ein paar Sprachen dazu gekommen, aber irgendwie erscheint sie mir genauer geworden zu sein (beim Schwimmen gestern keine Abweichungen zur Ambit und auch beim Laufen nur 100m Unterschied).

Das Theme des Blogs habe ich auch geändert, ich finde es so etwas übersichtlicher.

Fenix 3 minus 5%

Fenix 3 minus 10%, so könnte man die Erkenntnisse des heutigen Laufes zusammenfassen.

Aber der Reihe nach….

Zuerst mal ein Sinnbild des heutigen Laufes:

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nur echt mit den braunen Streifen!

meine Salomon Speedcross 3 GTX in nass und dreckig. Die Wege waren heute ziemlich feucht und teilweise matschig. Insgesamt war ich gute 1,5h unterwegs.

Diesmal war der Autostop der Fenix aus, der der Ambit 2 war an. Trotzdem wieder eine sehr deutliche Diskrepanz:

Fenix 3 : 12,38 km in 1:31:25 mit 259 hm

Ambit 2: 13,00 km in 1:30:43 mit 269 hm

iPhone6 mit Outdoor-Premium: 13,30 km mit 269hm

Differenz Fenix – Ambit: 5% (macht sich natürlich auch deutlich bei der Pace bemerkbar, bei der Ambit war ich 20s/km schneller).

Meine Woche …

Diese Woche stand bei mir einiges auf dem (sportlichen) Plan.

4 Läufe (Straße)

2 Einheiten Rennrad

2Einheiten  Schwimmen

Dabei habe ich auch einiges an Equipment getestet.

Fangen wir mal mit dem Schwimmen an.
Nachdem ich mir jetzt eine Saisonkarte für unser Freibad zugelegt habe, werde ich das jetzt wohl öfter.

Natürlich durfte mich wieder die Fenix 3 begleiten, dazu einmal die Ambit 2 und einmal die Ambit 3 (diesmal mit HF-Gurt). Dazu kam dann auch noch der Sony NWZ-W273S (wasserdichter Walkman).
Der Walkman hat sich ganz gut bewährt, der Sound ist zwar unter Wasser nur mäßig, aber er war immerhin dicht, was will man mehr? Die Ambits haben das Schwimmworkout problemlos aufgezeichnet, die Fenix hatte zumindest heute ihre Probleme und hat 7 Bahnen weniger als die Ambit registriert.
Nachdem es heute sowieso in Strömen geregnet hat, konnte ich den Ambit 3 HF-Gurt im Freibad  ausprobieren ohne schief angeschaut zu werden. Die Pulsübertragung findet zwar erst im Nachhinein statt (am Ende des Workout), liefert aber gute Werte. Wird aber wohl beim Ausprobieren bleiben, so richtig sinnvoll empfinde ich das -zumindest auf meinem schwimmerischen Niveau- nicht.

Noch etwas ist mir heute aufgefallen. Die Ambit 3 (Sapphire) ist unter Wasser viel schlechter abzulesen, da das Glas extrem spiegelt. Das kann die Fenix 3 besser. Ich denke nicht, dass das an Saphir (Ambit) und nicht Saphir (Fenix) liegt, sondern vermutlich an der Art der Entspiegelungsbeschichtung.

Beim Laufen konnte ich meine Inov8 Trailroc 245 mal wieder ausprobieren, dazu mein Pearl Izumi W Ultra Barrier WxB Jacket. Dann habe ich mir auch noch die Falke „Achilles“ Socken gekauft und eingetragen.

Die entsprechenden Reviews habe ich verlinkt.

Ich habe ein neues, spannendes Waldgebiet in der Gegend gefunden, darum wird es morgen wohl entweder ein Trailrun oder aber ich fahre die Wege erst mal mit dem MTB ab.

verlockender Pfad!

verlockender Pfad!

Test / Review des Pearl Izumi W Ultra Barrier WxB Jacket

Nachdem mich diese Jacke nun schon auf zwei Regenläufen begleitet hat und sich dort bewährt hat, wollte ich sie euch hier kurz vorstellen. IMG_1857 (2) Die Jacke besteht aus Barrier WxB 2.5 Layer Stretch Material (bzw. 3.5 an den Armen), einem extrem stretchigen  Material mit 25.000mm Wassersäule und einer Atmungsaktivität von 40.000g/m²/24h. Das erste mal hatte ich die Jacke bei meinem 10k Rennen in strömendem Regen an, dort war sie wirklich prima. Geschwitzt habe ich natürlich, aber das tu ich sowieso immer… Jetzt stand ein Fahrtspiele auf dem Programm und das Wetter war recht unbeständig (und natürlich hat es dann auch zu regnen angefangen). Auch hier war die Jacke dicht und gefühlt sehr atmungsaktiv, wobei Regen und hohe Intensität natürlich eine extreme Herausforderung ist. Und, ja, es ist die Damenversion. An die (Damen XL) bin ich günstig gekommen (Ebay), geht als Männer „M“ durch. Die Farbe ist aber noch ok für Männer und die Taillierung nicht zu extrem. Die Jacke hat eine (verstellbare) Kapuze mit Schild, dazu eine Tasche am Rücken in der man auch die Jacke selbst verstauen kann.


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IMG_1862 (2) Auf den Schultern sind rutschfeste Gummierungen für Rucksackriemen.

fixierbare Kapuze

fixierbare Kapuze

kleines Packmaß

kleines Packmaß in der (eigenen) Tasche

getapte Nähte

getapte Nähte

gerade mal 218g

gerade mal 218g

Wenn es geht, würde ich die Jacke aber in (uni-) Schwarz nehmen, die schwarzen Ärmel sehen schon etwas gewöhnungsbedürftig aus! IMG_1860 (2)




Front

Front

Rücken mit Tasche

Rücken mit Tasche


Die Jacke hat reflektierende Aufdrucke, das Gewebe macht einen recht soliden Eindruck. Was mir weniger gefällt: Der Bund hat keinen weiteren Schnürzug. Ich hatte mein Smartphone hinten in der Tasche und das schlug ständig gegen den Körper. Auch eine weitere Tasche wäre noch schön, ebenso eine Daumenlasche für windige Tage. Fazit: Alles in allem eine extrem leichte, dabei regendichte und trotzdem sehr atmungsaktive Jacke für Läufe und Radtouren. Die schwarzen Ärmel sind etwas gewöhnungsbedürftig und am Bund könnte die Jacke enger anliegen. Als Wetterschutz aber wirklich Top!

Test / Review der Inov8 TrailRoc 245 Trailrunschuhe

Bei einem kurzen Fahrtspiel diese Woche konnte ich meine Inov8 TrailRoc 245 mal wieder ausprobieren.

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Das kleine Garmin-Kästchen ist übrigens der Tempe (Temperatur)- Sensor für die Fenix.

Bei den Schuhe handelt es sich um recht leichte Trailrunschuhe, die sich vor allem durch eine sehr niedrige Sprengung (3mm), wenig Dämpfung und einen guten Grip auszeichnen. Er ist eher als Wettkampfschuh angelegt und für meine Verhältnisse schon recht extrem.
Vielleicht hatte ich deshalb nach der ersten Nutzung erstmal Schienbeinprobleme. An diesen Schuh muss ich mich erst langsam herantasten.

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Die Schuhe haben zwar kein sonderlich tiefes Profil, aber dennoch sehr guten Grip. Für alpines Gelände würde ich sie allerdings wohl eher nicht her nehmen, dafür bieten sie zu wenig Schutz (die Kappe ist nicht sonderlich stabil). Die Schuhe haben eine breite Zehenbox und lassen so sehr viel Raum.

Was mich ebenfalls stört ist die Befestigung der Zunge, diese bildet eine Wulst, die mir auf dem Fuß reibt.
Dazu ist das Gewebe zwar schön leicht und atmungsaktiv, dafür aber überhaupt nicht wasserfest. Einmal an einem nassen Grashalm vorbeigelaufen und meine Füße waren nass.

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Dafür sind sie mit 564g pro Paar recht leicht (auch wenn sie nicht an die beworbenen 2x 245g rankommen), gewogen habe ich sie natürlich erst im trockenen Zustand am nächsten Tag.

Dafür passen sie gut zur Pearl Izumi Jacke…

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Fazit: Schuhe für jedes trockene und nicht zu geröllige Gelände, trainierte Füße und schnelle Läufe!

Trailcamp Lichtenstein

Nachdem ich am Donnerstag an den Läufen im Trailcamp der Zeitschrift „Trail“ teilnehmen durfte, zuerst einmal ein riesen Lob. Tolle Organisation, super nette Leute und ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis.

Leider konnte ich nur an den Läufen am Donnerstag teilnehmen, einmal 20km und 700hm und ein Nightrun mit 8km und 300hm. Dazu noch am leckeren und günstigen Abendessen und der Diashow.

Das Team hat tolle Trails herausgesucht, es gab verschiedene Leistungsgruppen mit einer großen Zahl von Guides.

Natürlich waren auch diesmal die Fenix 3 und die Ambit 2 mit dabei.

Auch hier wieder die gewohnten Abweichungen:

Fenix3: 2h24:48   – 17,52km – 642 hm

Ambit 2: 2h21:24  – 18,69km – 698 hm

Kollegen hatten teilweise auch 19,4km auf der Uhr (aber aus einer anderen Gruppe).

Screenshot 2015-05-17 12.10.03

Den Nightrun habe ich dann mit meiner Petzl Nao absolviert (es gab aber auch Testlampen von Silva und Petzl auszuleihen). Keine Probleme, allerdings hat die Nao ja eine „Umgebungslicht“ -Funktion, bei der sie je nach einfallendem Licht abblendet. Beim Laufen in der Gruppe regelt sie dadurch ständig nach, was etwas stört. Allerdings bietet sie ja auch die Modi mit konstantem Licht an (alle programmierbar).

Dank des extrem griffigen Drehschalters sind die Modi auch einfach zu wechseln.
Bei der Petzl Myo ist das leider ziemlich fummelig.
Wobei man beim durchschalten immer einen „Aus“ Modus hat und dann kurz im dunkeln steht…). Das hat Silva (Trail)  besser gelöst, hier schaltet man durch die 3 Modi und durch einen langen Druck wird die Lampe erst ausgeschaltet.

Petzl Nao

Petzl Nao

Das Trailcamp war aber wirklich ein Erlebnis und man konnte viele neue Kontakte knüpfen und Erfahrungen austauschen. So habe ich auch andere Fenix 3 User getroffen, die deutlich weniger Probleme mit Abstürzen bei der Uhr haben (wobei es wirklich deutlich besser geworden ist und bei mir nur noch durch diverse Fremd-Apps ausgelöst wird).

Fenix und Ambit im Pool…

Nachdem am Donnerstag unser Freibad wieder eröffnet hat, war ich gestern zum ersten Schwimmtest mit Ambit und Fenix. Im Gegensatz zu unserem 17m Hallenbad, das 2x die Woche geöffnet hat (gefühlt), kann man im Freibad prima schwimmen (50m – Bahnen und meist auch eine Bahn frei).

Diesmal wollte ich der Ambit 3 mal wieder eine Chance geben, darum mein Setup diesmal:

Linker Arm: Fenix 3, rechts Ambit 3.

Ich wollte den „Freiwasser“-Modus mal testen, darum bei der Ambit zuerst mal auf „Freiwasserschwimmen“, bei der Fenix 3 auf „Pool“ mit 50m – da meine TomTom beim Bahnenzählen immer etwas durcheinander gekommen ist, war ich da ziemlich gespannt.

Als die Ambit nach den ersten 4 Bahnen (200m) gerade mal 78m angezeigt hat, habe ich die Aktivität dort unterbrochen und ebenfalls auf „Pool“ geschaltet. Darum fehlen der Ambit 200m und ein paar Minuten.

Vermutlich lag das Problem aber an mir, mein rechter Arm kommt beim Kraul vermutlich nicht hoch genug aus dem Wasser und bei Brust kann der Freiwassermodus vermutlich nicht funktionieren, da meine Hände da immer unter der Wasseroberfläche bleiben.

Während der Aktivität hat mich die Ambit 3 mehr überzeugt – zumindest bei meinem Schwimmstil.
Ich denke, wenn ich kontinuierlich Kraulbahn nach Kraulbahn durchziehen würde, wären die Aufzeichnungen besser. Ich schwimme  aber eben nun mal (noch) Brust und Kraul im Wechsel (aber auch mal ein paar Kraulbahnen am Stück) und mache dazwischen teilweise auch kurze Randpausen.

Die Ambit 3 switcht am Rand sofort auf „Pause“ und zählt hier auch die Zeit. Bei einer neuen Bahn startet sie gleich wieder. Die Anzahl der Bahnen hat sie völlig korrekt wiedergegeben. Den Schwimmstil allerdings nicht immer korrekt erkannt.

Die Fenix 3 hat sich bei den Bahnen verzählt (sie hätte einen ungerade Wert anzeigen müssen, es war aber ein gerader). Am Ende hat sie mir 2 Bahnen zusätzlich gutgeschrieben, davon einmal 35s und einmal 42s auf 100m.
Achtung Michael Phelps, hier komme ich!

Was die Auswertung später angeht, sticht die Connect- Software aber deutlich hervor. Hier kann Movescount einfach nicht mithalten (dafür werden hier solche Extremwerte wohl gut rausgefiltert).

Movescount

Movescount

Movescount Teil 2

Movescount Teil 2

Connect 1

Connect 1

Screenshot 2015-05-17 11.24.50

schönere Darstellung bei Connect

schönere Darstellung bei Connect

Alles in allem ein Patt. Die Fenix hat die übersichtlichere Auswertung, die Ambit zeichnet etwas genauer auf (und könnte dazu noch den Puls mit aufzeichnen).